Verlustvortrag Ausgleich bei Ehepartnern

3 Antworten

Die Frage kann man so nicht komplett beantworten.

Nach § 10 d EstG werden Verlust aus den Vorjahren wie Sonderausgaben abgezogen.

das erklärt, dass es bei Ehegatten nicht darauf ankommt, wer die Verluste hatte und von wem die Einkünfte sind.

Oder geht es um § 15a EstG die Verluste bei beschränkter Haftung? Weil Du von "Anlage" sprichst, wäre das möglich. Da kann man weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit anderen Einkünften überhaupt ausgleichen. somit auch nicht mit denen des Ehegatten.

§10d EStG beschreibt die Möglichkeit, Verlustvorträge zu verrechnen. Verlustvorträge des einen Ehepartners können also mit Gewinnen des anderen verrechnet werden, wenn die Zuordnung zu Einkunftsarten dies nicht verbietet.

Woher stammt der Verlustvortrag?

Wie werden Gewinne aus Kryptowährungen besteuert?

Guten Abend, Ich würde gerne wissen, wie die Rechtslage in Deutschland ist, was Gewinne aus Kryptowährungen betrifft.

Wie Sie vielleicht schon kennen, gibt es eine digitale Währung namens "Bitcoin". Der Kurs BTC/EUR schwankt ja schön. Szenario C ist mir am wichtigsten

Szenario A:

Wenn ich einen Bitcoin für z.B 2000€ kaufe und 6 Monate später diesen Bitcoin für 3000€ verkaufe, weil der Kurs gestiegen ist, habe ich ja einen Gewinn von 1000€.

Laut Recherche gilt dieser Trade als private Veräußerung, was mittels Einkommensteuer versteuert wird. Nur zu Bestätigung: Stimmt es, dass wenn ich diese Bitcoins länger als 12 Monate halte, die Steuer wegfällt?

Szenario B: Man kann über Platformen seine Bitcoins verleihen und entsprechende Zinserträge bekommen. Beispiel: Ich verleihe 1 Btc zu 0.09% Zinsen pro Tag für 2 Tage. Das ist ein Gewinn von 0.0018 BTC. Muss der Gewinn aus diesem Darlehensgeschäft auch versteuert werden, wenn ich die BTCs länger als 1 Jahr halte?

Szenario C, jetzt wird es kompliziert!

Ich kaufe 1 BTC für 1000 Euro. Nun existieren weitere Kryptowährungen. Diese kann man aber NUR mit Bitcoins kaufen. Es existiert auch ein entsprechender Kurs. Ich investiere 1 Btc in zb 1 XPP (XPP ist hier die andere Kryptowährung). 10 Monate später ist 1 XPP 5 BTC wert! Ich verkaufe nun die XPP und bekomme 5 BTC. Nach 12 Monaten wandel ich diese 5 BTC in Euro um.

Wie sieht hier die Besteuerungsgrundlage aus? Kennt jemand vielleicht einen Steuerberater, der Kryptowährungen 100% versteht und sich da auskennt?

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Hat das Finanzamt bei der Reihenfolge der Verlustverrechnung recht?

Ich habe aus 2014 beim Finanzamt einen Verlustvortrag aus Kapitalanlagen von 40.000 € und einen von 900 € aus Aktien. In 2015 habe ich einen Verlust aus Kapitalanlagen von 1000 und einen Aktiengewinn von 800 € Diesen Aktiengewinn hat nun das Finanzamt nicht mit den aus 2014 bescheinigten Aktienverlusten verrechnet, sondern erst mit dem Kapitalverlust aus 2015 von 1000 €, sodass die Aktienverluste aus 2014 von 2000 immer noch bestehen bleiben. Lt. FA wäre das die vorgeschriebene Reihenfolge der Verrechnung. Erst käme die Verrechnung des Veranlagungsjahres 2015 und dann erst ältere Verluste. d. h. ich muss nun in Zukunft erst die neuen verbliebenen von 40200 € mit Gewinnen abarbeiten, bis die älteren Aktienverluste von 2000 in Angriff genommen werden können. Diese 2000 bleiben solange stehen, bis die nun verbliebenen 40200 ausgeglichen sind. Das kann ja ewig dauern wenn ich nur noch kleinere Aktiengewinne pro Jahr mache. - wenn überhaupt.- Ich war der Ansicht, dass erst die bestehenden älteren ( nicht zu verwechseln mit den Altverlusten vor 2009) Verluste aus Aktiengeschäften mit den neuen Aktiengewinnen verrechnet werden müssten, da es ja auch den Grundsatz gibt, dass Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen ausgeglichen werden können. Weiß jemand die Lösung, aus diesem Dilemma herauszukommen bzw. ob das Finanzamt mit dieser Berechnung wirklich recht hat.

