Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

5 Antworten

Bitte beachte, dass zu dem Kaufpreis noch die Grunderwerbssteuer, Notarkosten, Gerichtskosten, u.U. noch Maklergebühren hinzukommt.

Möglich wäre auch, dass Reparaturkosten für die Wohnung erforderlich sind. Dies merkt man meistens erst dann, wenn die Wohnung leer ist.

Außerdem erkundige dich, wie hoch die bestehenden Rücklagen für das Gebäude, bzw. den Gebäudekomplex sind.

Und außerdem auch welchen Ausgaben für die nächsten Jahre schon beschlossen sind und von den jeweiligen Eigentümer zu tragen sind.

Bitte auch beachten, dass Reparaturen am Sondereigentum vom Mieter selbst zu zahlen sind.

Bevor du dich für den Kauf entscheidest, lasse dir auch eine Teilungserklärung und eine Übersicht der jährlichen Nebenkosten und Rücklagen aushändigen.

Nachdem hier alle Informationen über deine regelmäßigen Einkünfte fehlen, kann man dir nicht raten, eine Miete von deiner Mutter zu fordern, bzw. einen Teil des Objektes zu finanzieren.

Sinnvoll wäre aber, dass die Mutter die Nebenkosten, wie auch die mtl. Kosten die nicht auf den Mieter umgelegt werden kann (Verwaltungsgebühren, Rücklagen, usw.) übernimmt.

 

Zu dem Kaufpreis kommen noch die Kaufnebenkosten, und dann sind die 100.000,-€ wohl wirklich verbraucht.

Als Wohnungseigentümer hast Du ein Hausgeld zu zahlen. Wenn dann evtl. größere Maßnahmen/Sanierungen von der Eigentümerversammlung beschlossen werden und die Rücklagen nicht ausreichen, mußt Du nachschießen.Auch bist Du natürlich für Reparaturen zuständig, die nur Deine Wohnung betreffen.

Du kannst also nicht die komplette Erbschaft für den Wohnungskauf einsetzen, Du mußt liquid sein.

Wenn Du einen Kredit aufnimmst, müßte die Miete Deiner Mutter also sowohl das Hausgeld als auch die Kreditrate abdecken.Sie kann also auf keinen Fall mietfrei wohnen.

Dann sind Einnahmen aus Vermietung auch noch zu versteuern.

Würde sich denn die Situation Deiner Mutter durch diesen Wohnungskauf/ihren Umzug verbessern? Was zahlt sie denn jetzt an Miete?

Ich glaube eher nicht, dass das Ganze so eine gute Idee ist. Sorry, das war jetzt kein Steuertip und ich gab auch keine Fachkenntnisse.

Als Student könnte es schwierig werden, überhaupt ein Darlehen von einer Bank (oder anderem Darlehensgeber) zu bekommen. Dreh- und Angelpunkt wird sein, ob Ihr aktuelles Einkommen nachhaltig ist (z.B. unbefristetes Arbeitsverhältnis usw.). Dabei sollten Sie auch daran denken, dass Banken in der Regel Immobilienfinanzierungen erst ab einem Betrag von 50.000 Euro anbieten.

Wie bei jedem Kauf einer Eigentumswohnung sollten Sie u.a. Einsicht in die Protokolle der Eigentümerversammlung, Wirtschaftsplan usw. nehmen und diese -zusammen mit der Teilungserklärung- von einem Fachmann prüfen lassen (z.B. über den örtlichen Grundeigentümerverband). Aus diesen Unterlagen ergibt sich u.a., ob und in welchem Umfang Modernisierungs- und Instandhaltungskosten auf Sie zukommen.

Bei dem geringen Einkommen Ihrer Mutter sollten Sie sich auch schlau machen, ob Ihre Mutter Wohngeld o.ä. bekommen kann.

Immobilienfinanzierung mit hohem Eigenkapital und geringem Einkommen

Liebe Finanzexperten,

in den letzten Jahren hatte ich finanziell großes Glück und konnte mir aus verschiedenen Quellen einen Grundstock von ca. 300000 EUR zusammensparen.

Ich würde gerne einen Teil dieses Geldes dafür nutzen, um damit eine oder mehrere Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage zu kaufen. Die Idee ist, dass ich einen bestimmten Anteil an Eigenkapital einbringe und den Rest der Wohnung finanzieren lasse. Die Mieteinnahmen werden dann zur Kreditrückzahlung verwendet und nach 15-20 Jahren ist die Wohnung abbezahlt, ohne dass ich mehr als 10-20% meines Grundkapitals investieren musste.

Mein Problem ist: Mein aktives Einkommen ist relativ gering. Ich verdiene nur ca. 900 EUR brutto im Monat durch Nebenjobs und kleinere selbstständige Tätigkeiten, den Rest meines Lebens bestreite ich im Prinzip durch Zugriff auf den Kapitalstock. Ich habe bei einigen Banken angefragt und habe bisher keine Bank für eine Finanzierung gefunden. Es werden i.d.R. 1100-1500 EUR monatliches Bruttoeinkommen nachweisbar verlangt, um ein Angebot zu bekommen. Als Grund wird immer wieder genannt, dass die Banken das "unternehmerische Risiko" einer Immobilie als Kapitalanlage nicht mittragen will.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in meiner Situation Tipps geben? Es klingt natürlich etwas nach einem Luxusproblem, aber ich würde gerne mein bisheriges Kapital als möglichst starken Hebel einsetzen.

Vielen Dank an für alle hilfreichen Antworten!

