Wieviel Abzüge im Volontariat?

2 Antworten

Keine Sonderregel, das würde auch einen Azubi treffen, wenn er soviel verdienen würde.

Du bist durch Dein Einkommen udn die Beiträge:

Kranken versichert

Arbeitslosen versichert

Renten versichert

Durch die Umlage würdest Du Insolvenzausfallgeld bekommen, wenn es nötig wäre.

und über einen kleinen Beitrag in Form von etwas Steuer beteiligst Du Dich an der Finanzierung unseres Gemeinwesens. Gibt Dir das nicht ein gutes Gefühl?

Du bist noch etwas verwöhnt aus der Zeit der Studentenjobs in den Semesterferien.

Übrigens, den Berufsgenossenschaftsbeitrag zahlt Dein Arbeitgeber alleine.

Für ein Volontariat gilt auch das normale Steuerrecht. Warum sollte es für bestimmte Ausbildungen eine unterschiedliches Steuerrecht geben?

Lohnt sich bei mir ein Mini-Job mehr als mein Teilzeit-Job mit 20 Stunden?

Hallo zusammen,

mein Mann arbeitet Vollzeit (Lohnsteuerklasse 3) und ich Teilzeit mit 20 Stunden (Lohnsteuerklasse 5) Er verdient Brutto das 3-4 fache von meinem Bruttogehalt. Dazu habe ich natürlich bei Lohnsteuerklasse 5 monatlich einige Abzüge und wir müssen nun trotzdem für 2014 eine hohe Summe nachzahlen, sowie gleichermaßen eine hohe Summe vorauszahlen für 2015, sowie in 2015 quartalsmäßig Vorauszahlungen für 2015 leisten.

Zum einen habe ich mir überlegt, die Lohnsteuerklassen auf 4/4 oder 4/4 mit Faktor zu wechseln. Somit hätten wir zwar die monatliche Einbußen, aber dafür nicht alles auf einen Schlag per Nachzahlung / Vorauszahlung!

Dann wiederum überlege ich mir, ob es sich für mich überhaut noch lohnt auf Steuerkarte zu arbeiten, oder doch lieber einen Mini-Job anzunehmen. Denn mein geringer Netto-Lohn, abzüglich Fahrtkosten, abzgl. unserer Nachzahlung auf den Monat verteilt, kommt das Ganze unterm Strich so etwa einem Minijob-Gehalt gleich, nur das ich somit weniger Stunden arbeiten müsste und mehr Zeit für unser Kind hätte.

Ich sehe das in etwa so, dass ich 10 Stunden pro Woche für den Staat arbeiten gehe.

Mir ist schon klar, dass ich somit auch in die RV, AV, KV und sonstige Dinge einbezahle. Allerdings bin ich doch eigentlich durch unsere Heirat auch familienversichert, eine zusätzliche Rentenversicherung habe ich sowieso. Jetzt meine Fragen:

Wenn wir nun doch zum Dezember unsere Steuerklassen wechseln würden, käme uns dies zu Gute?

Und sollten wir uns nun doch beispielsweise im 1. Quartal 2016 für die Lösung Mini-Job entscheiden, bleiben dann auch weiterhin die Vorauszahlungsansprüche des Finanzamtes bestehen?

Würden wir nochmals zur Steuer veranlagt werden, wenn mein Mann Lohnsteuer 3 behält und ich Mini-Jobe und meine Abgaben an die Knappschaft leiste?

Ich glaube ich habe das Ganze etwas verkompliziert, hoffe aber dennoch das mir jemand zeitnah helfen kann.

Zaubermaus29Trier

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Lohnen sich Überstunden bei einem Teilzeitjob?

Hallo!

Ich bin an eine Teilzeitbeschäftigung mit 30 Std in der Woche über eine Zeitarbeiterfirma gekommen. Am Anfang sagte man mir, dass man maximal 48 Stunden in der Woche arbeiten kann.

Ich wollte, weil ich zurzeit Geld brauche(zwar nicht dringend, aber ich brauchs einfach), soviel wie möglich arbeiten.

