Riester Rente bei Steuererklärung mit angeben?

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3 Antworten

Er verzichtet lediglich auf die mögliche Steuerersparnis, denn in der Steuererklärung wird lediglich geprüft, was günstiger ist, Prämie, oder Steuerabzug.

Warum der StB dazu geraten hat , ist mir unklar.

Aber es ist ja möglich, das der Fall sowieso klar ist und er so auf den Eintrag verzichten kann. Der StB weiss ja viel mehr über seinen Mandanten, als Du, oder gar ich.

Danke für die schnelle Antwort...muss noch hinzufügen, dass es wohl mit der Besteuerung bei der Auszahlung zu tun haben soll. Er meinte, wenn er darauf verzichtet muss er das nicht versteuern??!!

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@Hamburg1983

Wenn das so gesagt wurde ist es einfach und kurz "Quatsch".

Riesterverträge unteregen der nachgelgerten besteuerung. Dabei ist es egal, ob man die Günstigerprüfung in der Steuererklärung macht, oder nicht.

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@wfwbinder

wfwbinder: Das sehe ich genauso wie Du!

Bei der nachgelagerten Besteuerung werden alle Erträge gemeldet und besteuert, auch wenn sie aus einer "Überbesparung" resultieren (Überbesparung war der Tipp von Peer Steinbrück).

Wenn der Riestervertragspartner die Steuergesetze nicht beachtet, wird der "Laden dichtgemacht"!

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Warum das gut sein soll erschließt sich mir nicht. Durch den Eintrag in die Steuererklärung kommst du als Steuerzahler in den Genuss der Günstigerprüfung.


Du kannst die Beiträge für die Riester-Rente bis max. 2.100 EUR ganz normal in deiner Steuererklärung angeben. Zeile 75 im Mantelbogen Sonderausgaben. Das Finanzamt ist verpflichtet eine Günstigerprüfung für dich zu machen. Es prüft, was günstiger für dich ist, die Zulagen oder ein Steuerermäßigung. sollte eine Steuerermäßigung herauskommen, bekommst du die Differenz aus Steuerrückzahlung minus Zulagen noch zurückgezahlt.

Beispiel: Zulage 154 EUR + Kinderzulage 1 Kind 185 = 339 EUR Zulagen vom Zulagenamt.

Wenn dein steuerliches Ergebnis aber 580 EUR Steuerermäßigung ergeben würde, würdest du die Differenz von 580 EUR minus 339 EUR = 241 EUR zu den Zulagen, die du bereits erhalten hast, zusätzlich erhalten.

Habe jetzt mal intensiver nachgefragt. Also er kann sich erinnern, dass der Steuerberater zu ihm gesagt haben soll, dass die ungeförderten Erträge nur halb versteuert werden und die geförderten Erträge voll. Hab mal ein kleines Bespiel, mal sehen ob es so gemeint ist:

Nehmen wir an ich habe 1000€ selbst eingezahlt. Die Erträge davon sind 100€. So wie ich das jetzt verstehe, werden dann nur 50€ mit meinem Steuersatz versteuert.

Dann habe ich 154€ Zulage erhalten. Aus diesen sind 10€ Ertrag geworden. Diese 10€ muss ich dann voll versteuern.

Nun zu dem Thema Steuerersparnis...wenn ich z.B. 100€ Steuerersparnis bekommen habe werden diese dann zu meinen 1000€, die ich selbst eingezahlt habe, angerechnet? Somit würden von den 100€ Ertrag dann doch mehr versteuert...oh man is das kompliziert...

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Edit

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@Hamburg1983

Wenn du einen ungeförderten DWS Vermögenssparplan z.B. hast, dann ist dass ja kein Riestervertrag. Dann hast du auch keine Erträge zum eintragen. Besteuerung erfolgt dan nach dem bekannten Halbeinkünfteverfahren, Das ist ein legaler Steuertrick den die DWS entdeckt hat. Mit dem DWS Vermögenssparplan Premium schlagen Sie der Abgeltungssteuer ein Schnippchen, denn er wird wie ein Riester-Fondssparplan behandelt und ist daher abgeltungssteuerbefreit.

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@Niklaus

Naja die Zulagen nimmt er ja, es geht lediglich um die Günstigerprüfung bei der Steuererklärung

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Das ist tatsächlich Blödsinn. Was der Steuerberater evtl. gesagt haben könnte – wenn er keine Förderung beantragt und auch keine Steuerersparnis in Anspruch nimmt, unterliegt der Vertrag tatsächlich dem Halbeinkünfteverfahren.

Entweder der Steuerberater war nicht in der Lage, ihm den Sachverhalt ordentlich zu erklären, oder aber er hat es schlicht falsch verstanden.

Steuerberater betreiben Vergangenheitsbewältigung Die finanzielle Zukunftsplanung, inklusive staatlich geförderter Altersvorsorge, sollte man sich von einem Fachmann für dieses Gebiet erklären lassen. **

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