Darf die Hausverwaltung eigenmächtig ohne mich als Vermieter zu informieren, einen Schlüsseldienst beauftragen und wer trägt die Kosten?

6 Antworten

Weise der Hausverwaltung nach, dass sie ihre Befugnisse überschritten hat, oder zumindest, dass sie sich nicht kostenbewußt verhalten hat, dann kannst Du den überteuerten Teil der Kosten auf die Hausverwaltung abwälzen.

Die vertraglich zugewiesenen Befugnisse und Verpflichtungen der Hausverwaltung werden hier vom Fragesteller atinob leider nicht offengelegt.

Es ist anzunehmen, dass die Hausverwaltung als grundsätzlich erster Ansprechpartner der Mieterin nominiert wurde.

Eine solche Kompetenz nutzen (manche?) Hausverwaltungen für eine (erlaubte oder verbotene?) Provisionsvereinbarung (sogenanntes "kick back") mit dem beauftragten Unternehmen und lassen sich von ihm von der Auftragssumme eine gewisse Rückvergütung zusichern, ohne die ihm ein Auftrag nicht erteilt würde. 


Hatte ich schon beantwortet, die Hausverwaltung ist für das Gemeinschaftseigentum der Eigentümer verantwortlich, es kann aber jeder Eigentümer bei der Hausverwaltung einen Sondereigentums Vertrag abschließen, d.h. dass die Wohnungen der Eigentümer dann mit verwaltet werden, diesen Vertrag habe ich aber nicht abgeschlossen, eben aus diesem Grund damit die Hausverwaltung nicht über mein Eigentum Befugnisse erhält. 

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@atinob

Und der Oberhammer ist ja noch, als ich damals die Wohnung gekauft hatte, hätte diese Hausverwaltung natürlich sehr gern gesehen diesen Sondereigentums Vertrag mit mir abzuschließen,  klar wird ja dann zusätzlich monatlich gut bezahlt vom Eigentümer. Als ich das aber ablehnte, sagte mir noch eine Mitarbeiterin der Hausverwaltung, na dann ist aber unsere Verwaltung ab der Tür ihres Mieters Schluß, wenn dann der Mieter ein Problem hat innerhalb der Wohnung, müssen sie sich selber drum kümmern. Ich habe damit kein Problem, aber ich glaube die Hausverwaltung...

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@atinob

Wenn das so ist (Kommentar von Fragesteller zu der Antwort von LittleArrow) hatte die Hausverwaltung wohl wirklich keine Befugnis, den Auftrag auf Deine Kosten zu vergeben.

Somit dürfte die Antwort von snoopy155  gelten.

Und der Mieterin könntest Du evtl. auch nochmal mitteilen, dass sie sich zukünftig an Dich wenden soll, und nicht an die Hausverwaltung.

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@atinob

Ich würde die Hausverwaltung ja gar nicht als so bösartig ansehen. Ein Mitarbeiter hat unter dem Druck der Ereignisse (die Mieterin war in der eigenen Wohnung eingesperrt) einen Fehler gemacht. 

Warum diese Firma die relevanten Daten nicht zugänglich abspeichert frage ich mich zwar, das ist aber nicht Dein Problem.

Den Fehler hat letztendlich die Hausverwaltungsfirma auszubaden.

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Was steht denn im Auftrag für den Verwalter? Welche Dinge sollen die regeln, welche nicht.

Wofür muss ausdrücklich Deine Entscheidung eingeholt werden.

Also wenn ich einen Verwalter beauftrage will ich nicht wegen eines klemmenden Türschlosses beim Nachmittagskaffee gestört werden. Dann kann ich die Verwaltung gleich selbst machen.

Türschloß hin oder her, es geht um einen Auftrag über 450€. Dafür würde ich mich gerne stören lassen, wenn es eine Möglichkeit gibt das ganze billiger zu bekommen. Zudem sollte die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden, das ist hier nicht geschehen. Zudem: Was hat der Mieter mit dem Hausverwalter zu tun?

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Da käme evtl. noch das Wirtschaftlichkeitsprinzip infrage (wenn die Hausverwaltung nicht vertraglich dazu verpflichtet war, den Eigentümer zu befragen).

Eingeschränkt dadurch, dass man von Schlüsseldiensten keine verbindlichen Kostenvoranschläge erhält.

 450,-€ geht schon in Richtung Abzockerei. Aber ob nun die Hausverwaltung daran schuld ist? Wie hätte sie wirtschaftlich handeln können? Nun ist sie einem Abschneider aufgesessen. Hätte die Hausverwaltung das besser einschätzen können müssen?

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@Brigi123

Die Hausverwaltung hätte mich einfach informieren müssen oder der Mieterin sagen müssen, dass sie sich an mich wenden soll und nicht einfach den Auftrag erteilen und dann mir eine Nachricht schicken, nun bezahlen Sie mal die Zeche...

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Sollte ich, trotz allem, immer noch die Spekulationssteuer zahlen?

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