Finanzierungsmöglichkeiten Pilotenausbildung?

Moin!

Nachdem ich nun meine Assessments und auch meinen Medical Class 1 erfolgreich bestanden habe, setze ich mich aktiv mit der Finanzierung der Pilotenausbildung auseinander.

Die Kosten belaufen sich auf 75.000 bis 80.000 Euro, dazu kommen natürlich noch Miete etc, welche man extra bezahlen muss. Einen Nebenjob kann man nebenbei nicht ausüben und auch sonst habe ich keinerlei Einnahmequellen während der Ausbildung, da es sich um eine (teure) Vollzeitausbildung handelt, in welcher ich mich vollständig auf gute Ergebnisse fokussieren möchte, statt die Ausbildung für 450 Euro im Monat noch zu riskieren und möglicherweise nicht zu bestehen.

Nun zu meiner Frage:

Ich weiss, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt, suche aber konkrete Namen und/oder Alternativen.

Ich habe zusammen mit meiner Familie einiges an erspartem Geld, ungefähr 30.000 Euro. Der Rest fehlt. Hier war der Plan, eine Bank heran zu ziehen und einen Kredit zu bekommen, leider gibt es aktuell nur Absagen - hier wird man gleich abgewimmelt mit den Worten "Nein, machen wir nicht." Ich werde nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen. Deshalb suche ich Möglichkeiten bzw. Namen, wo man es probieren könnte.

Was ich bereits kenne, aber nicht funktioniert bzw. meiner Meinung nach sinnlos klingt:
- Kredit bei einer Bank
- Crowdfunding
- Kredit über Airline
- Geld selbst sparen
- Freunde und Familie fragen und ggf. mit Zinsen dann zurückzahlen
- Investorenforum
- Kredit "splitten" über Auxmoney oder Smava

Ich stecke aktuell echt fest und habe keinerlei Ideen mehr, was man noch probieren kann. Mir ist das Risiko durchaus bewusst und ich weiss, um wieviel Geld es geht. Dennoch wundert es mich, dass Banken das Ganze nicht mehr mitmachen, denn das ging früher mal etwas einfacher. Ich habe des Weiteren eine Übernahmegarantie von der Airline und auch das Type Rating wird von dieser Airline übernommen, bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank ihr Geld bald wieder sehen würde, doch ziemlich hoch wäre.

Über Antworten und Ideen würde ich mich sehr freuen, vielen Dank!

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Banken sind bei der Kreditvergabe verpflichtet, die Bonität der Darlehensnehmer zu prüfen. Wesentlicher Aspekt ist die Frage, ob das Einkommen des Darlehensnehmers ausreicht, um die Kreditverpflichtungen langfristig zu erfüllen. Das problem: wenn Sie eine Ausbildung zum Piloten anfangen, haben Sie kein Einkommen. Und damit sind sie "kredittechnisch tot". Ganz simpel!

Keine Bank kann im übrgens beurteilen, ob Sie die Pilotenausbildung schaffen! ;-)

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..hierfür bräuchte man eine Genehmigung...aus einer Garage, die auf der Grundstücksgrenze gebaut wurde, einen Wohnraum zu machen, ist so gut wie unmöglich (für Aufenthaltsräuem gilt ein Mindestabstand von 3m zur Grundstücksgrenze)....

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Finanzexperte?

Folgende Situation: In sehr beliebter Lage, direkt am Meer könnte ich einen alten Hof erwerben. Baujahr 1883, über 5000 qm Grundstück. Durch Umbau und Erweiterung stehen ein Wohnhaus sowie 5 einzelne Apartments zur Verfügung. Eingetragen ist dieses als 1 Wohnhaus. Gesamtwohnfläche: Ca 600 qm. Eine Wertschätzung ergab aus dem Jahre 2014 einen Schätzwert von 700 000,-

Nun wurde es 2017 durch einen Dachstuhlbrand beschädigt und der Besitzer ( 72 Jahre alt ), hat nicht mehr die nötige Kraft, es wieder aufzubauen.

Habe alles durch ein mir bekanntes Bauunternehmen kalkulieren lassen für einen Wiederaufbau. Kaufpreis : ca 160 000 plus Investition von ca 90 000. Also Gesamt: 250 000, da dem Besitzer daran liegt, das ich es erhalte, und nicht abreiße. Ein Investor liegt bei 200 000,-, aber bekommt nicht den Zuschlag, da er sofort abreißt, um dort ca 10-12 Ferienwohnungen neu zu bauen.

