Eine Immobilienfinanzierung ist auch ohne Eigenkapital möglich. Allerdings muss man sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein (was ist beispielsweise, wenn die Immobilie in z.B. 5 Jahren wieder verkauft werden soll/muss?). Die Finanzierung sollte zudem anders aufgebaut werden als eine mit hohem Eigenkapitalanteil (beispielsweise deutlich höhere Tilgung). Angebote "von der Stange" können da schnell in den Ruin führen....und: die Zinssätze sind i.d.R. deutlich höher als bei einem mnimalen EK-Einsatz (beispielsweise i.H.d. Erwerbsnebenkosten)....

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Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens kümmet sich der Insolvenzverwalter um die Verwertung der Immobilie (oder Alternativen dazu). Niemand ist verpflichtet, erst einmal den freihändigen Verkauf zu versuchen.

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Baufinanzierung an anderem Ort / mit Jobwechsel?

Hallo,

meine Frau und ich planen ein Haus auf dem Grundstück von Verwandten zu bauen, dass ca. 400km weit von unserem Wohnort und unseren Arbeitsstellen entfernt liegt.
Wir arbeiten beide in Festanstellung in deutschlandweit agierenden Unternehmen. Unser Plan war es, während der Bauphase noch an unserem ursprünglichem Ort wohnen zu bleiben und erst nach Bauende umzuziehen(die Verwandtschaft hätte unmittelbar ein Auge auf die Bauarbeiten, zudem wird ein Bausachverständiger miteinbezogen).
Wir hatten nun ein Gespräch mit einem unabhängigem Finanzberater, der uns lapidar im Nebensatz mitteilte, dass die Banken vorraussetzen, dass bereits ein Arbeitsverhältnis an dem neuen Wohnort (Umkreis 100km) besteht.

Das passt nun halt so garnicht in unsere Planungen bezüglich der Zeit und der höheren Mietkosten, die wir vor Ort während der Bauphase hätten.

Ich könnte mich mit relativ kleinem Aufwand versetzen lassen. Meine Frau müsste sich neu bewerben in der anderen Region und hätte eventuell auch nochmal Probezeit - aber auch Ihre Chancen eine, sogar besserbezahlte Stelle, dort zu bekommen sind sehr hoch.

Die Finanzierungsangebote sind so kalkuliert, dass selbst im Falle eines Verdienstausfalls nach kostenlosem Tilgungssatzwechsel auf 1%, eine bezahlbare Annuität gegeben wäre.

Nun zu unseren Fragen:

Ist das wirklich gängig, dass man für die Finanzierung bereits einen Arbeitsplatz in der Umgebung der neuen Immobilie haben muss?

Würde sich eine neue Probezeit auch auf die Finanzierung auswirken?

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Es gibt durchaus Banken, die -aus gutem Grund- eine solche "100-Km-Grenze" in ihren internen Finanzierungsrichtlinien haben. Aber wenn DAS das einzige Argument des "Finanzberaters" war, war bzw. ist er wahrscheinlich nicht ganz so unabhängig wie er tut.

Sofern die Darlehensraten auch bei nur einem Einkommen - und auch gem. sog. Haushaltsrechnung der Banken- bezahlbar sind, sollte dem nichts entgegenstehen. Allerdings würde ich das mit dem "versetzen lassen" vorher schriftlich fest machen. Ich habe in 26 Jahren als Baufi-Berater leider zu oft miterleben müssen, dass mündliche Absichtserklärungen o.ä. von Arbeitgebern nicht immer eingehalten werden.

Das mit dem Tilgungssatzwechsel muss man sich genau ansehen, denn häufig ist es nicht möglich, die Tilgung auf 1% zu reduzieren. in den meisten Darlehensverträgen mit dieser Option findet sich die klausel, dass der Tilgungssatz nicht unter den ursprünglich vereinbarten Tilgungssatz fallen darf.

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Ich würde versuchen herauszubekommen, ob der Eigentümer davon wusste, dass die Gemeinde von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen wird (oder es hätte wissen wüssen). Dass Kommunen von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, ist selten eine Überraschung (die Kommune wird also schon vor dem Verkauf ein Auge daruf geworfen haben und das wird dem Verkäufer sicher bekannt gewesen sein). Hier könnte also der Verkäufer ggf. schadensersatzpflichtig werden (Stichwort Notarkosten und ggf. Nichtabnahmeentschädigung für die DSL Bank).

