Löschungsbewilligung erzwingen?

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1 Antwort

Wieselchen:

Der Verkäufer ist zur Lastenfreistellung des Grundstücks verpflichtet.

Gelingt es ihm nicht, den Grundpfandrechtsgläubiger Zug und Zug gegen Erteilung der Löschungsbewilligung zubefriedigen, bleibt m. E. nur die Möglichkeit, die Hauptforderung samt nicht verjährter Zinsen und eine großzügig bemessene Vorfälligkeitsentschädigung und die Kosten für die Löschungsbedwilligung amtlich zu hinterlegen.

Die Bank des Käufers könnte dann angesichts der sichereren Hinterlegung der Forderung aus dem Vorrangsrecht Baudarlehen auszahlen.

Hast du einmal daran gedacht, dass der Grundpfandrechtsgläubiger seine Forderung und die Grundschuld oder Hypothek auch in stiller Form an einen Dritten abgetreten haben könnte (ohne Vermerk im Grundbuch)?

Der Notar wird dir weiterere Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

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Kommentar von Wieselchen
06.09.2017, 20:29

Hallo Franzl, danke für deine Antwort. Also, Stand der Dinge ist, dass A und B eben diese Vereinbarung trafen, dass A die Grundschuld an C auszahlt. C stimmte vor geraumer Zeit dieser Vereinbarung auch zu, warum auch nicht, immerhin bekommt C die Grundschuld ausgezahlt und fertig....so dachte A jedenfalls. Leider meldet sich seitdem C gar nicht mehr. Auch B hat dafür keine Erklärung, es wurden auch keine Grundschulden abgetreten bzw übertragen.

A hat B jetzt gebeten, dem C erneut eine Frist zu setzen. Meldet sich C bis dahin nicht, solle B ab überschreiten der Frist jede weitere Zinszahlung verweigern (irgendwie geht das rechtlich ja, mir fehlt da die Fachsprache).

A kann einfach nicht verstehen, warum sich ein Gläubiger weigert, eine Tilgung anzunehmen. Es geht doch um das Geld des Gläubigers und er sollte doch froh sein, wenn er endlich ausgezahlt würde...

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