Nun meine wesentliche Frage: Durch die hervorragende Lage und der anhaltenden Wohnungsnot könnte ich auf der Stelle nach Errichtung eines neuen Dachstuhls und Eindeckung sofort vermieten. Entweder alles, also insgesamt 5 Wohnungen, oder aber nur einen Teil und selbst darauf wohnen. Gibt es Banken, die eine Vollfinanzierung anbieten, da das Risiko in dem Fall ja sehr gering ist?! Corona auch leider auch mich getroffen, dennoch habe ich alleine für eine einzelne Unterwohnung schon Mietinteressenten, die 700,- kalt bezahlen würden.

Für jeden Tipp, Ratschlag bedanke ich mich vorab !

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Grundsätzlich wäre so etwas finanzierbar, allerdings gibt es dabei "einiges zu bedenken"...

a) Banken müssen auf jeden fall Ihre Bonität prüfen (Einkommen, Vermögen usw.); ist Ihre finanzielle Situation wegen Corona angespannt, dürfte es mindestens schwierg werden (die 700 Miete für eine Wohnung werden im übrigen nicht einmal ausreichen, um die laufenden Bewirtschaftungskosten für eine derartige Immobilie zu zahlen)

b) die Wertermittlung aus 2014 ist wertlos (insbesondere weil eine Immobilie mit mindestens 3 Wohnungen nach dem Ertragswertverfahren, also allein auf Basis der Mieterträge, bewertet wird)

c) ohne Eigenkapital oder mindestens gewisse Rücklagen wird es kaum gehen

d) wenn in einem alten Hof mehrere Wohnungen gebaut wurden, ist die dringende Frage, ob dieser Ausbau auch baurechtlich genehmigt ist

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...wenn Sie mit der DSL-Bank finanziert haben, muss das über einen Vermittler bzw. Vermittlerin gelaufen sein...warum kümmert der bzw. die sich nicht um die Auszahlungen und beantwortet Ihre Fragen? ;-)

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...für die gewerbliche Vermittlung von Immobilien benötigt man eine Gewerberlaubnis nach §34c Gewerbeordnung...ohne eine solche Erlaubnis ist die gewerbliche Vermittlung von Immobilien nicht erlaubt...insoweit wäre ein solcher Vertrag wahrschenlich nicht wirksam...Ihr Bekannte könnte also den höheren Kaufpreis einstreichen und müsste Ihnen ggf. nichts zahlen...das Ende einer schönen Bekanntschaft ;-)

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...man braucht dazu kein zweites Studium (das wäre völlig übertrieben)...hilfreich und absolute Basis ist eine vernünftige Existenzgründungsberatung....und da sollte man nicht auf selbst ernannte Experten von irgendwelchen Finanzvertrieben (z.B. MLP o.ä.) setzen, sondern auf unabhängige Berater(innen)....z.B. bei der örtlichen Apothekerkammer (die sind nach bundesländern aufgeteilt/organisiert)....

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...wahrscheinlich werden sich die Gläubiger über den Anteil Ihres Mannes hermachen und letztlich die Zwangsversteigerung der Immobilie veranlassen (sog. Teilungsversteigerung)...

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Das Ganze kann man als ganz klassische Geldwäsche (Verschleierung der Herkunft des Kapitals) auslegen, was grundsätzlich strafbar ist (ob es verfolgt wird, ist eine andere Sache). Die Empfängerbank wird das ggf. den zuständigen Behörden melden. Auch Makler und Notare sind dem Grunde nach verpflichtet, Verdachtsfälle zu melden.

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Man kann laufende Darlehen nicht Aufstocken/Erhöhen, sondern immer nur ein neues separates Darlehen aufnehmen...ob die Bank das Darlehen vergibt, hängt von deren Objektbewertung und Ihrer aktuellen Bonität ab...UND: auf jeden Fall sollte geklärt werden, wei die 50.000 Euro für die Modernisierung ausgezahlt werden (die meisten Banken werden da Rechnungen verlangen; das beist sich, wenn viel in Eigenleistung gemacht werden soll)...

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Kaufvertrag Wohnung rückabwickeln?

