Wie werde ich zu einer Zwangsversteigerung zugelassen?

1 Antwort

Am besten wäre es dann mal zu üben. In der örtlichen Presse und auf Internetseiten werden die Zwangsversteigerungen veröffentlicht.

Die Termine sind öffentlich, also jeder kann zum Amtsgericht gehen und sich in den Raum mit reinsetzen.

Der Rechtspfleger, der die Versteigerung dann durchführt eröffnet die Bieterstunde. Vorher wird meist erfragt, ob die Leute, die Forderungen im Grundbuch verzeichnet haben, oder die Eigentümer anwesend sind.

Wer bietet muss 10 % des Schätzwertes als Zentralbankscheck oder in Bar hinterlegen. Oft ist die Hinterlegung von Bargeld ausgeshlossen. Wer bieten will muss sich also vorher entsprechend vorsorgen.

Das Wertgutachten ist in den Wochen vor der Versteigerung in der Geschäftsstelle des Amtsgericht einsehbar.

Meist wartet man ziemlich lange auf ein Gebot. oft bietet die Bank, die an erster Stelle im Grundbuchsteht den Betrag, den sie zur Abgeltung ihrer Forderungen braucht und wartet dann ab.

Im ersten Termin muss mehr als 7/10 des Schätzwertes geboten werden, wenn man es haben will.

Nach einem Monat ist meistens der Verteilungstermin, bis dahin muss die Finanzierung stehen, denn dann muss man bezahlen.

Wie sich gegenüber unklugen Hauskäuferin verhalten?

Hallo Immobilienbesitzer,

ich wäre dankbar für eure Einschätzungen, vielleicht habt Ihr ja dazu eine Meinung:

Ich verkaufe gerade mein Elternhaus, ein schönes Haus in guter Lage. Ein Makler ist nicht involviert. Ich selbst bin kein Immoprofi, beruflich aber aus dem technischen Bereich, und habe mich definitiv intensiv eingelesen, wie das so funktioniert mit dem Hausverkauf.

Soweit so gut, es läuft auch super bislang, von 5 Besichtigungen haben 3 innerhalb kurzer Zeit eine feste Kaufzusage gegeben. D.h. eigentlich fehlen nur noch die Abschlussgespräche, und los geht's zum Notar (ich weiß allerdings noch nicht, für welchen der 3 ich mich schlussendlich entscheiden soll).

Jetzt mein "Problem": Die 3 Kaufinteressenten verhalten sich anders als erwartet! Nämlich viel weniger kritisch und informiert als gedacht. Nur einer wollte mal den Energieausweis sehen... ansonsten alle 3: keine Zweitbesichtigung gewünscht, keine Sachverständigen hergebeten, keine Einsichtnahmewünsche in Unterlagen wie Grundrisse, Bauzeichnungen, Grundbuch, Energieabrechnungen, Renovierungsunterlagen... gar nix!! 2 haben nicht mal den Dachboden inspiziern wollen!..

Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Alle 3 finden das Haus toll, haben ihre Bankbestätigungen vorgelegt und wollen "einfach so" zahlen. Muss ich solche Dokumente wie Grundrisse oder Abrechnungen VON MIR AUS an die Leute schicken?? Also bin ich dazu verpflichtet oder so?? Muss ich darüber informieren, dass im Grundbuch Abt.1 noch Eintragungen stehen (die Restschulden, recht wenig, tilge ich selbstverständlich, wenn der Kaufpreis gezahlt wurde). Oder kann ich jetzt guten Gewissens abschließen, auch wenn ich deren Verhalten recht leichtsinnig finde?

Bin gespannt wie Ihr das seht.

