Fahrtenbuch als Azubi

3 Antworten

Danke euch allen für die super Antworten. Ich werde das Gespräch mit meinem Chef suchen.

Wenn du für deinen Arbeitgeber so viele Fahrten mit deinem privaten PKW machen musst, dann wäre es am besten, dass er dir die Kosten ersetzt.

Sollte das so nicht möglich sein, kannst du pro gefahrenem Kilometer 0,30€ von der Steuer absetzen. Dazu musst du aber ersteinmal reichlich Einkommensteuer bezahlen. Sonst nutzt dir das nix.

Ein Fahrtenbuch würde ich an deiner Stelle in jedem Fall führen.

Lohnt es sich für mich ein Fahrtenbuch zu führen?

Möglicherweise

Was bekommt man pro KM?

Nichts, aber du darfst etwas geltend machen.

Was muss ich beachten?

Sorgfältig ausfüllen.

Ist ein Fahrtenbuch auch per Handyapp führbar?

Mir wurde davon abgeraten, das Fahrtenbuch elektronisch zu führen, ist allerdings auch schon wieder fast 10 Jahre her.

Finanzamt erkennt gefahrene Kilometer nicht an. Einspruch erheben?

Folgender Fall:

Person A wechselt Arbeitgeber behält jedoch aus privaten Gründen bisherigen Wohnsitz. Entfernung Wohnort - Arbeitsstrecke von 220 km (einfache Strecke). Nach sechs Monaten erneuter Wechsel Arbeitgeber aufgrund der hohen Belastung des pendelns und privaten Bindungen an Wohnort. Arbeitgeber stellt weder Fahrzeug noch Übernachtungsmöglichkeit. Person A während der ganzen Zeit Mieter und gemeldet am Wohnort.

Finanzamt fordert Nachweise (Fahrtenbuch) die nicht erbracht werden konnten. Scheckheft von KFZ kann nicht alle Kilometer nachweisen, da Fahrten mit unterschiedlichen KFZ zustande gekommen sind.

Finanzamt erkennt nur Fahrten einmal pro Woche an Arbeitsort an (220km x Anzahl Wochen anstatt 220 * Anzahl Arbeitstage). --> "Täglich gefahrene Kilometer Wohnung - Arbeitsstätte aufgrund fehlender Nachweise nicht glaubhaft"

Gefahrene Kilometer können leider nicht nachgewiesen werden. Arbeitsvertrag wurde dem Finanzamt bereits vorgelegt.

Hat jemand einen Tipp wie man hier vorgehen kann? Wie erfolgsvorsprechend ist hier ein Einspruch?

Vielen Dank für eure Hilfe

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Kann ich als Freiberufler ein Fremdfahrzeug von der Steuer absetzen?

Hallo Liebe Steuerprofis!

Ich bin neben meiner Festanstellung auch freiberuflich tätig und habe eine Frage zum "Absetzen meines Autos".mSoweit ich es verstanden habe gibt es mehrere Möglichkeiten wie man ein Fahrzeug privat und geschäftlich nutzen kann (was u.a. von den Anteilen der privaten und geschäftlichen Nutzung abhängt usw.).

Ich möchte gerne, dass der Private PKW auch Privat bleibt und die geschäftlichen Fahrten anteilig Steuermindernd abgesetzt werden. Soweit ich es verstanden habe gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder pauschal 30 Cent pro km oder alle Kosten aufführen und dann einteilig absetzen. Ich möchte gerne letzteres machen. Ein Fahrtenbuch muss in jeden Fall bei dieser Variante geführt werden. Soweit richtig?

Nun folgendes "Problem"! Mein Vater kann viel(!) günstiger ein Fahrzeug leasen als ich. Daher möchte ich das er das Fahrzeug least und ich überweise ihm die monatliche Rate. Das Fahrzeug ist dann auf ihn gemeldet, aber ich werde es fahren. Ich schätze etwa 75% privat und 25% geschäftlich. Ist es möglich meine monatliche Rate an ihn, auch bei dieser etwas unüblichen Konstellation, anteilig abzusetzen?

Vielen Dank und liebe Grüße

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