Wir haben Ende November eine Eigentumswohnung gekauft über einen Makler. Sind mit Baby und Hund nach notiereller Beglaubigung eingezogen. Kurz nach Einzug haben wir festgestellt, dass die Galerie der Wohnung einen schiefen Boden hat. War für uns zur Besichtigung nicht ersichtlich, da der Verkäufer zum damaligen Zeitpunkt seine Umzugskisten dort gelagert hatte(statt im Keller auf der Galerie die Wendeltreppe hochgetragen) . Jetzt im Nachhinein weiss ich auch warum... hatten Mitte Dezember nach Rücksprache mit der Maklerin einen Sachverständigen da, der festgestellt hat, dass der Boden viel zu schief und anscheinend die Platten gebrochen sind. Hätte vermutlich deshalb nicht als Wohnraum verkauft werden dürfen, richtig festlegen wollte er sich nicht - war ein Bekannter der Maklerin. Haben uns daraufhin an den Verkäufer gewandt, allerdings vom Verkäufer keinerlei Reaktion, der hat sich nach Thailand abgesetzt nach Verkauf. Sind dann zum Rechtsanwalt, der meinte, wir müssten die Arglist nachweisen, was schwierig wird und dann im Falle eines Erfolgs einen Rechtsanwalt in Thailand zur Durchsetzung unserer Forderung beauftragen. Würde immens teuer werden, was wir uns mit baby einfach nicht leisten können. Haben es dann mit Bauchschmerzen erstmal dabei belassen und nutzen nun die Galerie aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht, also statt gekauften 100qm Wohnfläche nun nur knapp 65qm. Nun haben wir festgestellt, daß in unserem Elternschlafzimmer hellbraune und braune Flecken an der Schräge auf der Wetterseite rauskommen. Dort stand zum Einzug noch ein Einbauschrank vom Vorbesitzer, den wir dann entfernt haben, weil wir ihn nicht haben wollten. Seit Einzug in die Wohnung haben sowohl mein 6 Monate altes Baby als auch ich Atemwegsprobleme, habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht aber mittlerweile könnte ich jeden Tag heulen und hab so meine Vermutung woher es kommen könnte. Der Verkäufer ist für uns nicht mehr greifbar, ich würde am liebsten den Kaufvertrag rückabwickeln. Grunderwerbsteuer haben wir momentan noch zurückgehalten als letzte Instanz. Kaufpreis wurde Anfang Januar auf Anraten des Rechtsanwalts gezahlt.

Hat jemand eine Idee oder Erfahrung, was wir machen können? Wir wollen uns und unserem Baby das hier nicht mehr zumuten.

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...ich würde mich an die maklerin halten, denn der hätte der schaden bekannt sein müssen..ob und in welcher form/höhe man diese in die haftung nehmen kann, kann ich nicht sagen....das sollten sie nochmal mit ihrem anwalt besprechen...

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Das sollten Sie mit Ihrem/Ihrer Insolvenzverwalter(in) besprechen. Hier darf Ihnen niemand, der Ahnung hat, eine Info geben (das wäre Rechtsberatung)....

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Ihre Fragen kann man nur nach einem Blick ins Grundbuch beantworten...alles andere ist Spekulation ins Blaue ;-)

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Ihre Ex müsste ihren Anteil an Sie übertragen/verkaufen (geht nur beim Notar)...im Gegenzug müsste die Bank zustimmen, Ihre Ex aus dem Kreditvertrag zu entlassen (um es mal einfach auszudrücken)...die Bank ist allerdings nicht verpflichtet, dem zuzustimmen...

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...die übertragung eines gebäudeteils ("...alle sind miteinander verbunden...") ist in der tat kompliziert...sie sollten zudem auch klären, ob der ausbau des taubenschlags zu einer wohnung überhaupt -baurechtlich- möglichlich ist....

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Ich gehe davon aus, dass es sich um die Kosten für die Abtretung der Grundschulden an die neue Bank handelt (Notarkosten für die Beglaubigung der Unterschrift etc). Andere Kosten fallen bei einer Umschuldung laufender Darlehen bei Ablauf der Sollzinsbindung grundsätzlich nicht an (ich kenne auch keine Bank, die zusätzliche Gebühren verlangt)

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Der Fall ist wohl eine Thema für einen Psychologen. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr Ex-Mann diese gemeinsame Verpflichtung als letzte Verbindung zu Ihnen sieht und nicht will, dass diese abreisst. Sie möchten nichts mehr mit ihm zu tun haben, aber andersherum scheint es nicht so zu sein....

Da hilft wahrscheinlich nur abwarten und hoffen, dass er demnächst eine neue Partnerin findet, die ihm dann schon erzählen wird, dass auch er nichts mehr mit Ihnen zu haben will (soll) ;-)

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Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens kümmet sich der Insolvenzverwalter um die Verwertung der Immobilie (oder Alternativen dazu). Niemand ist verpflichtet, erst einmal den freihändigen Verkauf zu versuchen.

