Kann der Vermieter den Stadtwerken den Zugang zu seinen Stromzählern verweigern?

2 Antworten

Hallo,

im Prinzip ist es so: 

" Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen " ! 

war denn dem Vermieter die Dringlichkeit, deinen Haushalt mit 2 kleinen Kindern über das WE wieder mit Energie zu versorgen, bekannt ? D.h. habt ihr mit dem Vermieter zuvor gesprochen um evtl. kurzfristig eine Lösung zu finden? 

Es will mir nicht in den Kopf, dass ein Vermieter trotz offensichtlicher Dringlichkeit irgendwelche Termine vorgibt, ihm eure Situation dabei aber völlig kalt lässt. 

Hier beklagt der Fragesteller wegen seiner zwei Kinder einen Notfall. Für ihre Kinder sind aber primär die Eltern verantwortlich. Diese hätten es deshalb erst gar nicht zur Stromabschaltung kommen lassen dürfen.

Wie schlecht es diesen Kindern bei solchen Eltern geht, möchte ich mir gar nicht vorstellen! 

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@NasiGoreng

so in etwa waren zwar auch meine Gedanken ....ich wollte dem Fragesteller aber nichts unterstellen. 

deshalb meine vorsichtigen Nachfragen. (ich wollte es nicht ganz so hart ausdrücken wie du)      ;-) 

 Den genauen Grund kann man nur vermuten, denn 

" Nichts genaues weiß man nicht " ! 

Manchmal kommt man auch ohne eigenes Zutun in Situationen, die dann vom Falschen ausgelöffelt werden müssen. ( z.B. zahlt der AG unpünktlich oder gar nicht / oder die Arge lässt sich Zeit .....usw. ) 

Ansonsten stimme ich dir natürlich zu !

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Das ist keine Finanz- sondern eine Rechtsfrage. Die Kosten des Schlüsseldienstes werden wohl an Dir hängenbleiben:

Erstens war Deine unbezahlte Stromrechnung die Ursache dafür, dass man Dir den Strom abgestellt hat und zweitens hättest Du schon im Vorfeld dafür sorgen können, dass der Keller am Freitagmittag zugänglich ist oder geöffnet werden kann. Zum Beispiel hättest Du Dir rechtzeitig beim Vermieter den Kellerschlüssel besorgen können.

Nicht überlegen kostet oft viel Geld.

Nach Umbau und Einzug einer Praxis ist nicht mehr gewährleistet, daß die Haustür geschlossen ist?

Vor ca. 1 Jahr ist in unser Mietshaus eine Praxis in die 1. Etage gezogen. In diesem Zusammenhang haben sie auch einmal das Türschloss für den Seiteneingang umbauen lassen- Einklinken der Tür ist nicht mehr möglich- sie muss abgeschlossen werden, sobald man das Haus verläßt. Zum anderen haben sie während der Öffnungszeiten die Haupttür entriegelt, somit ist ein Zugang zum Haus/Praxis möglich. Diese Information haben wir dann als Änderung mitgeteilt bekommen/ wir sind insgesamt vier private Mieter. Die dazugehörigte Anforderung für uns, die Seitentür abzuschließen und darauf zu achten, ebenso daß die Praxis während der Nichtöffnungszeiten die Tür verschließt wurde uns versichtert.

Und hier ist nun der Knackpunkt, das funktioniert gar nicht. Seitdem steht die Tür ewig offen zu allen Zeiten, bishin weit nach Praxisschluss oder morgens schon um sieben. Mittlerweile wurde das Thema auch schon publik gemacht, die Praxis sagt nun, ja wir haben ja auch Termine nach Vereinbarung die eine Öffung der Tür erfordert.

Ungehindert kann in den Keller gelangt werden, zu den Wohnungen genauso. Wir als Mieter sind nun dazu angehalten ewig zu schauen, eine Hauswartfunktion habe ich nicht, ob die Tür verschlossen ist.

Der Vermieter hat zwar mit einem gleichlautenden Schreiben an alle reagiert, aber einen neuen Kompromiss zu finden liegt ihm fern.

Auch nach Aufstellung eines Beobachtungszeitraumes reagiert er nicht konkret, damit diese Situation wieder kalkulierbarer wird.

Was kann hier geraten werden? Ich persönlich halte das für eine sehr gefährliche Situation.

Vielen Dank für Tipps und Empfehlungen.

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