Aber damit muss sich ein erfahrener Fachanwalt beschäftigen.

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An dem Mietverhältnis ändert sich durch den Eigentümerwechsel nichts. Änderungen an dem Mietvertrag sind nur möglich, sofern sie auch dem aktuellen Eigentümer möglichsind (z.B. Mieterhöhung).

Was die Bewertung einer Immobilie, insbesondere einer Gewerbeimmobilie betrifft: ich kann mir nicht vorstellen, dass dies tatsächlich Inhalt des BWL-Sudiums ist (ggf. im Ansatz, aber die Wertermittlung von Gewerbeimmobilien ist SEHR speziell und Sachverständige benötigen dafür eine spezielle Ausbildung - und viel Praxiserfahrung).

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...da gint es keine voraussetzungen zu erfüllen...arbeitslosengeld o.ä. wird von banken nicht als nachhaltiges einkommen anerkannt...und damit ist eine finanzierung -egal in welcher höhe- nicht machbar....

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Die Bank KANN Ihre EX aus dem Darlehensvertrag entlassen. Das muss dort entsprechend beantragt werden. Wenn die Bank zu dem Schluß kommt, dass sie als alleiniger Schuldner die Verpflichtungen tragen können, wird sie dem in der regel auch zustimmen (muss sie aber nicht!).

Die Immobilie können Sie als alleiniger Eigentümer ohne Zustimmung Ihrer Ex und ohne Zustimmung der Bank verkaufen. Die finanzierende Bank hat bei einem Verkauf kein Mitspracherecht (darüber entscheiden allein die im Grundbuch eingetragenen Eigentümer).

Aber: sofern die Zinsbindung des Darlehens noch läuft, wird die Bank bei Kündigung des Darlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Und die ist derzeit ziemlich heftig!

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...bei einem möglichen Überschuss von 25.000 Euro lohnt sich der ganze Aufwand mit einer sog. Besitzgesellschaft (GmbH) nicht....insbesondere nicht, wenn es darum geht, EINE Immobilie zu erwerben und kurzfristig wieder zu verkaufen...allein für die Gründung der GmbH und eine einzige Bilanz (Steuerberater) entstehen Kosten von ca. 3.000 Euro...und wenn der Gewinn am Ende doch auf Ihrem Konto landen soll, bringt ein solches Konstrukt auch keine Steuervorteile...

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Hallo "Marku 898",

die Zeiten, in denen Banken vor allem beim Hausbau im Rahmen der Immobilienfinanzierung auch noch das Auto mitfinanziert haben, sind seit mindestens 10 Jahren vorbei.

Beim Erwerb einer Immobilie kann man im Rahmen der Immobilienfinanzierung meist nur bis zu 100% des Kaufpreises finanzieren. Alles was darüber hinaus geht (Erwerbsnebenkosten, Einrichtung usw.) müsste man über einen Ratenkredit gesondert finanzieren. Allerdings gibt es Banken, die daraus ein Darlehen mit einer entsprechenden Mischkalkulation machen).

Die Vollfinanzierung des Immobilienkaufs (260.000 Euro) würden sie monatlich ca. 1.100 Euro kosten (ganz grober Daumen).

Übrigens: sollten Sie jetzt losziehen und erst das Auto kaufen und finanzieren, könnten Sie sich den Immobilienkauf abschminken. Sie wären dann nämlich gnadenlos überschuldet ;-)

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Es gibt diverse Möglichkeiten, dass Sie sich absichern können. Dazu sollten Sie allerdings einen Notar zu Raten ziehen, denn die Materie ist reichlich kompliziert. Notare kommen auch gerne zu dem Schluß, dass es wesentlich einfacher (und günstiger!) ist, zu heiraten, statt alles vertraglich zu regeln ;-)

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Eine Immobilienfinanzierung ist bei noch eingetragenem Vermerk "Restschuldbefreiung" möglich (wir haben da genau eine Bank, die es macht), wenn:

  • maximal ca. 70% des Immobilienwertes finanziert werden müssen

und

  • der Bodenrichtwert vor Ort bei mindestens 70 Euro/qm liegt

Die Zinskonditionen für eine solche Finanzierung sind vergleichsweise hoch (ca. 2,70% für eine 10jährige Zinsbindung), aber: es ist immerhin machbar.

