Schuldanerkenntnis zwingend?

5 Antworten

Dein Bekannter sollte besser nur schriftlich eine Ratenzahlung mit ausdrücklichem Hinweis, dass es sich nicht um ein Schuldanerkenntnis handelt, sondern um eine Willenserklärung, einen bestimmten Betrag in soundsoviel Raten zurückzuführen verfassen.

Ansonsten öffnet Er die Türen für einen möglichen Urkundsprozess, bei dem er der vorprogrammierte Verlierer bist.

Ist es eventuell eine Frage der Verjährung?

Dann sollte man dem Gläubiger sagen, dass durch die Teilzahlungen gem. § 212 Abs. 1 die Verjährung unterbrochen ist.

Wenn die Ratenzahlungen nciht auf Basis einer klaren, möglichst schriftlichen Vereinbarung, beruhen, kann der Gläubiger jederzeit Vollstreckungsmaßnahmen ergreifen.

Wo ist das Problem, wenn der Bekannte schriftlich bestätigt, das er die Summe X schuldet, schon Y in Raten gezahlt hat und den Rest vereinbarungsgemäß in weiteren Raten begleichen wird.

WEr mir das als Schuldner nicht geben will, dem würde ich, zumindest in Gedanken, unterstellen, dass er bei nächster Gelegenheit die Zahlungen einstellen will.

Wozu wird die Schuldanerkenntnis benötigt, wenn doch ein Vertrag vorliegt, im Rahmen dessen bereits Raten vereinbart und gezahlt sind? Oder ist die "Schuld" strittig? Handelt es sich dabei um die Anerkennung einer Darlehensschuld oder eines schuldhaften Verhaltens, das nun durch die genannten Ratenzahlungen wieder gutzumachen ist?

Wenn die Schuld aus einem Vertrag begründet ist und dieser Vertrag vorliegt, benötigt man keine Schuldanerkenntnis, da der Vertrag ja besteht. Es kann höchstens sein, daß der Vertrag in Bezug auf Ratenhöhen oder Verzinsung unsauber formuliert ist, was jedoch zugunsten Deines Bekannten auszulegen wäre. Der Gläubiger hätte keinen Anspruch auf Nachbesserung zu Ungunsten Deines Bekannten.

Wenn die Schuld strittig ist und aufgrund dessen jedoch "kulanterweise" Ratenzahlungen erfolgen, dann sollte die Schuldanerkenntnis sowieso nicht unterschrieben werden, da dies ja den Anspruch des Gläubigers erst zementieren würde. Der Gläubiger müßte dann erst mal gerichtlich seinen Anspruch und dessen Höhe feststellen lassen. Mahnbescheiden kann man widersprechen - erst vor Gericht läßt sich das klären.

Oder soll die Schuldanerkenntnis eine Verjährung hemmen? Da jedoch aktuell Raten gezahlt werden, dürfte das nicht zutreffen.

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1.) ich zahle jeden Monat jetzt 1000€ aber habe keine Ruhe vor Mahnungen, Gerichtsvollzieher ect. bis die Gläubiger zustimmen sollten?

2.) können sie in dieser Zeit eine Lohnpfändung durchsetzen?

3.) ist es richtig, dass mir laut Pfändungstabelle bei drei Personen ( meine Frau ist in der Elternzeit) bei 4000€ Netto ca 3000€ bleiben müssen

4.) was passiert z.B. nach einem Jahr wenn keine Einigung erzielt wurde mit den dann 12000€ die eingezahlt habe und wie soll es dann weiter gehen?

für ehrliche und Antworten auf die ich mich auch verlassen kann würde ich mich sehr freuen, da mir auch langsam die Zeit davon läuft, denn noch habe ich 14 Tage Wiederspruchsrecht, wenn ihr meint das es zu unsicher ist und ich besser die Insolvenz anstreben sollte....was ich aber eigendlich nicht möchte

DANKE

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