Umsatzsteuerfrage als Kleinunternehmerin?

3 Antworten

es gibt eigentlich nur einen weg, dass Sie die umsatzsteuer behalten können, wenn Sie sich nicht ust-pflichtig machen wollen: Sie (oder die galerie für Sie) müßten das bild auf Ihren namen und auf Ihre rechnung zum bruttopreis ohne ust. ausweisung verkaufen (rechnung ohne ust. mit anmerkung befreit nach.... Ihrer adresse, Ihrer rechnungsnummer etc.) dann erhalten Sie den gesamten betrag, der für Sie dann brutto gleich netto wäre. dann stellt die galerie Ihnen eine rechnung über die provision (50 %) inkl. der galerie-ust. und kann dann die ust. abführen.

Die Galerie möchte leider nicht, dass ich die Rechnung an den Käufer stelle...

LG

0

also ich habe heute, ein rundes halbes jahr (womit wir wieder bei der hälfte wären) den threat hier gelesen. das macht mich richtig sauer, wenn ich das kreuzer gezähle von hobbykünstlerInnen ala joana2011 lese. die frage hat sie im übrigen in anderen foren auch gestellt, nur hat man sie da richtigerweise ignoriert. mal folgendes aus der sicht eines künstlers der seit über dreissig jahren kunst verkauft. wenn es den galeristen nicht gäbe werte joana2011, dann müßtest du dir auch keine gedanken machen ob du übervorteilt wirst, denn dann gäbe es nichts zu teilen weil du nichts verkauft hättest. denkst du eigentlich, der galerist ist die wohlfahrt und macht dies alles aus jux und tollerei. hast du dir schonmal über die kosten eines solchen betriebes gedanken gemacht? soviel ignoranz ist wirklich waffenscheinpflichtig. und das der galerist/in nicht möchte, daß der künstler die rechnung stellt ist doch auch klar, denn die bilder malt auch der künstler und nicht der milchmann (obwohl dies bei all den selbsternannten möchtegernkünsler/innen bisweilen besser wäre)

also ich habe heute, ein rundes halbes jahr (womit wir wieder bei der hälfte wären) den threat hier gelesen. das macht mich richtig sauer, wenn ich das kreuzer gezähle von hobbykünstlerInnen ala joana2011 lese. die frage hat sie im übrigen in anderen foren auch gestellt, nur hat man sie da richtigerweise ignoriert. mal folgendes aus der sicht eines künstlers der seit über dreissig jahren kunst verkauft. wenn es den galeristen nicht gäbe werte joana2011, dann müßtest du dir auch keine gedanken machen ob du übervorteilt wirst, denn dann gäbe es nichts zu teilen weil du nichts verkauft hättest. denkst du eigentlich, der galerist ist die wohlfahrt und macht dies alles aus spass und tollerei. hast du dir schonmal über die kosten eines solchen betriebes gedanken gemacht? soviel ignoranz ist wirklich waffenscheinpflichtig. und das der galerist/in nicht möchte, daß der künstler die rechnung stellt ist doch auch klar, denn die bilder malt auch der künstler und nicht der milchmann (obwohl dies bei all den selbsternannten möchtegernkünsler/innen bisweilen besser wäre)

Steuerrechtliches zu Crowdsourcing?

Nach welchen Steuerparagraphen ist Crowdsourcing für Plattformbetreiber und deren in- und ausländische Kunden sowie der Crowd mehrwertsteuerpflichtig bzw. von Mehrwertsteuer befreit?

Ich gehe davon aus,

Inlandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): 19 % Mehrwertsteuer für Plattformbetreiber

Auslandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): Reverse-Charge-Verfahren, sprich keine Umsatzsteuer  

Wie verhält es sich bei Nicht-EU-Ländern (Schweiz, USA...)?

 

Ist die Crowd (FreiberuflerInnen, Freelancer) (mehrwert-)steuerpflichtig, und falls ja, wann bzw. wann nicht?

1.   Nicht mehrwertsteuerpflichtig: Crowd mit Wohnsitz in Deutschland (Ausnahme: Privatpersonen oder Unternehmen die unter Kleinunternehmerregelung fallen, sprich Einnahmen bis 17.500,00 € sind)

2.   Crowd mit Wohnsitz im Ausland: Zweitwohnsitz in Deutschland nötig? Ab welchen Umsätzen kann gegebenenfalls Crowd aus Österreich, Schweiz bzw. Ländern weltweit Mehrwertsteuer berechnen und zu welchem Steuersatz / Steuersätzen?

3.   Sind reine Brainstormings für Crowd steuerpflichtig?

4.   Angenommen es stimmt, dass Steuern nur anfallen, sobald etwas Konkretes entsteht. Was wenn bei Projektbeginn (kundenseitig) noch offen ist, ob es „nur“ Brainstorming oder auch Konzepterstellung bzw. Produktentwicklung werden soll?

5.   Wie ist die Umsatzsteuer abzuführen und zu buchen, die bei Projektbeginn dem Kunden angerechnet wurde, jedoch aufgrund von teils Privatpersonen und Unternehmen die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, nicht weitergegeben werden?

6.   Werden Steuern nicht, falsch oder fälschlicherweise berechnet, wie lange ist rückwirkend eine Korrektur, auch eine optionale Nachforderung von Kundenunternehmen möglich?

7.   Wie verhält es sich neben Geld- mit Spendenprämien, die alternativ oder zusätzlich ausgelobt werden können?

Pflichtangaben Rechnung bei Vorkasse: Text: „Lieferung erfolgt nach Vorkasse binnen 24 Stunden.“ Ein konkretes Lieferdatum kann in der Rechnung nicht ausgestellt werden, da die Zahlungsleistung kundenseitig bestimmt wird. Ebenso verhält es sich mit dem Leistungszeitraum, der sich optional auch verlängern kann. In der Rechnung könnte die voraussichtliche Projektlaufzeit beziffert werden. Was wenn diese sich jedoch ändert und verlängert? Neue Rechnung?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?