Ach ja: die Gründe für die Insolvenz müssen plausibek gemacht werden (Scheidung, Krankeit o.ä.)

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Zwischenfinanzierung für Verkauf und anschließenden Kauf eines Hauses gesucht...?

Hallo zusammen

Meine Mutter (72, Rentnerin) möchte sich ein ein altersgerechtes, ebenerdiges Haus kaufen. Kaufpreis knappe 300.000 Euro; Eigenkapital ist etwas vorhanden, allerdings bei weitem nicht ausreichend.

Ihr "altes" Haus, in dem sie bisher noch wohnt, ist deutlich mehr wert als das Haus, das sie gerne kaufen möchte und dürfte sich aufgrund seiner sehr attraktiven Lage relativ leicht verkaufen lassen.

Unser Plan war eigentlich, dass eine Bank ihr das nötige Geld für den Kauf leiht und dieses dann nach Verkauf des "alten" Hauses in z. B. einem halben Jahr zu 100% zurück gezahlt wird.

Die örtlichen Filialbanken lehnen jedoch alle schon nach kurzem Gespräch dankend ab, da sie angeblich keinen bzw. zu wenig Gewinn an der Sache machen würden - die Zinseinnahmen für 300.000€ Darlehensbetrag für ein halbes oder auch ein Jahr stünden in keinem Verhältnis zum nötigen Aufwand für Bonitätsprüfung, Bearbeitung und Gewährung des Kredits.

Bei der ersten Bank dachte ich noch an Arroganz, nachdem ich aber exakt diese Auskunft von inzwischen vier Banken erhalten habe, sehe ich uns inzwischen vor einem größeren Problem stehen.

Im Internet habe ich zwar massig Angebote und Rechner für entweder "kleine" Kredite bis 100.000€ oder aber für Baufinanzierungs-Ratendarlehen gefunden, aber tatsächlich kein Angebot, das dem von mir gesuchten entspricht, also 300.000 für ein halbes oder auch ein Jahr und dann Volltilgung.

Habt ihr irgendwelche Tipps, Empfehlungen, Ratschläge? Macht es vielleicht Sinn, sich an so einen "freien Finanzmakler" zu wenden?

Liebe Grüße

Carla

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Es macht keinen Sinn, sich an einen freien Vermitter zu wenden. Grund: als Vermittler bekommen wir für reine Zwischenfinanzierungen keinen Cent Vermittlungsprovision. Mal abgesehen davon, dass keine Bank bereit ist, eine reine Zwischenfinanzierung anzubieten (wie schon von Ihnen beschrieben: damit ist aus Bankensicht kein Geschäft zu machen).

Übrigens: früher haben Banken durchaus reine Zwischenfinanzierungen angeboten und dann eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Diesem Geschäft hat die Rechtsprechung ein Ende gemacht, denn Bearbeitungsgebühren wurden grundsätzlich als unzulässig erklärt. Das nennt sich dann Verbraucherschutz ;-)

Die von "wfwbinder" vorgeschlagene Vorgehensweise ist erfahrungsgemäß die sinnvollste. Insbesondere die Genosschenaftsbanken oder Sparkasssen mit eigenem Immobilienmakler wären hier meine erste Wahl.

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Umkehrhypothek - faire Modelle oder Varianten gesucht! Wer macht mit?

Bin mit ca. 60 Jahren für einen Kredit für Kernsanierung und Ausbau meines geräumigen Hauses am Rande einer Großstadt wohl zu alt und für eine Umkehrhypothek wohl nicht alt genug, um mit einer Bank in ein faires Geschäft zu kommen.

Mein Haus hat 160 qm, lässt sich mit relativ geringem Aufwand in 2 Wohnungen aufteilen, verfügt bereits über Dusche mit WC im ausgebauten Dachgeschoss, große Küche mit Esszimmer (aufteilbar) neben komplettem Bad.

