Kann man eine Versicherung auch an einen dritten auszahlen lassen?

5 Antworten

Wenn ich da "Kündigungsschreiben" lese, dann muss es um eine Lebens- oder eine Rentenversicherung gehen.

Dir ist ja wohl bekannt, dass bei Auszahlung solcher Versicherungen an einen anderen als den Versicherungsnehmer eine automatische Meldung an das Finanzamt erfolgt?

Mein Onkel hatte auch die bescheuerte Idee, seinen Kindern die Auszahlung der Lebensversicherung unmittelbar zukommen zu lassen statt das auf seinem eigenen Konto angekommene Versicherungsgeld einfach weiter zu überweisen. Ich habe ihm das ausgeredet.

Mich interessiert die Absicht dahinter...

Der Versicherungsnehmer kann den Begünstigten ändern lassen, wenn es kein staatlich geförderter Vertrag ist.

Allerdings bliebe damit die Frage vom Eingang noch offen.

Da steckt doch wieder was dahinter - sprich Trickserei.

Wenn die andere Person das Geld haben soll - warum überweist Du es ihr nicht selbst?

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richtig, diesen seltsamen Beigeschmack (z.B. Sozialbetrug?) teile auch ich mit dir.

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Private Krankenversicherung für Kind kündigen

Gekündigt werden soll eine private Krankenversicherung für ein Kind, mit dem kein Kontakt mehr besteht.

Die Kündigungsfrist ist gewahrt. Die PKW lehnt die Kündigung ab, solange nicht nachgewiesen ist, dass für das Kind anderweitig Versicherungsschutz besteht (Rechtsgrundlage ist wohl §§ 209, 193 VVG). Just dieser Nachweis kann aber wegen des Abbruchs jeglicher Kommunikation mit dem versicherten Kind (Versicherter) nicht erfolgen. Ohne Nachweis verlangt die Versicherung die Fortführung des Vertrages von mir als Versicherungsnehmer. Hiernach wäre der Vertrag niemals kündbar.

Wie kann eine Kündigung erfolgen? Welche Ansprüche bestehen ggf. bei fehlender Kündigungsmöglichkeit gegen das Kind? Kann der Schaden ggf. durch den Wechsel in einen Basistarif und Vereinbarung einer Eigenbeteiligung verringert werden?

Danke für die Antworten im Voraus.

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Chaos in der betrieblichen Altervorsorge bewirkt Kündigungswunsch

Hallo zusammen, kurz erläutert: mein AG hat vor einigen Jahren eine AG finanzierte betriebliche Altersvorsorge mit mir als versicherte Person bei der Signal Iduna abgeschlossen (128,-/Jahr). Nach meiner Kündigung ist diese erst auf mich übertragen und dann von meinem neuen AG über die Allianz fortgeführt worden, allerdings als Versicherung mit Gehaltsumwandlung. Rückkaufswert vor ca. 3 Wochen war mit knapp 800,- angegeben. Jetzt möchte ich diese Versicherung kündigen, da ich anderweitig vorsorge, zudem leb ich schliesslich jetzt und man kann sich ja auch überversichern! Und somit höre ich beim Vorsprechen bei der Versicherung zum ersten mal das Wort Verfügungsbeschränkung. Kann mir jemand sagen, wie ich diese Versicherung -möglichst mit Auszahlung des Rückkaufswertes- kündigen kann?

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Einkünfte aus Cashback-Programmen steuerfrei?

Hallo zusammen, Ich habe hier bereits eine ähnliche Frage gefunden, allerdings stellt sich der Fall bei meiner Frage etwas anders dar...

Eine Privatperson P ist Mitglied bei einer Cashback-Plattform C (z.B. qipu.de). Wenn P über die Plattform z.B. bei Amazon etwas einkauft, bekommt C von Amazon eine sog. Affiliate-Provision. C zahlt einen Teil dieser Provision jedoch wieder an P aus. Da die Zahlung nicht vom Verkäufer (Amazon) an P ging, sondern von einem Dritten (C), kann man nicht wirklich von einem Loyalty- oder Rabattprogramm sprechen.

Ist das Einkommen zu versteuern?

Ergänzungsfragen: Wie sähe es aus, wenn P nicht eine einzelne Person wäre, sondern eine Gruppe von Freunden, die sich die Auszahlung aus einem Account teilen?

Wie sähe es aus, wenn P ein Unternehmen wäre?

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Berufsunfähigkeits-Versicherung wird angerechnet obwohl ich dieses Geld nicht erhalte

Hallo,

es geht um die Anrechnung einer privaten Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) an meine SGB II Leistung.

Ich bin seit 5 Jahren berufsunfähig und erhalte eine BU-Rente von einem großen Versicherungsunternehmen. Da diese Rente nicht ganz zum Leben reicht erhalte ich außerdem Leistungen nach SGB II (HarzIV).

In meiner Situation gibt es folgendes Problem: Als ich 14 Jahre alt war hat mein Vater bei der All..-Versicherung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen und monatlich ~um die 40eur eingezahlt.

MEIN VATER IST DER VERSICHERUNGSNEHMER UND ER HAT DAS BEZUGSRECHT, d. h. ER KANN MIT DEM GELD MACHEN WAS ER WILL - WEIL ER DIE ZAHLUNGEN DIREKT ERHÄLT. (Im Briefen von der All.-Versicherung wird mein Vater im Briefkopf genannt - ich bin die versicherte Person).

Trotzdem wird mir diese BU-Rente als Einkommen angerechnet; Dieser Fall ist deutschlandweit einzigartig. Mein Vater würde mir vielleicht das Geld zukommen lassen, aber ich sehe in dieser Situation eine Verbesserung meines Lebensstandard.

Ich versuche jetzt meinen Anspruch auf volle Leistungen bei der Arge durchzusetzen, weil ich rein rechtlich gesehen diese BU-Rente nicht erhalte.

Der Richter am Sozialgericht findet meinen Fall "unglaubwürdig".

> Kann ich das Geld bei der Agentur für Arbeit einfordern? > Können Sie meinen Vater zwingen das Geld auszuzahlen?

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