Lohnt sich eine Direktversicherung?

3 Antworten

Meine Meinung habe ich in diesem Tipp zusammengefasst: https://www.finanzfrage.net/tipp/betriebliche-altersvorsorge---wem-nuetzt-sie

Wenn sich der Arbeitgeber nicht an der bAV des Arbeitnehmers in Form eines spürbaren Zuschusses beteiligt, ist die bAV für den Arbeitnehmer, den Staat und die Sozialkassen ein schlechtes Geschäft! Jeder verantwortungsvolle Arbeitnehmer sollte dann die Finger davon lassen und sich stattdessen privat zusatzversichern.

Jetzt überlege ich hin und her... Soll ich einen weiteren Vertrag dazu nehmen oder besser einen anderen aufstocken oder lieber frei in ETFs anlegen?! :-)

Das kann man hier nicht abschließend sagen. Hängt auch davon ab wie viel Geld du zur Verfügung hast und wo du hinwillst.

Ich bin mir sicher das Du Dir diese Frage selbst beantworten kannst ;-)

Um doch noch zwei Punkte zu konkretisieren:

  1. Ohne AG-Zuschüsse und für gesetzlich Krankenversicherte rechnet sich eine DV im Regelfalle nicht mehr. Denn:

  2. Bereits für heutige DV-/Betriebsrentenempfänger: 15,5% KV-Beitrag plus 2,05% PV-Beitrag = 17,55% Beitrag auf DV-Rente zzgl. (Grenz-)Steuerbelastung für die Betriebsrente von oft ca. 28% = **45% Gesamtabgabenbelastung.

Zukünftig: Weitere Erhöhung der KV/PV-Beiträge (ca. 20%?) und volle Steuerpflicht der gesetzl. Rente mit entspr. Anstieg auch der Grenzsteuer für Zusatzrenten, oft 30% und mehr: 50% Abgabenlast auf Betriebsrenten.

Dazu kommt eine erhebliche Vertragskostenbelastung, wenn man (wie es oft passiert) den falschen Vertrag wählt.

Fazit: Große Vorsicht ist geboten!

http://www.finanztip.de/tip/finanzen/betriebsrente-gesetzliche-krankenversicherung.htm

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@GAFIB

Ohne Schichtenvergleich kann man diese pauschale Aussage nicht gelten lassen.

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@Niklaus

@Niklaus: Die fehlenden 8,4% AG-Zuschuss zur GKV/PV und die erheblichen Vertragskosten werden bei gesetzlich KV-Versicherten dafür sorgen, dass sich eine DV-Versicherung nicht mehr lohnt.

Für PKV-Versicherte ist die RG anders: Da entfällt die "Bestrafung" durch den fehlenden AG-Zuschuss zu den PKV-Beiträgen, hier geht´s dann nur um die Differenz "Steuern heute - Steuern Rentenphase" versus Vertragskosten. Das mag in einigen Fällen noch gutgehen, wenn die Vertragskosten günstig sind (z.B. Gruppenversicherungsvertrag oder Nettopolice).

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@GAFIB

Irgendwie verstehe ich das nicht. Du kommentierst jede Antwort und jeden Kommentar von mir. Ich finde das absolut unnötig. Wenn du was zu sagen hast, schreib doch einfach selbst eine Antwort.

Auch fachlich habe ich ein Problem. Ohne Schichtenvergleich gibt es keine qualitative Aussage. Außer bei dir vielleicht ??? Der Bezug auf die Vertragskosten hinkt leider auch. Auch ein Honorarberater lebt nicht vom Altruismus. Eine gute Beratung darf auch etwas kosten.

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MoneyMaxx - BFI Equity Fund - Fragen über Fragen kurz vor Vertragsende

Hallo, ich habe am 01.04.2000 mit einer Rate von 50 DM bei Aegon zu sparen begonnen. Mein Vertrag läuft also seit 12 Jahren und endet demnächst. Mit einem Schreiben wurde ich über eine Aufschubsoption, Übertragung in ein Wertpapierdepot und Auszahlung des Guthabens informiert. Klar wollte ich wissen, um welche Summe es sich denn handeln würde... Nun habe ich auf der MoneyMaxx Seite im Internet (http://www.moneymaxx.de/index.php?id=695&wkn=2322455.qid#PORTRAIT-INSTRUMENT-3) gesehen, dass der Kurs schon mal besser stand als zur Zeit. Zudem meint mein Taschenrechner, dass ich mit der letzten Rate am 01.03.2012 eine Summe von insgesamt 3680,64€ (25,56€1212) eingezahlt habe. Am Telefon bekam ich jedoch "nur" einen Betrag von 3288,71 (per dato) genannt und eine Beitragsübersicht zugesandt, aus der ersichtlich ist, dass die Kurse grade wieder klettern... Auf der Suche nach einer Entscheidungshilfe bin ich nun über dieses Forum gestolpert und habe u.a. den Beitrag von Bernd2009 vom 19.02.2010 - 20:18 zu einem ganz ähnlichen Thema gefunden. Also habe ich "...mein Antragsformular hervorgeholt und in den AGB nachsehen, ob bei Ablauf der Versicherung eine Mindestablaufsumme in Höhe der eingezahlten Beiträge garantiert ist..." Ich habe nichts dergleichen gefunden. Gilt für mich der Rat ebenfalls, dass ich "...eine Beschwerde an den Obmann der Versicherungswirtschaft in Berlin oder an die BaFin in Bonn..." einreichen sollte? Auf welchen Gesetzestext kann ich mich berufen? Auch wird in einer weiteren Antwort vorgeschlagen: "...eingezahlten Beiträge plus Verzinsung einzuklagen; dauert eventuell eine ganze Weile, ist aber die Methode der Wahl, um am meisten herauszuholen..." Ich wusste nicht, dass es so eine Möglichkeit gibt - gibt es sie? Aufgrund welcher Gesetzeslage? Und ja, ich bin ein Vollpfosten, ein absoluter Laie in diesem Bereich und wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir mit Rat weiterhelfen wolltet: Was mach ich denn nun, um möglichst gut aus der Nummer rauszukommen? Vielen lieben Dank im Vorraus! Mareen

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