Ausbildung + Gewerbeschein

1 Antwort

Du sitzt einem Irrtum auf und wirfst ausserdem Dinge zusammen, die nichts miteinander zu tun haben.

  1. Kleinunternehmer, ein Begriff aus der Umsatzsteuer. Bei Unternehmern, deren Umsatz (Einnahmen) 17.500,- im Vorjahr nicht überschritten hat, wird die Umsatzsteuer nciht erhoben.

  2. Ob ich 5.000,- Euro Gewinn aus Gewerbebetrieb habe, oder 5.000,- Euro Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit ist egal. Es kostet die gleiche Einkommensteuer.

  3. Bei der selbständigen Tätigkeit hast Du eventuell Vorteile dadurch, das Sozialversicherungsbeiträge entfallen. so entfällt natürlich Arbeitslosen udn Rentenversicherung. Aber eben auch keine Leistungen.

  4. Von einem Auftraggeber kann ich mehr Geld fordern, weil er gegenüber dem Angestellten die Arbeitgeberanteile spart udn auch die Kranken- udn Urlaubsbezahlung.

Danke für die schnelle und aufschlussreiche Antwort.

Also ist es im Grunde genommen egal ob ich nebenbei auf Lohnsteuerkarte oder Gewerbeschein arbeite, lediglich die Sozialversicherungsbeiträge würde ich mir sparen.

Und es ist auch möglich neben Ausbildung und angemeldetem Kleingewerbe noch weiter Tätigkeiten über die Lohnsteuerkarte abzurechnen?

Das größte Problem ist wahrscheinlich am Ende die Steuererklärung bzw. da noch den Überblick zu behalten ..

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@simone77

Um es plastisch zu machen. Du hast einen nebnjob der Dir 500,- Euro bringt. sind mit Lst-Kl. VI ca. 340,- Euro netto. Kostet den Arbeitgeber aber wegen der Sozialabgaben 625,- Euro. Das muss er Dir 12 Mal zahlen, obwohl Du (nur mit Urlaub gerechnest 11 Monate arbeitest.

Würde er es Dir als Selbständigen zahlenkönnte er dir für die gleiche Arbeit:

12* 625,- = 7.500,- / 11 = 681,80 zahlen. davon würden Dir dann vermutlich ca. 500,- bleiben.

Nicht direkt vergleichbar, weil Du wegen der Steuerklasse VI sowieso vermutlich noch Steuer nachzahlen müßtest.

Es ist kein Problem, du kannst soviel verdienen wie Du willst, nur eben als Nebenerwerb ist selbständig, wenn möglich etwas günstiger.

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