Brauche ich für den Verkauf meiner Handarbeiten einen Gewerbeschein?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  1. zur Stadt, Gewerbe anmelden (kostet je nach Ort ca. 26,- bis 34,- Euro.

  2. Der Fragebogen vom Finanzamt kommt automatisch.

  3. Wenn der erwartete Umsatz im Jahr (ganzjährig gerechnet) 17.500,- nicht übersteigt, wird Umsatzsteuer nicht erhoben.

  4. Für die Einkommensteuer ist nach Jahresablauf eine Einnahmen- Ausgaben- Überschussrechnung anzufertigen, in der DU Deinen Einnahmen die Ausgaben (Material, Arbeitsmittel, Marktstandmiete, Internetkosten usw) gegenüberstellst. Das Ergebnis geht über die Anlage "G" in Deine Einkommensteuererklärung ein. Ob und wieviel Steuer zu zahlen ist, kann man nicht sagen, weil Deine anderen Einkünfte nicht bekannt sind.

  5. Gewerbesteuer wird nicht anfallen, weil die erst bei über 24.500,- Gewerbeertrag anfällt.

  6. Würdest Du über 17.500,- Umsatz erwarten, dann müßtest Du mit Umsatzsteuer arbeiten, also aus den Umsätzen die enthaltenen 19 % abführen und könntest im Gegenzug die in Deinen Einkäufen udn Kosten enthaltene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen. Das gleich passiert wenn Du in einem Jahr die 17.500,- überschreitest ab dem Folgejahr.

Wenn Sie in Deutschland etwas verkaufen wollen, sollten Sie das zuvor dem Finanzamt und dem Gewerbeamt mitteilen. Das gilt immer dann, wenn Sie regelmäßig Einnahmen erhalten bzw. planen diese zu erhalten. Wollen Sie daher Handarbeiten verkaufen und davon monatlich immer wieder Verkaufserlöse einnehmen, so setzen Sie sich mit dem für Ihren Wohnort zuständigen Finanz- und Gewerbeamt in Verbindung und fragen, was in Ihrem Fall zu tun ist. Achtung: Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden.

Mehr erhalten Sie hier http://www.comprano.de/artikel/handarbeiten-verkaufen-beachtenswertes

Deine Antwort hat den selben Schrottwert wie der Link.

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@vulkanismus

Der Link ist schon okay, insbesondere ist er richtig. Nur die verlinkte Seite selbst ist ...hm...naja....etwas sehr seltsam.

Die Antwort ist ein Auszug aus dem Text der verlinkten Seite.

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Einen Gewerbeschein brauchst Du in jedem Fall.

Was ist ein Gewerbeschein?

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@vulkanismus

Der Gewerbeschein ist die Bescheinigung über eine offizielle Anmeldung des Gewerbes.

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Kleingewerbe und die Fotografie

Hallo Zusammen,

Ich habe 2008 ein Nebengewerbe unter Kleinunternehmerregelung angemeldet, mit welchem ich durch den Verkauf von Kameras und Fotozubehör nebenher mein Einkommen aufstocken wollte.

Dieser Versuch ist allerdings relativ schnell gescheitert, bzw. war mein sehr begrenztes Startkapital damals sehr schnell erschöpft und ich bin etwas im Minus geblieben... Als dann noch eine Abmahnung ins Haus kam, stellte ich den Verkauf über sämtliche Plattformen wie ebay und Amazon bis auf weiteres ein.

Gewinne wurden also keine Erziehlt, und da sich das ganze nicht mal ein Jahr gehalten hat, habe ich auch keine Einnahmen/Überschussrechnung erstellt.

Die Gewerbeanmeldung an sich besteht immer noch, Das Finanzamt hat sich bisher bei mir nie gemeldet um mal nach den Einkünften oder ähnlichem zu erkundigen...

Jetzt meine eigentliche Frage: Da ich hobbymäßig gerne Fotografiere, möchte ich versuchen, meine Bilder über verschiedene Anbieter als Druckmedien zu verkaufen, um dadurch ein paar Euro von meinen Ausgaben für die Ausrüstung und co. wieder rein zu bekommen. Bislang spielten diese Anbieter aber keinerlei Geld ein.

Sollte dies aber passieren, in wie fern hat das Einfluss auf meine "normale" Lohnsteuererklärung, bzw. wie müsste ich solche Einnahmen auf der Lohnsteuererklärung ausweisen und ab welchem Betrag?

Oder kann ich dies ggf. über meine noch bestehende Gewerbeanmeldung angeben - und wie müsste dieses in dem Fall mit meiner Fotoausrüstung verrechnet werden, welche ich mir privat zugelegt habe?

Bzw. wie kann ich dann bei einer EUR die Zeit von 2008 bis jetzt, in welchen keinerlei Einnahmen bzw. die Verluste am Anfang meines Versuches entstanden sind angeben?

Vielen Dank und Gruß, Christoph

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