Im derzeit unrenovierten Zustand ist es auf ca. 500 T € zu taxieren. Die im Grundbuch mit 320 T € eingetragene Grundschuld ist zu 90% getilgt, die verbleibende Restschuld beträgt 32 T €. Aktuell bewohne ich das Haus alleine, möchte jedoch - am liebsten nach Renovierung - ca. 70-75 qm vermieten und dem Mieter Gartenmitnutzung anbieten.

Das Haus ist nicht verschattet, daher für eine Solaranlage geeignet, die ich gerne installieren möchte, aus ökologischen Gründen wie auch zu langfristig ökonomischem Nutzen, wodurch ja u.a. die Nebenkosten erheblich sinken würden und auch sonst eine gewisse Unabhängigkeit von fremder Energie entstünde.

Die Kosten für ein Darlehen für eine - auch energetische - Sanierung (neue Heizung, neues Dach, neue Fenster, neue Fußböden) und eine Renovierung könnten durch die Einnahmen aus der Vermietung - in unserer sehr gefragten Wohngegend leicht und langfristig möglich - getragen werden.

Mein nur mit geringer Restschuld belastetes Haus mit schönem Garten sehe ich schon als beachtliches Eigenkapital an, das ich - gerade bei den derzeit noch niedrigen Zinsen - sinnvoll für die Zukunft ausbauen möchte, im doppelten Sinn des Wortes, um damit eine sichere, solide Investition in eine saubere, umweltfreundliche Zukunft zu erschaffen, über meinen Tod hinaus. Für die Planung, Koordinierung und Durchführung habe ich - dank meiner Lebens- und Berufserfahrung - vertrauenswürdige und kompetente Freunde, die mich unterstützen.

Ich denke, es sollte eine vernünftige Lösung geben, um die Lücke zwischen "zu alt für Immobilienkredit mit langer Laufzeit" und "zu jung für Umkehrhypothek mit sattem Gewinn für den Kreditgeber" geben, eine win-win-Situation.

Die - bislang noch als Problematik bestehende - Thematik wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg bereits vor einiger Zeit erkannt. Soweit für mich zu eruieren, ist auch dort bisher kein wirklich faires Modell bekannt.

Sobald ich in Frage kommende Kreditgeber bzw. Projektteilnehmer für eine faire Beteiligung (Finanzierungsinstitut/Bank/Stiftung) für ein entsprechendes Projekt finde, sollten Ideen für eine nachhaltige umweltschonende Zukunft, mit Ansätzen zu Autonomie zu realisieren sein.

Falls jemand Interesse an einer Teilnahme/Begleitung eines solchen Projekts hat oder aber auch Erfahrungen, würde ich mich über Meldungen freuen.

Für konstruktive Beiträge schon mal vielen Dank im Voraus!

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In Deutschland gibt es keine (gewerblichen) Anbieter von Umkehr- oder Rückwärtshypotheken (mehr).

Interessant finde ich es, dass Sie auf der einen Seite nach Kapitalgebern fragen, auf der anderen Seite diesen aber keine "satten Gewinne" gönnen (wobei man sicher treflich darüber streiten kann, was "satte Gewinne" sind).

Es ist übrigens kein Problem, mit über 60 eine normale Immobilienfinanzierung (insbesondere für Modernisierungsmaßnahmen) zu bekommen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass das Einkommen - aus Sicht der jeweiligen Bank oder Förderinstitut - ausreicht, um den Kapitaldienst (= monatliche Rate) tragen zu können. In Ihrem Fall scheint (!) es aber so zu sein, dass das nicht der Fall ist (siehe Vorhaben, einen Teil des Hauses zu vermieten und die Mieteinnahmen selbst "einzusacken"). Dann wird´s natürlich schwierig.