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Baufinanzierung an anderem Ort / mit Jobwechsel?

Hallo,

meine Frau und ich planen ein Haus auf dem Grundstück von Verwandten zu bauen, dass ca. 400km weit von unserem Wohnort und unseren Arbeitsstellen entfernt liegt.
Wir arbeiten beide in Festanstellung in deutschlandweit agierenden Unternehmen. Unser Plan war es, während der Bauphase noch an unserem ursprünglichem Ort wohnen zu bleiben und erst nach Bauende umzuziehen(die Verwandtschaft hätte unmittelbar ein Auge auf die Bauarbeiten, zudem wird ein Bausachverständiger miteinbezogen).
Wir hatten nun ein Gespräch mit einem unabhängigem Finanzberater, der uns lapidar im Nebensatz mitteilte, dass die Banken vorraussetzen, dass bereits ein Arbeitsverhältnis an dem neuen Wohnort (Umkreis 100km) besteht.

Das passt nun halt so garnicht in unsere Planungen bezüglich der Zeit und der höheren Mietkosten, die wir vor Ort während der Bauphase hätten.

Ich könnte mich mit relativ kleinem Aufwand versetzen lassen. Meine Frau müsste sich neu bewerben in der anderen Region und hätte eventuell auch nochmal Probezeit - aber auch Ihre Chancen eine, sogar besserbezahlte Stelle, dort zu bekommen sind sehr hoch.

Die Finanzierungsangebote sind so kalkuliert, dass selbst im Falle eines Verdienstausfalls nach kostenlosem Tilgungssatzwechsel auf 1%, eine bezahlbare Annuität gegeben wäre.

Nun zu unseren Fragen:

Ist das wirklich gängig, dass man für die Finanzierung bereits einen Arbeitsplatz in der Umgebung der neuen Immobilie haben muss?

Würde sich eine neue Probezeit auch auf die Finanzierung auswirken?

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Es gibt durchaus Banken, die -aus gutem Grund- eine solche "100-Km-Grenze" in ihren internen Finanzierungsrichtlinien haben. Aber wenn DAS das einzige Argument des "Finanzberaters" war, war bzw. ist er wahrscheinlich nicht ganz so unabhängig wie er tut.

Sofern die Darlehensraten auch bei nur einem Einkommen - und auch gem. sog. Haushaltsrechnung der Banken- bezahlbar sind, sollte dem nichts entgegenstehen. Allerdings würde ich das mit dem "versetzen lassen" vorher schriftlich fest machen. Ich habe in 26 Jahren als Baufi-Berater leider zu oft miterleben müssen, dass mündliche Absichtserklärungen o.ä. von Arbeitgebern nicht immer eingehalten werden.

Das mit dem Tilgungssatzwechsel muss man sich genau ansehen, denn häufig ist es nicht möglich, die Tilgung auf 1% zu reduzieren. in den meisten Darlehensverträgen mit dieser Option findet sich die klausel, dass der Tilgungssatz nicht unter den ursprünglich vereinbarten Tilgungssatz fallen darf.

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Ich würde versuchen herauszubekommen, ob der Eigentümer davon wusste, dass die Gemeinde von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen wird (oder es hätte wissen wüssen). Dass Kommunen von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, ist selten eine Überraschung (die Kommune wird also schon vor dem Verkauf ein Auge daruf geworfen haben und das wird dem Verkäufer sicher bekannt gewesen sein). Hier könnte also der Verkäufer ggf. schadensersatzpflichtig werden (Stichwort Notarkosten und ggf. Nichtabnahmeentschädigung für die DSL Bank).

Aber damit muss sich ein erfahrener Fachanwalt beschäftigen.

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Die Bank KANN Ihre EX aus dem Darlehensvertrag entlassen. Das muss dort entsprechend beantragt werden. Wenn die Bank zu dem Schluß kommt, dass sie als alleiniger Schuldner die Verpflichtungen tragen können, wird sie dem in der regel auch zustimmen (muss sie aber nicht!).

Die Immobilie können Sie als alleiniger Eigentümer ohne Zustimmung Ihrer Ex und ohne Zustimmung der Bank verkaufen. Die finanzierende Bank hat bei einem Verkauf kein Mitspracherecht (darüber entscheiden allein die im Grundbuch eingetragenen Eigentümer).

Aber: sofern die Zinsbindung des Darlehens noch läuft, wird die Bank bei Kündigung des Darlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Und die ist derzeit ziemlich heftig!

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