Die Auszahlphase der Riester-Rente nach hinten verschieben - ist das sinnvoll?

2 Antworten

Die Auszahlungen bei der Riesterrente sind einkommensteuerpflichtig. Ob Du aber tatsächlich ESteuern zahlen mußt hängt von vielen anderen Faktoren ab.

Im letzten Berufsjahr hast Du idR noch ein höheres zu versteuerndes Einkommen (als in einem vollen Rentnerjahr), das bei unserem progressiven Steuertarif dann auch den höheren Steuersatz für die in diesem Jahr gezahlte Riesterrente bestimmt. Daher ist es grundsätzlich besser, den Auszahlungsbeginn der Riesterrente in das folgende Jahr zu verschieben, wenn das zu versteuernde Einkommen nicht mehr durch das berufliche Einkommen dominiert wird, sondern z. B. nur (noch) durch die gesetzliche Rente.

Wenn Du bei der Riesterrente die 30 %ige Auszahlungsoption wählen möchtest, dann ist die Verschiebung des Rentenbeginns auf das Jahr 1 nach dem Berufsleben (beinahe) in jedem Fall wirtschaftlich sinnvoll. Überlege nur einmal, mit welchem Grenzsteuersatz (genauer "Differensteuersatz") diese zusätzlichen 30 % besteuert werden. Ein kurzfristiger Aufschub ins nächste oder übernächste Kalenderjahr macht also durchaus Sinn!

Das kommt auf die Dauer der Aufschubzeit an und ab wann du deine Rente möchtest. Stell dir vor du bekommst 400 € Rente jeden Monat ab dem 62. Lebensjahr. Überlege selbst, ob es sinnvoll ist wegen vielleicht 430 € /Monat ab dem 65. Jahre auf die Rente zu warten. Du verzichtest dann freiwillig für 3 Jahre auf 400 € monatlich, die du nie mehr bekommst.

Riester Rente abschließen?

Hallo zusammen,

kennt sich jemand mit der Art durch den Staat geförderte private Altersvorsorge aus und kann mir sagen ob es sich rentiert diese abzuschließen? Ich höre in meinem Bekanntenkreis immer öfter Negatives, jedoch kann mir niemand schlüssige Argumente liefern. Mein Versicherer lobt sie natürlich in hohen Tönen, doch ich bin skeptisch. Ich wäre für konstruktive Argumente dafür und dagegen sehr dankbar :-)

Vielen Dank!

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Vermögensaufbau, Altersvorsorge als Student? Sinnvoll?

ich bin Student und Freiberufler nebenbei. Ich habe ein Paar Euro über und frage mich, was damit tun. Im Moment liegt das Geld auf Tagesgeldkonto.

Macht es als Student Sinn, sich um Vermögensaufbau bzw. Altersvorsorge zu beschäftigen? Wir reden hier von 5.000 Euro, die ich sicher in den kommenden 2 Jahren nicht benötigen werde. Ich will jedoch damit nicht zocken, sondern sicher anlegen.

Alternativ: Altersvorsorge - auch wenn ich meilenweit von dem Gedanken weg bin :)

Eure Ideen?

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Wechsel der Riester-Fondspolice in einen reinen Riester-Fondssparplan sinnvoll?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Riester. Ich besitzte aktuell einen ruhende Riester-Fondspolice der Zurich mit dem dahinterliegenden DWS-Premium-Modell. Aktuell denke ich darüber nach, wieder mit dem Riestersparen anzufangen. Vor allem aufgrund der Steuerersparnis (zur Info eine Entgeldumwandlung über den AG besteht schon). Aufgrund meines Alters (25 Jahre) möchte ich auch auf jeden fall eine Fondslösung beibehalten. Allerdings bin ich mir sehr unsicher, ob ich es wirklich Sinn macht die teurer Lösung der Zurich weiterzuführen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Vertrag bereits seit 2007 läuft und daher die "teuren" ersten Anfangsjahre bald vorüber sind. Ergänzend noch: Für die volle Förderung müsste ich den Höchstbeitrag zahlen.

Aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren, ob es Sinn macht in eine reine Fondslösung ohne Versicherungsmantel zu wechseln und die erneuten Gebühren in Kauf zu nehmen.

Gemäß Testurteilen, kommen für eine solche Form ja fast nur zwei Anbieter in Frage: Die mir ja bekannte DWS-Premium-Rente (Nachteil höhrere Gebühren zu Beginn und häufiges Umschichten) oder die Uniprofirente (Nachteil: im schlechtesten Fall vollständige Umschichtung in Rentenfonds). Wie ihr seht, bin ich also von beiden auch nicht wirklich komplett überzeugt ;). Aber viele Alternativen scheint es ja nicht zu geben.

Neben der Riesterrente habe ich auf jeden Fall vor auch eigenständig in Wertpapiere zu investieren (Beispielsweise über die neue Cosmos Direkt Lösung Flexible Vorsorge Invest). Ich denke, damit wären so ziemlich alle Bausteine einer Altersvorsorge abgedeckt.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

Andre

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Anfall Steuern und Beiträge für Krankenversicherung in Riesterrente

Kann mir jemand sagen, wer welche Steuern und Beiträge KK V man in der Risterrente in

a-der Ansparphase b in der Auszahlungsphase zu zahlen hat??

Pflichtversicherte zur gesetzlichen Krankenkasse zahlen in der Auszahlphase keine Krankenkassenbeiträge auf die Riesterrente - das weiß ich bereits..

Besten Das für eine Antwort

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Riester: Banksparplan oder Fondssparplan vor Immobilien-Finanzierung?

Ich (27 Jahre alt) bin kurz vor dem Abschluss eines Riester-Vertrags und beabsichtige möglicherweise auch in ein paar Jahren mir eine Immobilie zu kaufen. Allerdings ist das bei mir auch nicht sicher. Daher bin ich am Überlegen erst einen Riester-Fondssparplan oder Banksparplan abzuschließen, um diese ggf. auch bei einem Nichtkauf der Immobilie bis zur Rente weiter zu besparen. Habe ich es richtig verstanden, dass ich den alten Riester-Vertrag auf Eis (man zahlt nicht mehr ein & lässt ihn bis zur Rente liegen) legen kann, wenn ich eine Immobilie kaufe & dann einen Wohn-Riester als Hauptvertrag nehme (in den ich dann alles weitere komplett einzahle,da ich ja nur einen Riester-Vertrag haben darf,der gefördert wird)? Falls dies so ist, würde mich auch noch interessieren,ob ich den alten Riester-Vertrag (Banksparplan/Fondssparplan) mit in die Finanzierung der Immobilie nehmen könnte? Falls dies der Fall sein sollte,würde sich doch der Banksparplan besser anbieten,wenn ich in ca.5 Jahren eine mögliche Immobilie erwerben würde,weil Fondssparpläne aufgrund des Risikos eine möglicherweise deutlich niedrigere Rendite als der Banksparplan erzielen.Zumindest ist das Geld im Banksparplan garantiert.Oder kann ich das angesparte Riester-Guthaben erst in die Finanzierung der Immobilie einbringen, wenn ich in Rente gehe,sodass sich jetzt eher der Fondssparplan anbietet,oder?

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Macht es Sinn die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Risikolebensversicherung zu kombinieren?

Ist es sinnvoll die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Risikolebensversicherung zu kombinieren? Solche Kombi-Angebote habe ich schon ein paar mal gesehen. Ergänzt sich der Schutz aus beiden Versicherungen gut oder ist das eine unnötig doppelte Absicherung?

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