Ca. 50 Euro als Mystery Shopper verdient-Steuern?

5 Antworten

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Wenn es dich beruhigt: Mach eine Einkommenssteuererklärung! Füll den Mantelbogen aus, dazu die Anlage S, und falls du irgendwelche Versicherungen wie Kfz-Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Rentenversicherung hast noch die Anlage Vorsorgeaufwendungen und gib das einfach - ohne jeden Kommentar ab. Irgendwann bekommst du dann einen Steuerbescheid mit der Steuerfestsetzung von NULL Euro. Was zu überlegen ist, falls du für dein Studium auch Ausgaben wie Literatur, Semestergebühren u.ä. hattest und zuvor bereits eine Ausbildung absolviert hast, solltest du in der Anlage N Werbungskosten geltend machen und einen Verlustvortrag beantragen (siehe http://www.welt.de/finanzen/ratgeber-recht/article124000828/So-lassen-sich-die-Kosten-des-Studiums-absetzen.html9

Und was den Unterhalt durch deine Eltern angeht - haben die den in Ihrer Einkommenssteuererklärung als Ausgabe geltend gemacht? Nur dann wäre er für dich Einkommen.

Danke für die Infos. Meine Eltern haben das Geld als Ausgaben angegeben, dass heißt ich werde es angeben als Einnahme. Meine Anliegen dabei sind ja nicht nur die Zusatzeinnahmen, sondern auch, wie diese gewertet werden. Man nehme alleine die Onlineumfragen- sind das gewerbliche Einnahmen oder sonstige? Woran macht man dies fest?

Danke vielmals für die Mühe.

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Ich weis zwar nicht, was Mystery Sshooping ist, aber dafür weis ich, das Nebeneinkünfte bis zu 410,- Euro pro Jahr völlig steuerfrei sind § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG.

Du kannst also die 42,- Euro in die Anlage G eintragen, oder bei dem geringen Betrag einfach weglassen.

Ebensolches dann auch für 2014, wenn Du über die bisher verdienten 201,- hinaus nichts mehr machst.

Beim Mystery Shopping ist man Kunde in einem bestimmten vorab festelegten Geschäft und lässt sich beraten etc. Dies läuft nach einem gegeben Schema ab und man bewertet dann Service/Preis etc. Es ist also wohl eine Arbeit auf selbstständiger Basis mit bezahlung pro Einsatz.

Ich habe jedoch zusammengerechnet und neben den 42 Euro durch diese Arbeit noch mehr eingenommen. Durch Umfragen(692Euro), Privatverkäufe(778 Euro-Autoteile des alten Golfs, Kleidung, alte Elektrogeräte etc) und eben den 42 Euro sind es insgesamt 1662 Euro, die ich dazu verdient habe. Diese will ich ordnungsgemäß versteuern. Ich habe nur Angst, dass mir wegen der selbstständigen Arbeit schlimmes blüht..die Steuern werde ich nachzahlen, das ist nicht das Problem..aber mich fürchtet es, dass sie mich anklagen oder Ähnliches.

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@EnnoBecker

Naja eigentlich nichts. Ich bin Studentin und erhalte ca. 700 Euro im Monat von meinen Eltern zum Leben. Ich habe 2013 keine sonstige Arbeit gehabt.

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@issues

42,- Euro mystery shopping = steuerlich relevant

692,- Euro Umfragen = steuerlich relevant

778,- private Verkäufe = steuerlich nicht relevant, wenn es dein eigenes Auto war.

Da alles zusammen weniger als 8.000,- Euro ist, brauchst Du nciht mal eine Erklärung abgeben.

Der Unterhalt der Eltern ist nicht relevant.

Solange Du keine Anstellung als Werkstudentin hast, oder eine andere Tätigkeit auf Lohnsteuerkarte, oder größere Einnahmen aus einer Selbständigkeit, ist alles gut.

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Ich habe letztes Jahr 42 Euro mit Mystery Shopping verdient,

Steuerlich wird immer nach unten abgerundet. Das sind also 0 Euro.

Obwohl es aus selbstständiger Arbeit kam? das wird einfach ignoriert?

ich muss die Frage aber auch ausweiten: Dieses Jahr habe ich damit bis zu diesem Zeitpunkt ca. 201 verdient(ja, auch damit ist jetzt Schluss!), aber die Steuererklärung ist erst nächstes Jahr fällig. was ist damit? Kann ich jetzt schon was tun? Rückgängig machen geht ja leider nicht..

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Ist es so schwer anzuerkennen, dass unser Steuersystem gerecht ist?

Die Frage des Rentners von gestern ...

https://www.finanzfrage.net/frage/mit-welcher-geldanlage-kann-ich-als-rentner-steuern-sparen?foundIn=recent_questions

...veranlasst mich dazu, hier zu fragen, ob es sich denn wirklich zum einen nicht rumspricht und zum anderen so schwer anzuerkennen ist, dass wir ein gerechtes Steuersystem haben.

Wie man es auch dreht und wendet, bis auf ein paar Miniausnahmen wie der fünf/fünftel-Methode bei Abfindungen, die aber auch nur beim richtigen Timing etwas bringt und der Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte (Abschaffung der Begünstigung auf Altbestände ab 1.1.2018) versteuert in D jeder das, was er verdient. Dass Reiche durch irgendwelche Modelle keine Steuer zahlen ist mehr als zehn Jahre her. Auch sonst zahlt jeder, der gut verdient, seine Steuer.

Dass manche noch irgendwas schwarz machen können liegt an ein paar ewig Gestrigen, die sich gegen die Abschaffung des Bargelds sträuben. Betrug gab es aber schon immer und hat keinen Einfluss auf die Gerechtigkeit des Steuersystems.

Wenn Unternehmen durch die Verlagerung des Firmensitzes Steuern sparen können, dürfte nur mit global vereinten Kräften etwas dagegen zu machen sein.

Ist eigentlich bekannt, dass auch durch das Eindämmen der Schlupflöcher seit 1989 nicht nur der Spitzensteuersatz von 56 auf 42 , sondern auch der Eingangssteuersatz von 22 auf 14 % zurückgehen konnte? Jeweils plus Soli aber der war auch schon mal höher und ich denke, er wird die nächste Legislaturperiode sicher nicht überstehen.

Die Sozialabgaben (gesamt) sind in der Zeit - vor allem durch die Einführung der Pflegeversicherung - um 3,05 % gestiegen. Die 1,5 % gleichen aber trotz Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze die 8 % Rückgang nicht aus.

Meinungen dazu würden mich interessieren.

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