Ein möglicher privater Kreditgeber wäre hier ca. 20 bis 25 Jahre gebunden - ohne in dieser Zeit irgendwelche Erträge zu sehen. Das müsste schon ein möglicher "satter Gewinn" rausspringen, weil es ansonsten völlig uninteressant ist ;-)

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Nur in sehr engen Grenzen (die meisten Banken haben Obergrenzen bis zu der sie Eigenleistungen akzeptieren). Eigenleistungen können zwar innerhalb dieser Höchstgrenzen angerechnet werden, sind aber niemals ein vollständiger Ersatz für fehlendes Eigenkapital (beispielsweise zur Zahlung von Erwerbsnebenkosten). Eigenleistungen können zudem zum Problem werden, wenn Sie als Bauherr bei den Materialkosten in Vorleistung gehen müssen.

Bei vergleichsweise hohen Eigenleistungen (ca. ab 15.000 Euro "ersparte Lohnkosten") muss man die Finanzierung sehr genau mit der jeweiligen Bank abstimmen. Ansonsten kann es zu Problemen bei der Auszahlung kommen und das ganze Vorhaben kommt ins Stocken.

Es ist ratsam, die Finanzierung so aufzubauen, dass man ohne Eigenleistungen auskommt. Wenn man sie dann tatsächlich bringt, kann man das Darlehen (sofern das ausdrücklich vereinbart wurde) immer noch reduzieren.

Ist die Finanzierung insgesamt nur mit den Eigenleistungen möglich (weil sonst die Rate zu hoch werden würde), ist extreme Vorsicht angesagt. Insbesondere sollte man sich nicht unbedingt auf Freunde, Familie usw. verlassen.

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Ob die Kündigung des Kontos wegen "nicht vertragsgemäßem Verhalten" in die Schufa steht, kann Ihnen nur die Schufa sagen. Ansonsten besteht für die laufende Finanzierung keine Gefahr, denn eine Bank kann einen Immobilienkredit erst ab einem bestimmten Ratenrückstand kündigen.

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Hallo "hfusa",

wir haben uns auf Immobilienfinanzierungen für Steuerausländer spezialisert (wir = freier Vermittler).

Eine Finnazierung ist grundsätzlich machbar, wenngleich mit gewissen Einschränkungen. Es gibt eine Reihe von Banken, die Verbraucher mit Wohnsitz USA grundsätzlich nicht finanzieren (beispielsweise die Deutsche Bank). Grund hierfür sind rechtliche Bedenken (=> kann man mit einem US-Bürger einen Kreditvertrag nach deutschem Racht abschließen oder geht US-Recht vor?).

Mit einem vernünftigen Einkommen und einem Minimum an Eigenkapital (mindestens die Erwerbsnebenkosten) ist eine Finanzierung ohne größere Problem machbar. Und das auch zu normalen bis sehr guten Konditionen). Der Aufwand hält sich auch in Grenzen, denn wir brauchen beispielsweise in der Regel keine übersetzten Einkommensnachweise o.ä. (Englisch ist o.k.).

Mehr Infos gerne per PN

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Das ist eigentlich auch ganz simpel!

Je nachdem wie eine Bank das anstellt, werden Sie den Verkaufserlös aus der alten Wohnungen zwischenfinanzieren müssen (das bestehende Darlehen plus Aufstockung dienen ja zur Zahlung des Kaufpreises für die neue Wohnung). Für eine solche "Zwifi" sind Zinsen zu zahlen (keine Tilgung). Bei den Banken gibt es allerdings eine ziemliche Bandbreite bei den Zinskonditionen für die Zwifi.

Sie sollten als erstes den Verkauf organisieren. Zunächst müssen Sie einen realistischen Kaufpreis ermitteln (lassen). Dabei sollten Sie sich nicht unbedingt auf "kostenlose Immobilienbewertungen" im Internet verlasen, sondern ggf. einen renomierten Makler vor Ort einschalten.

Dann werden Übergabetermine für die beiden Wohnungen so abgestimmt, dass die am besten auf einen Tag fallen. Mit Übergabe muss auch der Kaufpreis gezahlt werden. Liegen beide Termine an einem Tagen, kann man sich in der Regel die Zwifi und damit die Doppelbelastung sparen.

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Ihre Schwiegereltern werden sich bei der jeweiligen Bank "freikaufen" müssen, also den noch offenen Betrag zahlen oder mit der Bank einen eigenen Darlehensvertrag schließen müssen.

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Kreditvergabe für Immobilienkredit: Werden Richtlinien noch streng ausgelegt?

