Mindestlaufzeit im Mietvertrag

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So ein Kündigungsverzicht ist gültig, er muss auch nicht handschriftlich niedergelegt sein, sondern soll nur nicht Bestandteil eines Formularmietvertrags sein.

Allein die Tatsache, dass ein Ziel-Datum anstelle eines Zeitraums ("Beide Parteien verzichten ausdrücklich auf eine Kündigung innerhalb der ersten zwei Jahre") wird die Einrede "Formular-Klausel" verhindern.

Ich halte es für zweckmäßig, wenn beim Vertragsschluss diese Angelegenheit ausdrücklich angesprochen wird, damit beide wissen, was die Bedeutung und vor allem die Folgen sind. Dabei würde ich auch nicht erwarten, dass durch eine Weigerung des neuen Mieters, auf die Kündigung zu verzichten mit einer guten Begründung den Vertrag als ganzen infrage gestellt wird.

Wahrscheinlich bist Du der Mieter und willst/musst aus bestimmten Gründen den Mietvertrag beenden? Dann sollte Dich der erste Weg direkt zum Vermieter führen, sprich mit ihm. Das Hauptziel beim Vermieten einer Wohnung liegt darin, Einnahmen zu erzielen. Wenn Du das berücksichtigst, kannst Du geeignete Vorschläge machen.

Wenn es für beide Seiten gleich ist, kann es bis zu 4 Jahre Mindestlaufzeit geben.

Aber eventuell kannst Du dem Vermieter ja einen Nachmieter bringen.

Vielmehr ist allseits ein Verzicht auf ordentliche Kündigung vor Ablauf des 31.03.2016 vereinbart. Eine "Mindestlaufzeit" ist aufgrund des nicht diponiblem außerordentlichen Kündigungsrechts ebenso rechtsirrig wie die Möglichkeit einer Nachmieterstellung, sofern die nicht ausdrücklich vereinbart wäre :-O

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Beide Parteien vereinbaren, dass eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses frühestens zum 31.03.2016 mit gesetzlicher Frist erklärt werden kann.

Tatsächlich ist hiermit eine ordentliche Kündigung vor Ablauf des 31.03.2016 wirksam ausgeschlossen.

Bis dahin habt ihr eure Mietvertragspflichen zu erfüllen, es sei denn, man stimmt einem Aufhebungsvertrag zu.

Daher kann der Vermieter keine Eigenbedarfkündigung aussprechen noch musst du seinem Erhöhungsverlangen zur ortüblichen Vergleichsmiete zustimmen oder wären deine Erben mit jahrelangen Mietzahlungen belastbar: Ein außerordentliches Kündigungsrecht bliebe davon unberührt.

G imager716

Vielen Dank für die Antworten!

Ich habe herausgefunden, dass ein beidseitiger Verzicht auf Kündigungsrecht rechtens sei!

Für maximal 48 Monate.

Das hier steht im Mietvertrag:

Und das ist in Ordnung so.

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