Verlustvortrag Ausgleich bei Ehepartnern

3 Antworten

Die Frage kann man so nicht komplett beantworten.

Nach § 10 d EstG werden Verlust aus den Vorjahren wie Sonderausgaben abgezogen.

das erklärt, dass es bei Ehegatten nicht darauf ankommt, wer die Verluste hatte und von wem die Einkünfte sind.

Oder geht es um § 15a EstG die Verluste bei beschränkter Haftung? Weil Du von "Anlage" sprichst, wäre das möglich. Da kann man weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit anderen Einkünften überhaupt ausgleichen. somit auch nicht mit denen des Ehegatten.

§10d EStG beschreibt die Möglichkeit, Verlustvorträge zu verrechnen. Verlustvorträge des einen Ehepartners können also mit Gewinnen des anderen verrechnet werden, wenn die Zuordnung zu Einkunftsarten dies nicht verbietet.

Woher stammt der Verlustvortrag?

Verlust in 2013 mit Aktie aus Jahr 2007, mit Gewinn aus Aktie 2013 verrechnet

Hallo folgende Frage habe ich:

Aktie 1 wurde in 2007 gekauft und 2013 mit Verlust verkauft. Aktie 2 wurde 2013 gekauft und 2013 mit Gewinn verkauft. Der Gewinn ist höher als der Verlust.

Da Aktie 1 vor 2009 gekauft wurde, fliest sie nicht automatisch in den Verrechnungstopf ein. Kann ich jedoch den Verlust der Aktie 1 mit dem Gewinn der Aktie 2 in der Steuererklärung angeben und so die Abgeltungssteuer mit dem Verlust mindern?

Gruß Nokio85

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Verlustvortrag bei Kryptowährungen?

Hallo,

ich habe die Hoffnung, dass sich der ein oder andere mit dem entsprechenden Wissen auf dieser Seite aufhält.

Ich habe im Jahr 2017 Kryptowährung erworben und damit gehandelt. Dabei habe ich relativ viel Gewinn gemacht. Anfang des Jahres 2018 hat sich dieser Gewinn sehr schnell wieder aufgelöst.

Meine Frage, ist es möglich in der Steuererklärung für das Jahr 2017 zu berücksichtigen, dass es diese Verluste im Januar des Folgejahres gibt?

Ansonsten muss ich einen relativ hohen Steuerbetrag für das Jahr 2017 zahlen und wenn ich nicht zufällig noch große Gewinne im Jahr 2018 mache, dann sorgt der Verlust Anfang des Jahres doch nicht für eine niedrigere Steuerlast oder?

Ich glaube das Stichwort ist Verlustvortrag, kann aber auch nichts damit zu tun haben.

Wäre sehr froh, wenn es jemanden gibt, der sich damit auskennt.

MfG Markus

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Verlustvortrag aufaddiert über Jahre?

Hallo, in 2009 habe ich eine Feststellung zum verbleibenden Verlustvortrag von ca. 10.000 Euro gehabt. Nach Auflösung meiner Selbstständigkeit war ich arbeitssuchend und habe keine Steuererklärung abgeben müssen. In 2016 habe ich mich erneut Selbstständig gemacht und gerade eben den Verlustvortrag über 2000 Euro erhalten. Müsste der nicht aber aufaddiert sein und 12.000 Euro beinhalten?

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Rendite erhöhen mit Verlustausgleich bei Fonds?

Hallo Experten. 2013 hatte ich einige Fonds im Portfolio, die ich nach und nach verkauft habe. Obwohl ich die Fonds nicht mit Verlust verkauft hatte, entstand (aus welchen Gründen auch immer) eine Summe x, die mir dann als Verlustausgleich vom Depot-führenden Institut auf mein Girokonto überwiesen wurde. Die Fonds kaufe ich alle ohne Ausgabeaufschlag - nun ergibt sich die Frage: Wie bzw. in welchem Zeitrahmen entstehen diese Verluste - oder anders: Könnte ich einen Fonds im Monat x mal kaufen und verkaufen und dabei jedes mal in den Vorteil dieses Verlustausgleichs kommen?

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Einfluss von Steuern auf die Investitionsentscheidung. Sofortiger, vollständiger Verlustausgleich?

Hi,

bei einem sofortigen vollständigen Verlustausgleich, bekommt man falls der Zahlungsüberschuss (Einzahlungen - Auszahlungen) minus Steuern kleiner 0 ist, den Minusbetrag sofort als Steuererstattung erstattet.

Wann ist diese Annahme realistisch? In welchen Fällen nicht?

Könnt ihr mir hierbei weiterhelfen.

MFG

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Investitionsentscheidungen nach dem Standardmodell?

Hallo,

bei Investitonsentscheidungen im „Standardmodell“ wird ein sofortiger Verlustausgleich unterstellt.

Das bedeutet: Bsp.: Ein Einzel-UN kauft eine Maschine mit der es irgendwelche Waren produziert. sagen wir für 1000 €, im Zeitpunkt t = 0. Die Maschine wird über 4 Jahre abgeschrieben, also 250 pro Jahr. Nun werden in den folgenden Zeiträumen bis zum Ende des Jahres folgende Zahlungsüberschüsse = (Einzahlungen - Auszahlungen) erzeugt. 200, 400, 300, 400 Ein Steuersatz von 0,4 = 40% wird unterstellt.

Um jetzt die Bemessungrundlage für die Steuern in t1 zu berechnen, rechne ich 200 (Zahlungsüberschuss) - Abschreibung (250) = -50 als Bemessungsgrundlage

Damit beträgt meine Steuer -50 * 0,4 = -20 und ich bekomme, da wir uns im Standardmodell der Investitionsrechnung befinden diesen** Verlust sofort erstattet.**

Mein Cashflow (CF) in t1 ist 200(ZÜ) - (-20) = 220

In t2 400(ZÜ) - Abschreibung(250) = 150 jetzt positive BMG für Steuern

Die Steuer beträgt dann 150 * 0,4 = 60

Mein CF in t2 ist 400(ZÜ) - 60(Steuer) = 340 usw. für t3, t4

Nur auf dieses Modell jetzt bezogen, dass heißt nicht auf die Praxis, wann ist die Annahme realistisch, dass ich bei einer negativen Bemessungsgrundlage für die Steuern, diese sofort erstattet bekomme? In welchen Fällen nicht?

In der Realität gibt es ja keine sofortige Erstattung.

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