Durch die Kreditvergaberegelungen vor einigen - soweit ich weiß vor 3 oder 4 - Jahren wurde die Kreditaufnahme für Ältere (ab ca. 60 J) bekanntlich erheblich erschwert, in Deutschland wurde sie meines Wissens zunächst besonders streng umgesetzt, im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern.

Danach sollte ja ein im Grundbuch abgesicherter Immobilienkredit bis zum regulären Rentenalter getilgt werden, obwohl der Sachwert ja vorhanden und in der Regel während der Laufzeit des Kredits sogar zunimmt, zumindest an gefragten Standorten (z.B. gute Wohnlage in Großstadt).

Meines Wissens wurde eine weniger strenge Auslegung diskutiert, insbesondere für Immobilienkredite bis zu einem 60%igen Beleihungsgrad und bei Vermietung der beliehenen Immobilie (z.B. Eigentumswohnung).

Ich frage mich, wie die Banken inzwischen damit umgehen. Denn das Risiko ist doch sehr gering bzw. bei relativ geringer Beleihungsquote an beliebtem Standort gar nicht vorhanden, selbst für den Todesfall des Wohneigentümers bzw. Kreditnehmers.

Z.B. bei Bestandsimmobilien ist der Veräußerungswert - für den Ernstfall - auch anhand der bisher und damit künftig zu erzielenden Kaltmiete (nach Abzug üblicher Nebenkosten) gut abzuschätzen, bei Abzug eines üblichen Sicherheitsabschlags von ca. 25% und bei Berücksichtigung anderer Eckdaten.

Wie gehen die Banken derzeit damit um?

Wird z.B. bei Vermietung (also Kapitalanlage) berücksichtigt, daß bei guter Konstellation - je nach eigenem Einkommen - netto sogar ein Überschuß entstehen kann (durch AfA etc.)?

Für Info vielen Dank im Voraus.

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Es stimmt nicht, dass Immobiliardarlehen (so heißt das seit Umsetzung der "Wokri") bis zum Rentenalter getilgt werden müssen. Laufen Darlehen bis ins Rentenalter müssen Banken und Vermittler lediglich prüfen, ob die mögliche Ratenbelastung (auch nach Ablauf einer Sollzinsbindung) dann noch tragbar ist.

Wir bekommen häufig Anfragen von Menschen "Ü-60", die eine Immobilie zur Kapitalanlage kaufen und wenig Eigenmittel einbringen wollen/können. Meistens machen derartige "Investments" keinen Sinn, denn diese Immobilien werden zu Lebzeiten der Käufer (bzw. Kaufinteressenten) so gut wie nie ins Geldverdienen kommen. Oft stecken Familienangehörige dahinter, die die Immobilie am liebsten selbst kaufen würden, aber nicht finanzierbar sind, und dann als Mieter einziehen sollen/wollen.

Es gibt sicher Fälle/Konstellationen, in denen der Kauf und die Finanzierung einer Immobilie auch "Ü-60" Sinn machen kann, allerdings nur mit entsprechendem Eigenmitteleinsatz und vergleichsweise niedrigem Finanzierungsanteil.

Banken berücksichtigen bei der sog. "Haushaltsrechnung" (Einnahmen ./. Ausgaben) auch Mieterträge, allerdings werden dort entsprechende Abschläge vorgenommen und natürlich auch sog. Bewirtschaftungskosten berücksichtigt. Und bei älteren Mitbürgern wird eben eine Haushaltsrechnung im Rentenalter sumiliert. Und da sind die meisten dann raus (ausgenommen, es wird ein hoher Eigenakpitalanteil eingebacht).

Wie genau gerechnet wird, ist Auslegungssache der Banken. Die Methoden unterscheiden sich von Bank zu Bank zum Teil erheblich.

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Immofinanzierung platzt wegen Schufa, HILFE!?

Hallo zusammen,

ich hyperventiliere gleich und brauche dringend Rat... wir haben ein Haus gekauft. Natürlich waren wir vorher bei der Bank, alles kein Problem, solides Angebot erhalten, unterschrieben und an die Bank geschickt, die haben uns eine Finanzierungsbestätigung und die Grundschuldbestellung ausgehändigt und es hieß vom Berater: Sie können den Vertrag dingfest machen! Also sind wir zum Notar, alles war prima.

