Steuerklassen(-wechsel) nach Hochzeit, Beamter uns Arbeitslose?

Hallo, bei uns haben sich gerade einige Lebensumstände geändert, bzw. stehen kurz bevor :) Noch sieht es so aus:

  • Er: Beamter, Steuerklasse 1
  • Sie: Arbeitslosengeld 1-Bezug, bisher Steuerklasse 1
  • nicht verheiratet
  • 1 gemeinsames Kind (2 Jahre alt)

Im März 2019 wird unser zweites Kind geboren, meine Frau wird dann aus dem ALG-I-Bezug direkt in die Elternzeit mit Elterngeld-Bezug übergehen. Zudem möchten wir in 2019 auch noch heiraten.

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen:

  1. Wenn wir vor der Geburt heiraten: Können wir die Steuerklassen bei der Heirat frei wählen, wegen des ALG-Bezugs? Wir würden dann gerne III (für ihn) und IV (für sie) wählen. Ist das clever oder wirkt sich das negativ auf das AGL I aus? Oder müssten wir dann mit der folgenden Steuererklärung sogar nachzahlen?
  2. Wenn wir nach der Geburt heiraten: Sie ist dann ja schon im Elterngeldbezug. Ist da dann ein Steuerklassenwechsel mit der Heirat noch möglich? Auf das Eltergeld wird sich das nicht auswirken, da sie ohnehin nur den Mindestsatz bekommt.
  3. Ich vermute, dass eine Hochzeit nach der Geburt diesbezüglich sinnvoller ist, da sich dann gar nicht erst Auswirkungen auf das ALG ergeben können. Ist das richtig? Mit III/V hätten wir dann monatlich ca. 400€ mehr netto.
  4. Sowohl Elterngeld als auch ALG I unterliegen m.W. dem Progressionsvorbehalt. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir am Ende des Jahres aufgrund der Hochzeit so oder so nachzahlen müssen. Wo wäre denn mit einer geringeren Nachzahlung zu rechnen: III/V oder IV/IV?

Ich hoffe, mir kann jemand hierbei helfen :) Das ist eine ziemlich verwirrende und undurchsichtige Thematik :/

VG

beamte, hochzeit, Steuerklasse, Wechsel
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BUV vor Verbeamtung ohne Beamtenklausel

Hallo,

also Verwaltungsbeamtin hat schon vor ihrer Verbeamtung eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen welche auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) beinhaltet. In den Bedingungen für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung ( Ausgabe 1984 Fassung 1987) heisst es :

Vollständigeberufsunfähigkeit liegt vor, infolge Krankheit......, voraussichtlich daueren außerstande ist, seinen Beruf oder eine ander Tätigkeit auszuüben.......

Natürlich ist hier in keinen Wort eine Dienstunfähigkeit angeführt. Als die Beamtin die Versicherung vor über 20 Jahren abgeschlossen hat, war der Beruf als Beamtin auch nie ein Thema gewesen und als es dann doch dazu kam und jemand etwa von einer Versicherung sprach, war für sie klar, dass sie sowas ja schon vorher abgeschlossen hat.

Inzwischen leidet die Beamtin immer öfter unter Erschöpfungszuständen, welche auch durch dauernde Behandlungen nicht besser werden und somit wohl zu einer absoluten Dienstunfähigkeit führen werden.

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob die damals abgeschlossene BUV für sie vollkommen unnütz ist oder ob sie hieraus dennoch eine Zahlung erwarten kann bzw was sie dazu in die Wege leiten müsste.

Zusatzfrage falls es jemand weiß, inwiefern würde diese BUV Zahlung auf die Versorgungsbezüge angerechnet ?

Altersvorsorge, Rente, Anwalt, beamte, Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung, Versicherung
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