Kann man bei Fondssparplänen den Ausgabeaufschlag umgehen?

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6 Antworten

Der Ausgabeaufschlag ist für die Beratung. Ohne Ausgabeaufschlag keine Beratung.

Was nutzt die Einsparung des Ausgabeaufschlages wenn man jahrelang in die falschen Fonds investiert?

Denn Geiz ist nicht g.e.i.l, sondern dumm.

Es gibt 10961 Fonds in Deutschland zu erwerben.

  • Geldmarkt-, Renten-, Aktien-, Absolut-Return-, Total-Return- Misch-, Multi-Asset-, Dach- oder Immobilienfonds
  • Branchenfonds, Länderfonds
  • Fonds mit unterschiedlichen Risikoklassen
  • Fonds unterschiedlicher geografische Region
  • Fonds mit unterschiedlicher Aktiengröße Small-, Mid.- Largecap-Fonds
  • Fonds mit unterschiedlichen Anlagestilen (Value, Growth, Blend, Momentum)
  • Vermögensverwaltende Fonds

Das sind nur einige der wichtigsten Entscheidungskriterien für einen Fondskauf.

Kapital anlegen setzt Wissen voraus. Ranking- und Ratinglisten aus Finanztest & Co sowie Ratschläge von so genannten guten Freunden ist kein Weg dieses Wissen zu erlangen. Was der Fondserwerb nach Rankinglisten und Eigeninformation gebracht hat, kann man an den Verlusten sehen, die Anleger von 2000-2003 gemacht haben. Da wurden Internet- und Telekommunikationsfonds ohne Ende gekauft. Das Ergebnis kennt jeder. Mit 80 % Minus wurden Unsummen von Kapital verbrannt.

Deshalb braucht es eine seriöse Beratung und ein gutes auf die persönlichen Vorstellungen des Anlegers optimiertes Portfolio. Dies kann in der Regel nur ein Fachmann leisten und der kostet Geld

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Kommentar von gandalf94305
06.09.2012, 10:15

Wobei alleine die Zahlung des Ausgabeaufschlags auch keine Garantie für irgendeine Beratung oder irgendein Anlageergebnis ist.

Daher sollte man auch sehr kritisch die tatsächlichen Kosten mit den Resultaten vergleichen.

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Das kommt nicht auf Dich an, sondern auf die jeweilige Bank und den betreffenden Fonds.

  • Filialbanken haben typischerweise keine Rabatte auf Ausgabeaufschläge.

  • Online-Banken bieten auf diejenigen Fonds, für die sie Vertriebsvereinbarungen haben, 50% oder mehr als Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Bestimmte, sehr häufig nachgefragte Fonds sind oft ohne Ausgabeaufschlag zu haben.

  • Fondsbanken wie beispielsweise die FFB/Fidelity bieten Dir in Abhängigkeit von Deinem Depotvolumen auch eine komplette Rabattierung für um die 6.000 Fonds und ETFs oder so an. Ich nutze das für Sparpläne wie Einmalanlagen.

Während normalerweise bei einer Anlage der Ausgabeaufschlag prozentual umso weniger renditemindernd ins Gewicht fällt, je länger man den Fonds hält (Ausnahmen kommen von ungewöhnlicher Volatilität), ist für das kurz- bis mittelfristige Halten von Fonds als Investments in bestimmte Marktbewegungen ein Ausgabeaufschlag natürlich prohibitiv.

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Es kommt doch immer darauf an, wo Du einen Fondssparplan anlegst und in welchen Fonds. Sieh Dich im Internet bei verschiedenen Anbietern um und vergleiche die Konditionen. Klar sein mußt Du Dir natürlich darüber, dass diejenigen, die Fondssparpläne besonders günstig anbieten dafür an anderer Stelle sparen und zwar bei der Beratung. Wenn Du Dich garnicht auskennst in dem Thema, dann mußt Du Dir entweder selber Fachwissen schaffen oder aber in den sauren Apfel beißen und doch Ausgabeaufschlag zahlen.

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Ja! Ausgabeaufschläge kann man umgehen, zumindest aber stark reduzieren.

Man kann mit seiner Hausbank verhandeln, über eine Internet Plattform kaufen oder über einen angebundenen Vertriebspartner ein Depot bei einer Fondsbank (z.B. Ebase, Frankfurter Fondsbank) eröffnen.

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Warum sollte ein einmaliger Abschlag auf jede Sparrate die Rendite kaputt machen!? Leistung kostet Geld - das war schon immer so und wird auch immer so bleiben auf der Welt.

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Der Ausgabeaufschlag ist die Provision für die Vermittlung des Fonds. Du zahlst also für die Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Der Vermittler hat Kosten, die gedeckt werden müssen.

Wieso sollte das umsonst sein? Scheinbar glaubt jeder in Deutschland, Finanzdienstleistungen dürfen nichts kosten...

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