Kann der Vermieter den Stadtwerken den Zugang zu seinen Stromzählern verweigern?

2 Antworten

Hallo,

im Prinzip ist es so: 

" Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen " ! 

war denn dem Vermieter die Dringlichkeit, deinen Haushalt mit 2 kleinen Kindern über das WE wieder mit Energie zu versorgen, bekannt ? D.h. habt ihr mit dem Vermieter zuvor gesprochen um evtl. kurzfristig eine Lösung zu finden? 

Es will mir nicht in den Kopf, dass ein Vermieter trotz offensichtlicher Dringlichkeit irgendwelche Termine vorgibt, ihm eure Situation dabei aber völlig kalt lässt. 

Hier beklagt der Fragesteller wegen seiner zwei Kinder einen Notfall. Für ihre Kinder sind aber primär die Eltern verantwortlich. Diese hätten es deshalb erst gar nicht zur Stromabschaltung kommen lassen dürfen.

Wie schlecht es diesen Kindern bei solchen Eltern geht, möchte ich mir gar nicht vorstellen! 

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@NasiGoreng

so in etwa waren zwar auch meine Gedanken ....ich wollte dem Fragesteller aber nichts unterstellen. 

deshalb meine vorsichtigen Nachfragen. (ich wollte es nicht ganz so hart ausdrücken wie du)      ;-) 

 Den genauen Grund kann man nur vermuten, denn 

" Nichts genaues weiß man nicht " ! 

Manchmal kommt man auch ohne eigenes Zutun in Situationen, die dann vom Falschen ausgelöffelt werden müssen. ( z.B. zahlt der AG unpünktlich oder gar nicht / oder die Arge lässt sich Zeit .....usw. ) 

Ansonsten stimme ich dir natürlich zu !

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Das ist keine Finanz- sondern eine Rechtsfrage. Die Kosten des Schlüsseldienstes werden wohl an Dir hängenbleiben:

Erstens war Deine unbezahlte Stromrechnung die Ursache dafür, dass man Dir den Strom abgestellt hat und zweitens hättest Du schon im Vorfeld dafür sorgen können, dass der Keller am Freitagmittag zugänglich ist oder geöffnet werden kann. Zum Beispiel hättest Du Dir rechtzeitig beim Vermieter den Kellerschlüssel besorgen können.

Nicht überlegen kostet oft viel Geld.

Vermieter kündigt Mieter die Wohnung aus Alters- und Gesundheitsgründen des Vermieters

Vermieterin (um die 80 Jahre) kündigt einer mir bekannten Familie (Ehemann ist schwerstbehindert und Rollstuhlfahrer) mit der Begründung, dass sie aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht weiter vermieten kann im Juni 2009 (die Miete wurde stets pünktlich und vollständig bezahlt). Die Vermieterin hat eine ca. 45-jährige Tochter, die auch hier im Ort wohnt und sie mehrmals in der Woche besucht, womit unterstellt werden kann, dass die Erbschaftsangelegenheiten innerhalb der Familie geklärt sind. Beinahe zeitgleich stellt sich heraus, dass neben den monatlichen Abschlagszahlungen für Gas in Höhe von je 170,- eine Rechnung über 1200,- von den Stadtwerken für einen Gasmehrverbrauch kommt. Die Mieter vermuten dass eine Manipulation der Gasleitungen vorliegt (wird gegenwärtig gerichtlich untersucht) und die Vermieterin eine andere oder ihre eigene Wohnung mit beheizt.. Danach erfolgt noch eine fristlose Kündigung. Mehrere Anwälte sind nun eingeschaltet, was aber dauern kann. Die Mieterin ist ausgezogen, die Wohnung wurde jetzt allerdings TROTZDEM NEU VERMIETET. Welche Kosten kann die Mieterin gegen die Vermieterin einklagen??? Da beim Beweissicherungsverfahren die Vermieterin den Sachverständigen in seiner Tätigkeit behindert hatte, muss erst ein 2. Termin angeordnet werden, demzufolge macht keiner der Anwälte derzeitig große Aktivitäten, WAS IST ZU TUN JETZT? DANK für die Hilfe

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