Am letzten Mittwoch haben wir dann alle Unterlagen von der Bank erhalten, Finanzierung war also fix, die Bank hat uns noch eine Flasche Wein geschenkt. Samstag der totale Schock: ein Ablehnungsschreiben! Grund: Angaben in der Schufa! Da bin ich fast vom Glauben abgefallen, denn mit der Schufa hatten wir noch nie was am Hut, geschweige denn irgendwelche Einträge! Wir haben auch keine anderen, großen Finanzierungen oder so, also haben wir uns erst mal auf die Suche nach der Ursache gemacht und nachdem ich heute morgen mit der Bank, der Schufa und tausend Leuten gesprochen habe, bin ich dahinter gekommen: es liegt an einer Streiterei die wir seit einigen Monaten mit einem Kreditkartenunternehmen haben. Nix wildes, es geht im Grund auch gar nicht um Geld bzw. geht es um EINE Buchung aus Januar, die ich mich weigere zu zahlen, weil sie doppelt ist. Ist ja auch egal, auf jeden Fall haben die den Kreditkartenbetrag von 2500 EUR (der aber bis auf 120 EUR ausgeglichen ist) markiert mit "vertragswidriges Verhalten", so hat es mir der Bankberater gesagt. Warum und wieso konnte man mir beim Kreditkartenunternehmen nicht sagen, dort schaut auch online alles normal aus, allerdings scheint meine Karte gesperrt zu sein. Post haben wir auch keine bekommen.

ABER: was machen wir nun? Wegen einer Streiterei um 120 EUR kann doch nicht unsere Hausfinanzierung in die Brüche gehen? Die Bank sagt: die Schufa hat sich geändert, deswegen treten wir von der Finanzierung zurück und so wie sie jetzt steht, würde auch kein anderer finanzieren, denn die Immofinanzierung steht AUCH in der Schufa, da sie ja erstmal genehmigt wurde und es dauert, bis das wieder raus ist. Das Kreditkartenunternehmen sagt: uns doch egal, wir dürfen das, denn auch wenn mit einer Zahlung nicht einverstanden sind, müssen Sie sie erstmal leisten. Jetzt den ausstehenden Betrag überweisen, dass könne ich machen, aber es würde einige Wochen dauern, bis der Schufa-Vermerk dann raus ist. Schufa sagt: wir tragen nur ein, was wir erhalten und können nichts dafür, rausnehmen tun sie es aber nicht.

Ich bin völlig verzweifelt und weiß nicht, was ich machen soll. Wie sollen wir vorgehen? Ich habe echt Angst!!

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Sofern die Bank tatsächlich eine verbindliche Zusage erteilt hat (= von der Bank unterschriebener Darlehensvertarg ODER - na nach Art der Beantragung- eine Annahmebestätigung), kommt sie so einfach nicht aus der Nummer raus. Eine solche Zusage gibt eine Bank erst NACH Einholung einer Schufa-Auskunft (wobei es immer noch Banken gibt, die nicht an die Schufa angeschlossen sind). Wenn die Bank NACH verbindicher Zusage einen Rückziehr macht, müsste der Schufa-Eintrag also unmittelbar nach der Zusage erfolgt sein (also bei erster Schufa-Abfrage nicht sichtbar). Das wäre natürlich ein unglücklicher Zufall.

Ich würde erst nochmal mit der Bank sprechen und versuchen, den Sachverhalt zu klären. Dabei hilft es, Schriftwechsel mit dem Inkassounternehgmen und/oder der Kreditkartenfirma vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass es sich um eine strittige Forderung handelt. Damit kann man ggf. auch für die Löschung des Eintrag bei der Schufa sorgen! Dumm nur, wenn Sie bislang versucht haben, das alles rein telefonisch zu klären.

Wenn das alles nichts nützt und die Bank sich auf die Hinterbeine stellt, gibt es durchaus Banken, die auch bei solchen Negativeinträgen finanzieren - und das sind nicht nur "Spezialbanken" mit vergleichweise horrenden Zinsen!

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