Der Lohn sieht wie folgt aus: 9,10 € die Std. 30 Std pro woche dann 273€. 273x4 = 1092 Also sind wir bei 1092 Brutto. Nach den Abgaben an Steuern usw, mit einem Brutto Netto Rechner, bleiben ca. 855€ netto über. Wenn ich nun nicht nur 120Std insgesamt im Monat arbeiten würde, sondern 192 Std, dann würde ich auf ca. 1747,20€ Brutto kommen. Weil 9,10x48 = 436,80 pro Woche. 436,80 x 4 = 1747,20€. Und wenn ich den Brutto Netto Rechner benutze, komm ich dann auf 1240,11€ Netto. Also arbeite ich 60% mehr und bekomme 45% mehr Netto einkommen. Steuerklasse 1 und 19 Jahre alt. Keine Kirchensteuer. Ist die Rechnung ungefähr korrekt?

Also für 72Std mehr Arbeit nur 400€ mehr bekommen, lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Da würde sich sogar ein Minijob neben dem Teilzeitjob mehr lohnen, da man für gewöhnlich für 450€ monatlich ca. 40Std arbeitet. Also je nach Aufteilung. Normalerweise aber 10 Std die Woche.

Aber ich bin mir halt nicht sicher, ob ich die Rechnung korrekt durchgeführt habe.

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Ein-Mann UG & co. KG Sozialversicherung, Haftungsbeschränkung - eierlegende Wollmilchsau gefunden?

Hallo werte community. Dadurch dass mittlerweile jeder Krankenversichert sein muss haben ja einige Konzerne bei der PKV gut aufgeschlagen. Selbstständig machen geht faktisch gar nicht mehr wenn man sich quasi aus dem nichts was aufbauen möchte, denn die knapp 300€ für einen gesunden 32 Jährigen müssen erstmal erwirtschaftet werden. Es gibt zwar den staatlichen Zuschuss, habe mir allerdings sagen lassen dass es einfacher ist einer Kuh das fliegen bei zu bringen, wie diesen bewilligt zu bekommen. Aber nun zum Kern des Problems: ich will mich mit coaching (Schulungen und Beratungen in einem bestimmten Fachbereich) Dienstleistungen selbstständig machen. Zu diesem Zweck würde ich eine UG & Co. KG gründen. Habe mir das so vorgestellt:

Gründung einer "Verwaltungs UG" Gesellschafter meine Frau, Angestellter Geschäftsführer ich (weil, ein geschäftsführender Gesellschafter vorm Gesetz ja als selbstständig gilt) mit einem Bruttogehalt von 451€. Dadurch bin ich dann für knapp 80€ voll sozialversichert und hätte bei einer Arbeitgeberleistung von 500€, 250€ netto übrig (und noch eine schöne VWL-Rente). Dann gründe ich eine KG mit der UG als vollhafter und mir als Teilhafter. Das hat dann den Vorteil dass ich, anders wie bei der reinen UG, Privatentnahmen in fast unbegrenzter Höhe tätigen kann und nicht viel mit Buchhaltung zu tun habe. Da die Aufträge des Tagesgeschäftes über die KG laufen muss ich nur eine EÜR anfertigen. Die UG hat ja dann als Bilanzposten nur monatlich als Eingang die Haftungsvergütung und in gleicher Höhe Das GeFü-Gehalt als Abgang. Ansonsten ist die Bilanz völlig neutral. Das wären, meiner Meinung nach, die vorhandenen Gesetze ausgereizt bis zum Schluß um tatsächlich alle Hürden, die so eine Selbstständigkeit bringt auf einmal zu nehmen. - Sozialversicherung - Haftungsbeschränkung - flexibles Gehalt (meine Marktanalyse hat ergeben dass zwischen 0-5000€ im Monat alles drin sein kann, wohlgemerkt KANN), die 500€ Brutto Fix für das GeFü Gehalt kommen als Einlage am Anfang in die KG. Kann ich das so machen oder erkennt irgendwer das nicht an? (Finanzamt, Krankenkasse) stutzig macht mich dass ich im Internet nach genau diesem Konstrukt gesucht habe und nichts gefunden weil ich denke dass andere doch auch schon so schlau gewesen sein müssten. Vielen Dank schonmal!

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