Kann ich auch in meiner Mietwohnung einen Bausparvertrag für "wohnwirtschaftliche Zwecke" einsetzen?

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Es kommt darauf an. Unter der wohnwirtschaftlichen Verwendung eines Bauspardarlehens gilt die Verwendung für bestimmte Zwecke wie Hausbau und Wohnungskauf. Dazu zählen aber auch bestimmte Renovierungsmaßnahmen in der Mietwohnung. Beispiele: Austausch der Heizung, Renovierung von Bad oder Küche, sofern die Küche als wesentlicher Bestandteil der Wohnung fest mit dieser verbunden ist.

Die wohnwirtschaftliche Verwendung prüft die Bausparkasse grundsätzlich erst ab einem Darlehen von mehr als 10.000 Euro. Ich weiß ja nicht wie viel Geld du gedenkst auszuleihen?! Wenn es weniger als die genannte Summe sein sollte, bestätigt dein Bankberater der Bausparkasse die wohnwirtschaftliche Verwendung. Dann kannst du dir davon auch nen Auto kaufen :) Dein Bank- bzw. Bausparberater wird dir das bestätigen, weil er an Folgegeschäft mit dir interessiert sein wird.

Kann der Mieter eine neue Einbauküche verlangen?

Hallo Leute, habe seit etwa 3 Jahre neue Mieter, welche andauernd mit neuen Renovierungs-und Verbesserungsideen auf mich zukommen. Letztes Jahr warens neue Funkthermostate an allen Heizkörpern (hab ich dann auch ersetzt) , dann sollte die Wand der Küche zum Wohnzimmer rausgebrochen werden (hab ich abgelehnt), dann hing der Schalter der Spülmaschine (neue Spülmaschine für 700,00 Euro gekauft) und nun soll einen neue Einbauküche her. Gut, die jetzige ist seit 20 Jahren drin, grau , schlicht , nichts besonders, aber funktionell , was Schubladensysteme und Schränke angeht, Ceranherd hab ich vor 10 Jahren erneuert (ca. 1.500,00 Euro), ebenso Kühlschrank (schon zum zweiten Mal) vor 4 Jahren (ca. 1.350,00) und vor 10 Jahren auch mal Spüle und Hahn ausgetauscht (ebenso wurde beide Bäder vor 10 Jahren komplett und hochwertig erneuert, Fischgrätparkett auf 110 qm verlegt ebenfalls vor 10 Jahren, Gesamtkosten rund 35.000,00 Euro). Gut, die Küche hab ich damals ausgelassen, ist ja "nur" eine Mietwohnung, da ich ja nicht Unsummen an Renovierung aufwenden wollte. Beim vorigen Mietverhältnis, welches 7 Jahre ging, gabs nie Reklamationen. Die Wohnung liegt in zentraler Innenstadtlage in einem Jugendstilhaus, einen Steinwurf vom Marienplatz entfernt und kostet augenblicklich 1.650,00 zzgl. 150,00 NK. Darf der Mieter unter diesen Gegebenheiten eine neue Küche verlangen? PS: Am Anfang war alles super und die Begeisterung kannte keine Grenzen, hatte die Wohnung komplett streichen lassen und Lackiererarbeiten durchführen lassen bei Mieterwechsel für rund 2.500,00 Euro. Eine Woche später wurden dann von den jetzigen Mietern schon die frischgestrichenen Rauhfasertapeten abgerissen und der aufwendig weiß lackierte Sichtbalken-Dachstuhl in einer undefinierbaren Farbe (Marke fleischfarbene Damenstrumpfhose) überstrichen, das Galeriegeländer (schmiedeeisene Maßarbeit) entfernt und ein Waschtisch ausgetauscht.

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