Hallo,

den Anlass für eine Kündigung kann ihc nicht recht nachvollziehen. Sollte der nächste Anbieter in Ungnade fallen, steht dann der nächste Wechsel an? Lustreisen nach Budapest sagen wenig aus über die Qualität der Gesellschaft.

Eine kostenfreie Übertragung des Deckungskapitals wäre möglich (Stichwort Portabilität, google hilft da) bei einem Wechsel des Arbeitgebers.

Sollte sie wirklich unbedingt einen Wechsel zu einer anderen Gesellschaft wünschen, bleibt nur ein neuer Vertrag, der mit neuen Kosten verbunden ist, von daher m.E. nach ausfällt.

Eine Betriebliche Altersvorsorge ist ein langfristig angelegter Vertrag, bei dem man sich zu Beginn genau überlegen darf, welchen Partner man wählt. Einen Wechsel halte ich unter bestimmten Voraussetzungen für sinnvoll bei einem Wechsel des Arbeitgebers.

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Bei einer guten Versicherung sollten drei Schäden nicht automatisch zu einer Kündigung führen. Es sei denn, Dein Makler hat Dir irgendeine Wald- und Wiesen- Billigheimer- Versicherung herausgesucht, dann kann das schon mal passieren. Merke: am langen Ende gibt es einen Unterschied zwischen „billig“ und „preiswert“.

Die Frage ist auch - hast Du nur einen Vertrag bei der Gesellschaft oder evtl. mehrere? Hast Du z.B. noch Hausrat und Glas, vielleicht auch Wohngebäudeversicherung bei der selben Gesellschaft, sieht es mit der Kulanz meist deutlich besser aus. Ein seriöser Versicherer sollte Dir, bevor er eine Kündigung ausspricht, zunächst mal eine Selbstbeteiligung für den Vertrag anbieten.

Einen Anspruch auf eine Haftpflichtversicherung hast Du selbstverständlich nicht.

Mein Tipp: einfach mal für die längere nächste Zeit möglichst den Ball flach halten in Sachen Schadenmeldung.

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Na überleg mal - wenn Du keine Beiträge gezahlt hast - was willst Du dann eintragen? Beiträge, die nicht gezahlt wurden, kann man nicht „absetzen“, und eine beitragsfreie Riesterrente interessiert das Finanzamt nicht. Also - abheften und gut.

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Für einen „SparbuchSparer“ mag das hart klingen - die Sparkassen haben nicht unbedingt die besten Fonds. Und bei der Sparkasse bekommst Du eben nur DEKA.

Du fragst, ob es Sinn hat in einen solchen Fondssparplan zu investieren. Meiner Meinung nach ist die Anlageklasse Investmentfonds für 18 Jahre sehr interessant. Investment heißt allerdings nicht nur „Aktienfonds“, man sollte ein Investmentdepot je nach Risikoneigung aufbauen und ggf. über die Jahre auch mal auf das Marktgeschehen reagieren. Ob ein Sparkassen- oder Bankberater da der beste Ansprechpartner ist? Ich habe so meine Zweifel... der nette Berater, der Dir heute einen Fonds verkauft, tut dies nach Vorgaben seiner Organisation (vereinbarte Verkaufsziele). Solltest Du nach ein paar Jahren noch mal ein Beratungsgespräch wünschen kann es sein, dass der freundliche Herr von damals mittlerweile nur noch Baufinanzierungen abwickelt o.ä. Und Du musst Dich dann mit einem neuen Berater anfreunden.

Mein Fazit: die Anlageklasse passt. Wenn Du selber keine Ahnung hast von Investment, solltest Du Dir einen Berater suchen der von einer Bank oder Fondsgesellschaft unabhängig ist. Und mit diesem möglichst langfristig zusammen arbeiten.

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Natürlich, zunächst ist der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer. Bist Du bei dem nicht mehr beschäftigt, kann der Vertrag auf Antrag auf Dich als neuen Versicherungsnehmer übertragen werden. Du musst für Dich die Frage klären, ob Du Dir die Beiträge weiter leisten kannst (und willst).

