Wie werden Kosten für Freelancer korrekt in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben?

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Wie funktioniert das bei Upwork?

Bekommst Du die Rechnung von Upwork, oder von en Beiden Leuten, die für ich arbeiten?

Wenn die Rechnung von den beiden Leuten kommt, die selbständig sind, dann kannst Du Vorsteuer, die ausgewiesen ist abziehen und wenn die keine ausweisen, dann eben nicht.

Wenn die Rechnung von Upwork kommt, dann ist es ein Fall für Reverse Charge.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

die Rechnung wird von Upwork erstellt, ist aber vom Freelancer and mich addressiert. Also bin ich nicht ganz sicher, welcher der zwei Fälle zutrifft

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@jakob1111

Was heißt von upwork erstellt?

Wenn der Rechnungsaussteller der Freelancer ist, also sein Absender drauf steht, dann müsste der als in Deutschland ansässiger Unternehmer entweder Umsatzsteuer berechnen, oder den Hinweis "Kleinunternehmer § 19" auf der Rechnung haben.

Zahlst Du auf ein Konto von Upwork und die leiten es nach Abzug der Gebühren weiter, oder zahlst Du an en Freelancer und der bezahlt die Gebühr an Upwork?

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@wfwbinder

als Rechnungssteller ist der jeweilige Freelancer angegeben. Die Überweisung erfolgt jedoch an Upwork die das Geld dann weiterleiten.

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@jakob1111

OK, dann müsste aber, weil Du schriebst:

zwei Freelancer angeheuert, die beide in Deutschland ansässig sind.

von denen Umsatzsteuer ausgewiesen werden, oder eben der Hinweis "Keine Umsatzsteuer wegen Kleinunternehmerregelung," oder "keine Umsatzsteuer wegen § 19 UStG" auf der Rechnung stehen.

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Überhaupt nicht.

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist ja keine Steuererklärung, in die Erträge und Kosten gehören, sondern sie ist dazu da, Umsatzsteuer anzumelden und Vorsteuer geltend zu machen.

Danke! Die Kosten für Freelancer müssten also nur angezeigt werden (im Abschnitt Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)) wenn ein Reverse Charge Verfahren zum Einsatz kommt, was wiederum explizit vereinbar werden müsste. Umsatzsteuer müssen also die Freelancer an das Finanzamt abführen?!

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@jakob1111

Ich wiederhole:
KOSTEN gehören überhaupt nicht in die Umsatzsteuervoranmeldung. Weder mit noch ohne 13b.

Ob die Freelancer, die du bezahlst, Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen oder nicht, hat mit deiner Umsatzsteuervoranmeldung nichts zu tun. Allenfalls, wenn dir ein solcher Freelancer Umsatzsteuer in Rechnung stellt, kannst du diese als Vorsteuer geltend machen; das hat aber mit den Kosten nichts zu tun!

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