Wie lerne ich, verantwortungsbewusst mit meinem Geld umzugehen?

2 Antworten

Du hast vorstehend ja schon viele Hinweise erhalten, alles gut und richtig. Ich will nichts wiederholen aber ich meine, die beste Methode nicht nur bei Geld sondern in allen Lebenslagen aus Fehlern zu lernen ist, wenn es ein wenig weh tut diesen Fehler gemacht zu haben. Wenn man z. Bsp. von sich sagen muss für diesen oder jenen Fehler habe ich "Lehrgeld" zahlen müssen ist es schon ärgerlich und wird davor bewahren einen Fehler zu wiederholen oder einen noch größeren zu machen.

Ich würde dir raten genau Buch über deine Einnahmen und Ausgaben zu führen. Kennst du die Sendung "Raus aus den Schulden" mit Peter Zwegat? Dort wird den Leuten auch immer auf Konzeptpapier verdeutlicht wie ihre Ausgaben zu den Einnahmen stehen. So siehst du welche Ausgaben evtl. unnötig sind oder deinen Finanzhaushalt überdurchschnittlich stark belasten. Soetwas würde ich erstmal machen um einen Überblick über deine generellen Aus- und Einnahmen zu kriegen. Auf diese Art und Weise findest du bestimmt das "Loch" in dem dein Geld zu verschwinden scheint.

Wird Geld das bei einem Notar für Verbindlichkeiten liegt, unter den Gläubigern aufgeteilt?

Für einen Schuldner von mir wurde Geld bei einem Notar für Verbindlichkeiten hinterlegt. Ich habe meinen Titel dort schon angebracht, jedoch sagt mir der Notar, dass er erst eventuelle andere Gläubiger kontaktieren müsse und das Geld dann aufgeteilt wird wenn es nicht genug ist. Meine Frage nun, wie wird das Geld aufgeteilt? Läuft eine solche Verteilung prozentual nach der verfügbaren Summe, das heißt bei Beispielsweise 10.000 Euro und 10 Gläubigern bekommt jeder 1000€, egal wie hoch die Ansprüche, oder nach der Forderung, d.h. Jeder bekommt beispielsweise 10% seiner Forderung, bei 1000€ dann 100€ und bei 20000€ dann 2000€?

Und ist es möglich hier anwaltlich vorzugehen, dass mein Betrag schon mal bezahlt wird? Kontopfändung oder ähnliches?

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Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

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