Darf die Hausverwaltung eigenmächtig ohne mich als Vermieter zu informieren, einen Schlüsseldienst beauftragen und wer trägt die Kosten?

6 Antworten

Weise der Hausverwaltung nach, dass sie ihre Befugnisse überschritten hat, oder zumindest, dass sie sich nicht kostenbewußt verhalten hat, dann kannst Du den überteuerten Teil der Kosten auf die Hausverwaltung abwälzen.

Habe nun ein BGH Urteil von 2013 gefunden, es wurde entschieden das Wohnungseingangstüren zum Gemeinschaftseigentum gehören, auch wenn in der Teilungserklärung was anderes steht. Stellt sich nun die Frage ob die HV wirtschaftlich gehandelt hat ? 

Was steht denn im Auftrag für den Verwalter? Welche Dinge sollen die regeln, welche nicht.

Wofür muss ausdrücklich Deine Entscheidung eingeholt werden.

Also wenn ich einen Verwalter beauftrage will ich nicht wegen eines klemmenden Türschlosses beim Nachmittagskaffee gestört werden. Dann kann ich die Verwaltung gleich selbst machen.

Türschloß hin oder her, es geht um einen Auftrag über 450€. Dafür würde ich mich gerne stören lassen, wenn es eine Möglichkeit gibt das ganze billiger zu bekommen. Zudem sollte die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden, das ist hier nicht geschehen. Zudem: Was hat der Mieter mit dem Hausverwalter zu tun?

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Da käme evtl. noch das Wirtschaftlichkeitsprinzip infrage (wenn die Hausverwaltung nicht vertraglich dazu verpflichtet war, den Eigentümer zu befragen).

Eingeschränkt dadurch, dass man von Schlüsseldiensten keine verbindlichen Kostenvoranschläge erhält.

 450,-€ geht schon in Richtung Abzockerei. Aber ob nun die Hausverwaltung daran schuld ist? Wie hätte sie wirtschaftlich handeln können? Nun ist sie einem Abschneider aufgesessen. Hätte die Hausverwaltung das besser einschätzen können müssen?

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@Brigi123

Die Hausverwaltung hätte mich einfach informieren müssen oder der Mieterin sagen müssen, dass sie sich an mich wenden soll und nicht einfach den Auftrag erteilen und dann mir eine Nachricht schicken, nun bezahlen Sie mal die Zeche...

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