Markus

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Kündigungsfrist des Kreditgebers bei Anschlussfinanzierung

Hallo alle Miteinander,

bei Mustermanns ist die Anschlussfinanzierung eines Immobilienkredites fällig. Die Bank hat fristgerecht drei Monate vorher darauf hingewiesen und bietet per Standarttext auf dem Kontoauszug ein Gespräch für eine Anschlussfinanzierung an. Da eine Scheidung und daraus resultierend Unklarheiten bezüglich der Abtragungen vorlag ist der Sachbearbeiter des Kontos der Leiter der Bank, die Zinsen wurden plus einer geringen Tilgung immer gezahlt, Schufa hat ein gutes Scoring, ein Teil des Kredites bzw ein mit der Hausfinanzierung zusammenhängender Kredit wurde sogar vorzeitig abgelöst, Mustermann ist immer im Gespräch mit der Bank geblieben. Nun reagiert der Sachbearbeiter / Bankchef seit Monaten nicht auf Anrufe, Rückrufbitten und Terminbitten, der Fälligkeitstermin ist in drei Wochen... Frage: Muss die Bank den Kredit kündigen, hat Sie eine Frist einzuhalten? Ist das Verhalten des Bankvorstandes normal, ist Mustermann ein "Peanut" Oder sind dies Anzeichen einer bevorstehende Zwangsversteigerung?(Akteneinsicht Grundbuchamt wurde vor Zeiten von der Bank beantragt) Da Haus ist wg. Abbau des Wasseranschlusses seitens des weit entfernt wohnenden Nachbarn bei Eigentümerwechsel eigentlich unverkäuflich, Mustermann ist zahlungswillig und möchte Haus behalten, leider zur Zeit arbeitslos aber durch Familienunterstützung zahlungsfähig. Was kann er tun um das Haus zu behalten? Danke für Eure freundliche Aufmerksamkeit und Antwort Gruß kk

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Richtig knifflige Immobilienfrage: Wie verteilen wir die Besitztümer von uns und meinen Eltern in diesem Bermudadreieck finanziell sinnvoll?

Wir haben eine richtig knifflige Immobilenfrage und hoffen, dass wir hier auf schlaue Köpfe treffen, die unseren Knoten in unseren Überlegungen lösen können:

Sachverhalt ist wie folgt:

Wir wollen in das Haus meiner Eltern ziehen (Haus 11).

Meine Eltern ziehen dafür in Haus 9.

Haus 9 ist das Elternhaus meiner Mutter und gehört mittlerweile ihrer Schwester (meiner Tante).

Bedingung für diesen Tausch ist: Wir kaufen meiner Tante das Haus ab (ca 200.000) und sanieren es für meine Eltern (ca 200.000). Dies entspricht ca. dem Wert des Hauses 11, welches größer und familientauglich ist, in das wir einziehen werden.

Wahrscheinlich am sinnvollsten wäre folgende Überlegung:

Meine Eltern überschreiben mir Haus 11. Soweit ich weiß, habe ich als Tochter einen Freibetrag von 400.000 und so kann die Grunderwerbssteuer zumindest hier gespart werden.

Zusätzlich kaufen wir das Haus 9 und richten meinen Eltern vertraglich ein lebenslanges Wohnrecht ein. So könnten wir die Renovierungskosten für eine fremd genutzte Immobilie auch steuerlich absetzen, was uns sehr entgefen konmen würde, oder nicht?

Jetzt die Krux: Mein Vater möchte jedoch gerne weiterhin Eigentum besitzen und nicht als "Mieter" aus dieser Geschichte heraustreten.

Was machen wir also am besten?

Können wir Haus 9 kaufen und meinen Eltern dann irgendwann überschreiben? Fallen dann zweimal Grunderwerbssteuern an? Beim Kauf von uns, beim Überschreiben an meine Eltern und irgendwann werden wir es dann wahrscheinlich wieder erben, dann entstehen wahrscheinlich ein drittes Mal Kosten?

Oder:

Sollten meine Eltern lieber weiterhin Haus 11 im Grundbuch behalten und wir stehen dann im Grundbuch von Haus 9, wohnen aber genau andersherum?

Oder: Geben wir meinen Eltern 400.000 € (was Steuern kostet) und sie kaufen das Haus meiner Tante ab (was wieder Steuern kostet)?

Und vielleicht nicht ganz unwichtig: Hat mein Bruder, der mit Familie ein Haus in Münster gekauft hat und nun dort lebt, Mitspracherecht/Ansprüche bei dieser Aktion auf unser Elternhaus (Haus 11)?

Ich hoffe, ihr habt gute Ideen, wie wir das finanziell gut gelöst bekommen.

Anbei ein Bild zum besseren Verständnis. ;-)

Ganz lieben Dank für Ihre und eure Beiträge und Gedanken zu unserem Thema!

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