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Ehepaar, Verlustvorträge aus Aktienhandel, gemeinsames Depot - Verrechnung von Gewinnen?

Ehepaar nimmt aus der Zeit vor der Ehe einen vom Finanzamt anerkannten Verlustvortrag aus Aktienhandel mit in die Ehe. Sie hat 25.000 Euro, er 45.000 Euro. Diese Verlustvorträge werden personenbezogen auf dem Steuerbescheid ausgewiesen.

Nach der Heirat eröffnen die beiden ein gemeinsames Depot. Nun kommt es zu Gewinnen. Es stehen 10.000 Euro Gewinn an.

Wie wird der Gewinn nun verrechnet? Wem wird wieviel angerechnet? Oder Wahlrecht?

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Guten Tag, Mein Vater lebt in Brasilien und möchte mich in Deutschland finanziell unterstützen (monatliche Einzahlung auf mein Konto). Worauf muss ich achten ?

Guten Tag,

Mein Vater lebt in Brasilien ( deutsche Staatsbürgerschaft, aber dauerhafte Permanenz in Brasilien). Ich lebe in Deutschland ( Angestellter)

Er möchte mir in Zukunft regelmäßig Geld "geben", um mich finanziell zu unterstützen ( monatliche Zahlungen im Rahmen von 2000 - 3000 €).

Dies soll mit Hilfe eines Kontos bei der DKB funktionieren.

Nach meinem "Verständnis" (Internetrecherche) ergeben sich 2 Fragestellungen:

handelt es sich hierbei rein rechtlich um eine Schenkung und

in welchen Fällen besteht Meldepflicht bei welcher Behörde.

Mein (vermeintliches) Wissen dazu:

1)--Schenkung an Kinder weist einen Steuerfreibetrag bis 400.000€ (addiert über 10 Jahre) auf.

d.h. wenn mein Vater mir innerhalb von 10 Jahren nicht mehr als 400.000€ schickt bzw, auf das Konto einzahlt, besteht keine Meldepflicht beim Finanzamt.

Ausnahme: Ich erziele mit dem Geld Gewinn ( z.B,. in Form von Zinsen durch Anlage), dann müssen die Zinsen bzw. der Gewinn versteuert werden, richtig ?

2)---Meldepflicht gegenüber der Bank, über die Herkunft ( Geldwäscheverordnung etc.).

Welche Nachweise müssen ich bzw. eher mein Vater erbringen? er muss ja bestimmt bei regelmäßigen Zahlungen "erklären", woher das Geld kommt und besteht die Erklärungspflicht nur vor der "Brasilianischen Regierung" oder auch in Deutschland ?

Lange Erklärung, kurzer Sinn.... ich denke die Problematik ist bekannt und schnell erläutert.

Vielen Dank schonmal für die Hilfe !

MfG

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Wie mache ich am Besten meine Steuererklärung als Privatperson (Studentin) und als Gesellschafterin einer GbR?

Hallo, Ich hätte eine Frage zu meiner Steuererklärung.

Ich bin Studentin und habe seit 2013 auch eine Gbr, gemeinsam mit zwei Mitstudenten.

Seit 2013 habe ich hauptsächlich auf Lohnsteuer gearbeitet, 450 Euro-Jobs. Zusätzlich habe ich ein paar Rechnungen auf meine persönliche Steuernummer gestellt, aber brutto=netto, weil es nie mehr als 1500 Euro zusätzlich im Jahr waren.

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Tätigkeiten, die nichts mit der GbR zu tun hatten, habe ich quasi persönlich in Rechnung gestellt, ohne zu versteuern, weil eben Studentin und Freibetrag etc etc.

Ist das ein Problem? Muss ich ab jetzt alle Rechnungen, die ich stelle, über die GbR-Steuernummer abrechnen, auch wenn die Tätigkeit nichts mit der GbR zu tun hat?

Mache ich zwei getrennte Steuererklärungen oder eine für die GbR und für mich als Privatperson?

Tappe gerade ziemlich im Dunkeln und habe Angst, dass ich Probleme bekomme.

Danke für Antworten und Hilfe, Herzlich

Sophie

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