Bargeld-Erbe

3 Antworten

Kinder haben einen Freibetrag von 400 TEUR. Sofern nicht noch weitere 350 TEUR vererbt werden ist das Finanzamt außen vor, jedenfalls bei der Erbschaftsteuer. Was Dir nämlich nicht bewußt zu sein scheint ist, dass man als Erbe auch für Steuerschulden des Erblassers haftet und zwar im selben Umfange wiíe der: Bei Steuerhinterziehung muß man für die vergangenen 10 Jahre die hinterzogene Steuer nachzahlen. Wenn das "Schwarzgeld" sein sollte, bist Du immerhin noch für 7 Jahre in der Haftung. Wie gesagt, das ist alles graue Theorie, wir wissen ja nicht, aus welchen Quellen das Geld stammt. Und da man bei Bargeld die Zahlungswege nicht nachvollziehen kann, könnte das bei einer Scheidung ein echtes Problem und zwar aus Nachweisgründen geben.

Das Geld zerrinnt einem förmlich zwischen den Fingern und Du hast es ausgegeben, ohne es zu merken.

blnsteglitz hat mit Sicherheit recht, schau lieber noch mal nach ;-))

Erbe gehört in dein Anfangsvermögen, mindert also deinen Zugewinn, wel es vom Endvermögen bei Scheidungsantrag abgezogen würde :-)

Und mit dem Tod deines Vaters gibt es auch ein Nachlassverzeichnis, mindestens dass im Kosteninteresse des Nachlassgerichtes, Bankunterlagen über Kontenstand und deine Erbquote, die diese Einkunftsart nachvollziehbar und beleghaft macht.

Das Erbschaftssteuerfinanzamt hat sich nicht gemeldet und wird es auch nicht, solange deine Erwerbe aus Schenkung und Erbe innerhalb von 10 Jahren unter 400.000 EUR blieben :-)

G imager761

Erbe gehört in dein Anfangsvermögen, mindert also deinen Zugewinn, wel es vom Endvermögen bei Scheidungsantrag abgezogen würde :-)

Logisches Denken und die Kenntnis der Grundrechenarten, scheinen nicht Deine Stärken zu sein!

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durch kredit zugewinnausgleich schmälern?

Hallo, ich bin neu hier und habe eine recht schwierige Frage. folgender Fall: ein Ehepaar lässt sich scheiden und lebt derzeit im Trennungsjahr,eine gütliche Einigung ist nicht möglich. Im Laufe der Ehe wurden 2 Wohnungen gekauft,welche aber nur über den Ehemann laufen Kredite,Grundbuch (Auflassungsvermerk) auch wurde ein Auto auf Kredit angeschafft. Die Kredite sind derzeit noch am laufen. Nun möchte die Ehefrau eine der Wohnungen haben, obwohl sie keinen Pfennig dazu beitrug und entgegen allen getroffenen und leider nicht beglaubigten Vereinbarungen.

Meine Frage ist,kann sie eine Wohnung verlangen oder nur einen Teil des Wertes der Wohnungen? Weiterhin stellt sich die Frage,da die Kredite/Verbindlichkeiten mit einbezogen werden in der Berechnung,ob man einen weiteren Kredit aufnehmen kann um die Mietwohnung des Ehemannes einzurichten,da die beiden erworbenen Wohnungen vermietet sind,und für eine Heirat mit der jetzigen Lebensgefährtin und dieser neue Kredit dann auch mit in die Berechnung eingeht. Nach Aussage der Anwältin sind alle Verbindlichkeiten die während der Ehe entstehen anrechnungsfähig und da es sich noch im Trennungsjahr befindet und der Scheidungsantrag noch nicht ausgestellt ist sollte es doch möglich sein. Kann man auf diese Weise den Zugewinn etwas schmälern? Ebenso wird mit dem Gedanken gespielt,eine Wohnung auf das Kind aus 1.Ehe zu übertragen um so auch den Zugewinn zu schmälern.

Es mag hart und unfair klingen aber nach diversen gescheiterten Einigungsversuchen und Unterstellungen ist man nicht mehr gewillt mehr als nötig zu zahlen. Vielleicht kann es nachvollzogen werden.

Ich danke für die Hilfe und Antworten im voraus.

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Haus zu Lebzeiten verkaufen, um Pflichteil zu umgehen?

Meine Eltern, beide Jahrgang 1936, möchten mir ihr Haus für den Einheitswert von 50.000€. verkaufen, mit der Auflage, das ich sie pflege und Sie Wohnrecht auf Lebenszeit haben.Das Haus ist auf 200.000€ geschätzt worden.

Da wir noch 2 Geschwister haben, zu denen kein Kontakt besteht, soll so das Erbe, bzw. der Pflichteil, klein gehalten werden. Im Todesfall wären im günstigsten Fall nur 50.000€ aufzuteilen, d.h. für die beiden anderen jeweils 6250€ abzüglich der anteiligen Kosten für Beerdigung ect. (In den Augen meiner Eltern immer noch viel zu viel, und sowieso sollen wir die beiden nicht über den Tod unserer Eltern unterrichten)

Vom Bargeld bekämen mein Bruder und ich dann jeweils 18.750€, abzüglich der anteiligen Kosten. Wie kann mein Bruder in den Genuß seiner eigentlichen Erbschaft kommen. (Haus plus evtl. noch vorhandenes Vermögen, geteilt durch 2 Erben, ca 100.000€)

  1. Sollen die Eltern das Haus in gleichen Teilen, also 2 x 25.000€ an uns verkaufen, und mein Bruder verkauft mir seine Hälfte nach 10 Jahren, jedoch für 75.000€

  2. soll ich meinem Bruder gleich 100.000€ auszuzahlen, und ist das dann eine Schenkung für die er Steuern zahlen muß?

  3. Ist es möglich, das die anderen Geschwister nicht vom Tod unserer Eltern unterrichtet werden, wenn diese nicht im Testament erwähnt werden?

Kompliziert, ich weiß, aber vielleicht kann jemand eine Auskunft geben?

Vielen Dank schon mal im Vorraus, schönen Abend an alle

curiosio

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