Später kannst Du den Vertrag dann auf einen neuen Arbeitgeber übertragen lassen.

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Deine Angaben sind etwas spärlich. Mit ein wenig Grundwissen und Lernbereitschaft lässt sich einiges über Elster.de abwickeln. Für speziellere Fragen und Problemstellungen haben sich Steuerberater bewährt, schon allein wegen der Rechtssicherheit.

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Ja, das kann man bestimmen.

Dies zu kontrollieren finde ich einigermaßen schwierig. Wenn das Zutrauen in die potentiellen Erben nicht so groß ist, würde ich empfehlen, bereits vorher mit einem Gärtner einen Vertrag zu schließen, der inkraft tritt nach der Beisetzung. Für die bestimmte Zeit kann man vorher einen Preis vereinbaren.

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zu 1: ja, natürlich. Oder sollten Beamte Deiner Meinung nach auch noch die Riesterförderung ohne Beitrag geschenkt bekommen?

zu 2: Den Sockelbeitrag einzahlen ist immer möglich, führt aber nicht zur vollen Förderung. Dazu muss sie 4% vom Vorjahresbrutto einzahlen, minus 154 Euro Förderung. Unter steuerlichen Aspekten kann auch ein höherer Beitrag sinnvoll sein.

Habt Ihr keinen Berater, der sich mit der Materie auskennt?

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Schick noch mal eine mail, in der Du darauf hinweist, dass Du Dich an die Ombudsfrau für Bausparen wendest, wenn das Geld nicht innerhalb von ... Tagen auf Deinem Konto verbucht ist. Das hilft sicherlich.

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Generell kannst Du mit der Visa Card der DKB weltweit kostenfrei abheben, mit ein paar wenigen Ausnahmen - einige regionale Sparkassen und Volksbanken haben die kostenfreie Auszahlung gestoppt. Mit der (verständlichen) Begründung, man wolle der online- Bank kein kostenfreies Automatennetz zur Verfügung stellen.

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Mach Dich erstmal mit den rechtlichen Folgen einer Bürgschaft vertraut, falls Du das noch nicht hast. Z.B. bei wikipedia, wobei es hier eine sehr knappe Definition gibt:

Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge (veraltet Kavent[1]) gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (des so genannten Hauptschuldners) verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten einzustehen. Der Gläubiger will sich durch die Bürgschaft für den Fall einer Zahlungsunfähigkeit seines Schuldners absichern. Meistens handelt es sich bei dem Dritten um einen Kreditnehmer und bei dem Gläubiger um ein Kreditinstitut, welches das Darlehen gewährt.

Abhängig von der Höhe des Darlehens muss ein Bürge natürlich ein entsprechendes Einkommen oder Vermögen haben.

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Wenn Du die Bausparsumme meinst, hat das keinen Einfluss.

Wenn Du Dein Guthaben meinst, kann man in vielen Tarifen einen rückwirkend höheren Guthabenzins erhalten.

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Wenn Du Deinen Job verlierst, bist Du im ALG1- Bezug krankenversichert. Bei ALG2 bist Du auch krankenversichert. Solltest Du keinen Anspruch auf ALG2 haben, ist es sinnvoll, sich über die Frau mit zu versichern. Das ist derzeit noch kostenfrei möglich.

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Der Gedanke hierbei ist, dass Du Deinen Beitrag von z.B. 100 Euro nicht über die Laufzeit bei 100 Euro lässt, sondern den Betrag regelmäßig erhöhst, eben um den prozentuellen Dynamikbetrag. Wenn es eine höhere Inflation geben wird, hast Du durch die laufenden Erhöhungen des Beitrags einen gewissen „Schutz“ vor Inflation, da Deine Rentenzahlung oder die einmalige Auszahlung, später entsprechend höher wird.

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