...zur Frage

Immobielenfinanzierung

Hallo, Ich versuche mein anliegen so gut wie möglich zu beschreiben habe dies bereits schon versucht allerings nie die antwort bekommen die ich hoeren wollte.

Meine Mutter und ich wollten uns ursprünglich ein Doppelhaus finanzieren, allerdings hatte dies nciht geklappt da uns gesagt worden ist das die Bank einen gewissen Betrag nicht anfassen darf da es vom Staat vorgeschrieben ist. Dies waren ca. 1300€ mit miete. Bei einem Elternteil und 2 Kindern.

Da wir nich weiterhin in einer Mietwohnung bleiben wollen da uns so einiges an eigenkapital flöten geht das man in eine eigentumswohnung stecken kann, wollen wir uns eine Eigentumswohnung besorgen. Allerdings moechte ich ungern mit fast 19 wieder zusammen in eine wohnung mit meine Mutter und schwester ziehen, da es bereits jetzt einige Spannungen aufgrund des engen zusammenlebens gibt.

Daher wollten wir uns 2 kleine Immobillien anschaffen die auf einen Kredit laufen. Somit waere die erste Frage, ob es moeglich ist 2 Immobilien mit einem Kredit zu kaufen`? Der 2 Punkt ist folgender. Da wir ja nicht mehr in miete wohnen muesste der Freibetrag den die Bank nicht anfassen darf sinken. Aber wie hoch waere er dann letzendlich?

Aktuell bekommt meine Mutter ein Gehalt von 700€ ,da sie nach der Elternpause erst wieder in ihren Beruf einsteigt. Allerdings dürfte dieses Gehalt in naechster Zeit steigen da sie Festangestellt werden soll. Zusätzlich dazu bekomm sie einen Unterhalt von 700-850€ Das waeren also 1400-1550 € Im Monat.

Für die Wohnung in der ich lebe wuerde ich die Nebenkosten tragen und je nachdem wieviel geld mri ncoh übrig bleibt auch was zum abbezahlen beisteuern. Mir stehen im Monat leider nur an die 700€ zu. Somit wuerde meine Mutter die Wohnung im endeffekt an mich vermieten und ihr sind die nebenkosten nicht anzurechnen.

Insgesamt wuerden die immobielien ca. 160 000 max. kosten Ein eigenkapital von 15.000 - 20 000 ist vorhanden. Laut Kredietrechner wuerde uns ein Kredit zustehen mit der Tilgung von 1% => 700€ im monat. Also nicht mehr als die aktuelle Miete die wir zahlen. Somit ist aus meiner sicht kein Problem in sicht... Oder irre ich mich da ? Denn aus finanzieller Sicht wuerde sich nciht viel aendern... .

...zur Frage

Immobilienfinanzierung für 4 Eigentumswohnungen. Ist Rat von Finanzoptimierer empfehlenswert?

Hallo!

Ich hoffe, dass ich hier ehrliche Antworten auf eine besonders wichtige Frage, die meine Altersvorsorge betrifft, bekomme. Genau genommen habe ich bereits einen Plan/Rat von einem "unabhängigen" Finanzoptimierer bekommen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das vorgeschlagene Vorgehen wirklich gut für mich ist oder ob ich damit meine Finanzen und meine Altersvorsorge einem sehr hohen Risiko aussetze.

Ich bin 31 Jahre alt und selbstständig. Ich habe 90.000 Euro Eigenkapital, wovon 40.000 Euro frei verfügbar sind. Weitere Sicherheiten [Lebensversicherung, Fonds, Edelmetalle, Immobilien] sind momentan nicht vorhanden.

Ich habe das Ziel, spätestens mit 45 ein Haus im Wert von circa 500.000 Euro zu bauen. Bis dahin möchte ich dieses Jahr 4 Wohnungen aus der Zwangsversteigerung kaufen. Wobei ich natürlich auf Top-Qualität und Wiedervermietbarkeit achten werde. Um diesen Wohnungskauf zu realisieren, werde ich 4 einzelne Immobilienkredite [für jede Wohnung einen] aufnehmen.

Mein Finanzoptimierer riet mir nun das Folgende:

  1. Die Rate für den Immobilienkredit möglichst gering ansetzen und NICHT so schnell wie möglich zurückzahlen. Das dadurch frei werdende Kapital sollte lieber in einen bzw. mehrere Immobilienfonds investiert werden. Mal angenommen, ich würde durch den Immobilienfonds 6 % Gewinn machen und nur 4 % Zinsen für den Immobilienkredit zahlen, hätte ich so 2 % zusätzlich an Gewinn gemacht.

  2. Durch die Zwangsverwaltung bekommt man die Wohnungen meist zu einem geringeren Preis als ihr Wert tatsächlich ist. Der einfachheithalber sagen wir mal: Eine Wohnung ist 50.000 Euro wert und ich bekomme sie für 25.000 Euro. Ich sollte mir aber dennoch einen Immobilienkredit über 50.000 Euro geben lassen und das so zusätzlich gewonnene Geld in einen bzw. mehrere Immobilienfonds investieren.

  3. Rein theoretisch könnte ich eine der 4 Wohnungen ohne Kredit finanzieren. Mir wurde jedoch dazu geraten, alle 4 Wohnungen zu finanzieren, da Kredite gerade sehr preiswert sind. So könnte ich das Geld für die 4. Wohnung, die ich eigentlich selbst zahlen könnte, wiederum anderswo investieren.

Was haltet ihr von diesen Tipps? Auch im Hinblick auf das Haus, was ich später bauen möchte.

Habt vielen Dank für eure Ideen und Anmerkungen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?