Zwischenfinanzierung für Verkauf und anschließenden Kauf eines Hauses gesucht...?

4 Antworten

Viel Text, aber leider wenig Information.

Das Einzige was wir wissen ist, "das neue Haus kostet 300.000,-" und "das alte Haus ist mehr Wert."

Wen habt Ihr gefragt?

Hat die Hausbank eine Immobilienabteilung?

Wenn ihr den Maklerauftrag für den Verkauf der alten Hütte an die vergebt, könnte die Antwort schon anders sein.

Was erwartest Du? 300.000,- Dispokredit für 6 Monate , was soll für eine Bank daran attraktiv sein? das sind unter freunden 300.000,- * 8 % / 2 = 12.000,- Zinseinnahmen,

Das alte Haus (nehmen wir an 400.000,- wert), würde der Immobilienabteilung 400.000,- * 6 % Courtage schon 24.000,- Euro Umsatz bringen.

Das wäre so, als würde einer zu mir in die Kanzlei kommen und die Buchhaltung beauftragen, aber den Abschluss und die Steuererklärungen Jemand anders übertragen will. Da würde ich auch nein sagen.

Danke für die Antwort. Ich hätte gedacht, dass 12.000 Euro Zinseinnahmen, oder von mir aus auch "nur" 8.000 Euro Zinseinnahmen bei quasi null Risiko leicht verdientes Geld und somit sehr attraktiv für die Banken wären. Selbst wenn da jemand mit der Bearbeitung ein paar Stunden zu tun hat, wäre das immer noch leicht verdientes Geld. Aber gut, die Realität lehrt mich etwas anderes.

Bei der Hausbank waren wir tatsächlich, die war die erste, die abgelehnt hat. Selbstverständlich wäre sie aber sofort gerne bereit, das "alte" Haus über ihre Immobilienabteilung zu vermarkten.

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Es gibt bei großen (bundesweit tätigen) Banken teilweise ein Cap-Darlehen. Damit kann dies dargestellt werden (mit Tilgungsaussetzung, nur der Zins wird bezahlt, Laufzeit z.B. 3 Jahre, jederzeit ist eine komplette Tilgung möglich).

...mal sehen, wie lange es die Cap-Darlehen noch gibt, nachdem der BGH geurteilt hat, dass die Cap-Prämien (die den Ertrag für die Bank ausmachen) nicht rechtens sind ;-)

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Danke für die Info, das kannte ich bisher noch nicht. Eine bundesweit tätige Bank, die eine Filiale hier in der Stadt hat, hat ebenfalls abgelehnt ("solche Finanzierungen macht unser Institut grundsätzlich nicht"). Ansonsten habe ich bei der Suche nach "Cap-Darlehen" diverse Bausparkassen und Hypothekenbanken gefunden - ich werde da, wenn alle Stricke reißen, mal weiter nachhaken.

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Es macht keinen Sinn, sich an einen freien Vermitter zu wenden. Grund: als Vermittler bekommen wir für reine Zwischenfinanzierungen keinen Cent Vermittlungsprovision. Mal abgesehen davon, dass keine Bank bereit ist, eine reine Zwischenfinanzierung anzubieten (wie schon von Ihnen beschrieben: damit ist aus Bankensicht kein Geschäft zu machen).

Übrigens: früher haben Banken durchaus reine Zwischenfinanzierungen angeboten und dann eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Diesem Geschäft hat die Rechtsprechung ein Ende gemacht, denn Bearbeitungsgebühren wurden grundsätzlich als unzulässig erklärt. Das nennt sich dann Verbraucherschutz ;-)

Die von "wfwbinder" vorgeschlagene Vorgehensweise ist erfahrungsgemäß die sinnvollste. Insbesondere die Genosschenaftsbanken oder Sparkasssen mit eigenem Immobilienmakler wären hier meine erste Wahl.

Danke für die ehrliche Auskunft.

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