Gehaltsverhandlung im Mitarbeitergespräch schlecht gelaufen - noch mal Gespräch suchen?

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7 Antworten

Sagen wir mal so, die Verteilung des Bonus auf die 12 Monate ist ja sozusagen eine Erhöhung des Garantiegehalts von ca. 8 %.

Dazu hast Du 3 % heraus gehandelt.

Also lese ich das so, 50 % der Erhöhung erreicht und einen Zinsvorteil gewonnen (lfd. statt nachträglich Auszahlung und das Risiko weg, dass man mal das Ziel nicht erreicht. das sehe ich als 1 % zusätzlcih an (siehe Zinsrechnung).

mit dem gleichen Punkt würde ich nciht noch einmal in die Verhandlung gehen.

Aber Du bist ja in Deiner Position recht gut. Sonst würde er Dir nicht den Bonus für Zielerreichung schon laufend geben.

Was wäre denn, wenn Du mit der folgende Frage nachlegst:

Prämie auf die Erfolge, die über da Ziel hinaus erreicht werden.

Dann könntest Du nochmal evtl. 1-3 % zulegen und deinem ursprünglichen Ziel sehr nahe kommen, oder gar etwas überschreiten.

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Da meist von beiden Seiten Kompromisse geschlossen werden müssen, freue Dich doch über das Erreichte.

Gehe mit dem selben Fleiße wieder ran an die Sache und notiere Dir das Jahr über Gründe, die Dir im nächsten Jahr zu einer weiteren Gehaltsverhandlung verhelfen können..

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Franzl0503 18.01.2014, 15:13

Primus: Deine ist m.E. die beste aller Empfehlungen

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Würde ich nur versuchen wenn Du auch gute Argumente präsentieren kannst weshalb Du für den Chef so unentbehrlich bist. Fürs Erste sind doch die Verhandlungen für Dich nicht schlecht gelaufen.

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Du hast de facto auf Dein Fixgehalt eine Erhöhung von 1/12 des Bonus bekommen. das ist eine Gehaltserhöhung von 8% die Dir keiner mehr nehmen kann. Und zwar garantiert, ohne dass Du arbeitsvertraglich mehr geschuldet bist.

Das Gespräch Suchen ja: aber mit folgenden Themen: - Gibt es unter den Bedingungen noch eine neue Bonusregelegung? - Was muss ich tun um den Bonus zu bekommen?

Dann erst kannst Du die Wertigkeit des Angebots absehen. Ein Chef, der ggfs in einem tarifgebundenen Unternehmen den Bonus in Fix umwandelt und die Aufgaben bei der geringeren Stufe belässt und eine Bonustegelung offen lässt, ist clever und meint es gut mit Dir.

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erst diese Aussage

ich hatte mich auf mein diesjähriges Mitarbeitergespräch gut vorbereitet

dann das:

Ich war damit total überrumpelt

damit war die Vorbereitung nicht perfekt, denn mit solchen Schachzügen muss man umgehen können.

Ich sehe es so - was sich ja auch durch deine Aussage stützt:

zum Jahresende bei erreichen meiner Ziele ein Monatsgehalt zusätzlich bekommen

bei Erreichen meiner Ziele... d.h. der Bonus könnte auch bei 0% landen. Wenn ein variabler Bonus durch eine fixe Zahlung ersetzt wird, dann ist das ein klarer Gewinn. Wenn du weiterhin davon ausgehst, dass der Bonus für dich quasi fix ist, dann sage ich: Boni sind schneller nicht bezahlt als man denkt.

Die Schlacht ist geschlagen, ein Nachhaken halte ich für unprofessionell. Ich würde mich für die kommende Runde besser, sprich flexibler bei den Reaktionen, vorbereiten. Nochmals das Gespräch suchen halte ich für ein absolutes no go!

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Dein Chef war besser vorbereitet !!!

Er hat deine Position antizipiert und offensichtlich ziemlich souverän sich durchsetzen können.

Und Nun ???

Noch ein Mitarbeitergespräch zu führen erscheint mit wenig erfolgversprechend. Wenn es überhaupt zustande kommt, wird er dich mit noch mehr Druck übergießen und vermutlich keine Zusagen machen. Meiner Ansicht nach wäre das auch der falsche Weg.

Viel besser :

Du musst Druck erzeugen.

Du musst den Eindruck vermitteln, dass es ohne dich nicht geht- und dann kommt der Hammer. Du konfrontierst ihn mit einem Arbeitsplatzwechsel. Wenn du weiterhin für ihn tätig sein solltest, sind folgende Punkte zu erfüllen:

Bessere materielle Ausstattung am Arbeitsplatz (Dienstwagen ???)

ggf. Veränderung im Bereich der nachgeordneten Kräfte.

Betriebsklima

Ideenmanagement

und dann kommt deine Vorstellung von Vergütung. !!! Und zwar langfristig, mindestens für die nächsten drei Jahre.

Allerdings gibt es auch eine wichtige Konsequenz: Wenn er nicht darauf eingeht, musst du gehen - sonst bist du für immer bei ihm der Depp.

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Was denkt ihr, soll ich noch einmal das Gespärch suche oder in den sauren Apfel beissen und bis nächsten Januar warten?

Was würdest Du denn an der Stelle des Chefs machen, wenn Du ein Gehaltsgespräch führst, der Mitarbeiter offenbar zu allem Ja und Amen sagt und nachher damit ankommt, er habe das alles nicht so gemeint? Du würdest Dich mit einem Wunsch nach nochmaligen Verhandlungen bis auf die Knochen blamieren, denn es wäre das Eingeständnis, dass Du nicht in der Lage bist, Vertragsverhandlungen zu führen.

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MrTom 17.01.2014, 15:13

Naja, ganz so war es ja nicht. Hätte ich Ja und Amen gesagt hätte ich 0% und nicht 3%. Außerdem habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Chef und blamieren würde ich mich mit Sicherheit nicht. Allerdings gebe ich Dir in Puncto Verhandlungssicherheit recht. Die hatte ich in diesem Falle wirklich nicht. Wie gesagt, diese Umrechnung des variablen Monatsgehalt hat mich ein bisschen verunsichert und ich bin mir auch jetzt nicht ganz sicher ob ich mich damit zufrienden geben soll oder eben nicht.

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