Kann ein Miterbe ohne Absprache der anderen Erben in die geerbte immobilie einziehen?

2 Antworten

Also in der Konstellation, kann man nur sagen Bruder A ist top korrekt. Erträgt die Kosten für sein wohnen. Dass er die Kosten für die Mutter mitträgt, ist sein Privatvergnügen.

Richtig wäre:

Die drei Eigentümer tragen die Kosten des Hauses entsprechend Ihrer Anteile. Die Eigentümer, die darin wohnen (zur Zeit nur A) zahlen auf dieses Konto von dem die Kosten gezahlt werden, eine angemessene Miete.

Wenn eine Wohnung leer wird, müßte die Grundstücksgemeinschaft entscheiden (ggf. Mehrheitsentscheidung nach Miteigentumsanteilen) wer dort einzieht, an wen vermietet werden soll.

Auch wenn Bruder B einzieht, muss er die angemessene Miete zahlen.

Miete und Nebenkosten; die Aussage dass er die meiste Zeit nicht anwesend ist, ist für die Aufschlüsselung ohne Belang.

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@Snooopy155

@wfwbinder

was könnte dem Bruder eigentlich passieren, wenn er einfach ohne Erlaubnis einzieht und eine angemessene Nutzungsentschädigung an die Erbengemeinschaft zahlen würde? - Könnten die anderen ihn dennoch rausklagen oder gar polizeilich aus dem Haus entfernen lassen? - Denn immerhin hat doch jeder Erbe ein Nutzungsrecht?

Ich frage aus eigenem Interesse und würde mich über eine Antwort freuen.

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@gneuvhemsa

Die Grundstücksgemeinschaft, in der die anderen ja die Mehrheit haben, könnte ihn aus meiner Sicht rauswerfen lassen. Er hat keinen Vertrag um die Wohnung zu nutzen. nur der Anteil am gesamten, bedeutet ja nciht ein Nutzungsrecht an der konkreten Wohnung.

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Nach deiner Schilderung ist der Vater , der Ehemann der Mutter , gestorben !

 Richtig ? Herzliches Beileid .

Kann er einfach für sich entscheiden hier einzuziehen ohne Bruder A und Onkel zu fragen?

Nein kann er nicht ! Wenn es eine Erbengemeinschaft ist !

Die Miterben werden nicht Eigentümer an einzelnen Nachlassgegenständen, sondern sind gemeinschaftlich („zur gesamten Hand“) am ungeteilten Nachlass berechtigt (Gesamthandsgemeinschaft).

http://de.wikipedia.org/wiki/Erbengemeinschaft

Ich habe mal schnell bei Wiki gelesen . Ob es stimmt?

Gruß Z... .

 

Ob es stimmt?

Passt scho

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Werden Kosten für die Verfolgung von Erbansprüche vom Erbe abgezogen?

Guten Tag, habe da eine Frage, aber erst einmal möchte ich die Situation beschreiben. Ich als Sohn, bin von meinem verstorbenen Vater als Alleinerbe bedacht worden. Habe noch eine Schwester, der laut Gesetz ein Pflichtteil zusteht. Alles soweit gut, habe aber noch von meinem Vater erfahren, das er von seinem Bruder( Mein Onkel) noch eine hohe Summe zurückbekommt, die er Ihm vor einigen Jahren geliehen hatte. Habe in den Unterlagen eine Art Schuldschein, mit Datum und Unterschrift gefunden, wo sein Bruder sich verpflichtet, das Geld zurück zu zahlen. Da ich als Erbe verpflichtet bin für die Feststellung eines ungewissen und für die Verfolgung eines unsicheren Rechts zu sorgen, habe ich durch einen Rechtsanwalt Meinen Onkel angeschrieben, da ich Ihn telefonisch nicht erreichen konnte und er nicht auf Briefe geantwortet hat. Mein Onkel bestreitet es, das er noch Geld zahlen muss. Die Sache ist vor Gericht gelandet, und Mein Onkel wurde zur Zahlung der Summe verurteilt. Bevor das Urtei rechtkräftig wurde, hat Mein Onkel Privat Insolvenz angemeldet. Das hat bedeutet, Kein Geld bekommen, sondern nur Kosten. Nun Meine Frage: Werden die Kosten für Anwalt und Gericht durch die Verfolgung der Erbansprüche vom Erbe( Nachlass) abgezogen ? Meine Schwester sagt Nein, ich als Erbe muss die Kosten selber tragen, da ich Alleinerbe bin. Sie hat sich jetzt einen Anwalt genommen, um Ihre Forderung durch zu setzen. Was ist jetzt richtig ? Immerhin waren die Anwalts und Gerichtskosten über 15000,- Euro

Danke für gute Antworten auf Meine Frage

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Neffe wohnt mit Familie im Elternhaus (in Einliegerwohnung) und hat nun großzügig für sich angebaut). Wie regeln bei späterer Erbaufteilung?

Einer meiner Neffen bewohnt in seinem Elternhaus die Einliegerwohnung mit seiner Familie. Nun hat er sich das Geschoss großzügig ausgebaut und einen großen Anbau machen lassen. Dazu wurde die Einliegerwohnung mit rund zwei Drittel des Grundstücks im Vorfeld an den Bruder überschrieben.

Die Eltern bewohnen das EG im Haus. Das Dachgeschoss wird nur sporadisch genutzt von ihnen genutzt (Hobbyraum, TV-Zimmer).

Nun sind noch zwei Geschwister da. Diese wohnen außerhalb der Stadt und haben vorgeschlagen, dass der Bruder auch den Rest des Hauses sinnvollerweise einmal später ganz übernehmen sollte. Wenn die Eltern mal eben nicht mehr leben. Damit wäre das Objekt zu gegebener Zeit in einer Hand und auch leichter zu handhaben und zu verwerten. Der besagte Bruder hat noch recht kleine Kinder, welche vielleicht dort einmal einziehen könnten.

Diesen Vorschlag lehnt der Bruder aber ab mit Hinweis auf mangelnde Finanzen und drohendem Unterhalt des Gesamtobjekts (Dach erneuern etc.). Er können seine Brüder nicht auszahlen, auch in 20 Jahren nicht...

Wie sollten die verbliebenen zwei Neffen damit umgehen? Sie können ja schlecht eine Lösung erzwingen. Aber einerseits ist der im Hause lebende Neffe bereits der Nutznießer vom Objekt, möchte später aber mit dem "Rest" so nichts am Hute haben. Eben eine der üblichen Erbenstreitereien zeichnet sich da aus meiner Sicht einmal ab.

Was kann man raten?

Den Eltern wäre es recht, wenn ein anderer Sohn den Rest einmal übernimmt. Das erscheint mir aber unrealistisch, da beide Söhne bereits gebaut haben.

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