Wechsel Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung

6 Antworten

Niemand zwingt Dich auch unter der 17.500 euro Grenze die Kleinunternehmerregelung beizubehalten. Nur der Wechseln mitten im Jahr ist nciht möglich.

Der Übergang lohnt sich nur, wenn Deine Umsätze an Unternehmer gehen und Du die Umsatzsteuer aufschlagen kannst, aber dann hättest Du ja die Lösung schon von Anfang an preferieren können.

Wenn Du jetzt umstellen solltest, mußt Du seit jahresbeginn nachversteuern. Bei Unternehmern als Kunden könntest Du ggf. die Rechnungen berichtigen und auch Nachzahlungen anfordern. (wäre für die Ja Erfolgs- und Liquiditätsneutral). Privatkunden würden sich mit Recht weigern.

Ja nur macht es für mich keinen Sinn weiter unter unter der Grenze zu bleiben da ich sicher 30 TE realisieren kann. Bei meiner Gewinnspanne nach Abzug aller Kosten bleiben 60% über, da ist es leicht auszurechnen das es für mich günstiger ist die Steuer aus eigener Tasche nachzuzahlen weil er durch den Jahres-MEHR-Gewinn aufgefangen wird. Andre

Abrechnungsfrage

Hallo. Ich habe da mal zwei knifflige Fragen.

Folgende Situation:

Ich habe im Dez. 2014 einen Monitor für einen Kunden bei meinem Händler bestellt. Der Händler hat den Betrag von 330€ Netto zzgl. USt abgebucht. Dem Kunden habe ich die Rechnung noch im Dez. 2014 ausgestellt, das Geld aber erst 2015 erhalten. Bei der Montage wurde festgestellt, dass der Monitor defekt ist. Die Abwicklung habe ich dann mit meinem Händler vorgenommen. Versteckter Transportschaden. Deswegen habe ich jetzt den Monitor zurück geschickt. Der Betrag von 330€ Netto zzgl. USt wird mir zurück überwiesen. Dafür habe ich jetzt, beim gleichen Händler, einen neuen Monitor bestellt.

Soweit die Geschichte. Das ganze wäre auch kein großes Problem. Jetzt das große "Aber":

Vorweg: Ich verwende den Standardkontorahmen 03 (SKR03). Von 2010 bis Ende 2014 habe ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, führte entsprechend die USt ab und konnte sie auch in meinen Rechnungen ausweisen. Seit 2015 habe ich dies beim Finanzamt (FA) umgestellt und nutze somit die Kleinunternehmerregelung. Der Grund: Ich widme mich inzwischen überwiegend Privatkunden und da bin ich zum größten Teil auch nur als Dienstleister tätig.

Ich teile meine Fragen auf:

1) Da ich die Ware 2014 bestellt habe, habe ich die USt geltend gemacht und vom FA die USt von 62,70€ zurück erhalten. Bei der Rücküberweisung sind diese 62,70€ natürlich auch mit drin. Daher werde ich die 330€ auf dem Erlöskonto 8400 verbuchen und die USt auf dem Konto 1776. Da stelle ich mir die Frage: Ist das richtig? Einerseits ja, denn der Kauf wurde ja rückgängig gemacht und die Steuer die ich vom FA bekommen habe, soll dieses ja auch wieder zurück bekommen. Andererseits nein, denn ich bin ja nun Kleinunternehmer und kann weder USt ausweisen noch muss ich sie abführen.

2) Jetzt habe ich den Monitor nochmals bestellt. Dieses mal als Kleinunternehmer. Ich zahle also den vollen Preis von 330€ + 62,70€ USt = 392,70€. Vom FA erhalte ich nichts zurück. Der Monitor ist jetzt also auf dem Konto Wareneingang 3400. Wenn ich diesen wieder verkaufe, darf ich auf meiner Rechnung die USt nicht ausführen, mein Kunde kann sie also auch nicht abführen. Allerdings handelt es sich dabei ja, in den Augen meines Kunden, lediglich um ein Austauschgerät. Er hat mir ja Anfang des Jahres meinen geforderten Betrag inkl. USt überwiesen und ich habe diese USt auch ans FA abgeführt (da die Rechnungsstellung 2014 war, musste ich das ja machen auch wenn ich jetzt der Kleinunternehmerregelung unterliege). Meine Frage nun: Muss ich meine ausgestellte Rechnung von 2014 an meinen Kunden stornieren, ihm den Betrag von X inkl. USt zurücküberweisen, dieses als Ausgang buchen undihm dann eine neue Rechnung OHNE ausgeführte USt ausstellen? Oder gebe ich ihm einfach den neuen Monitor und alles ist gut?

Einen Steuerberater suche ich noch auf, aber mich würde eure Meinung und euer Wissen dazu interessieren.

Vielen Dank!

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Kleinunternehmer --> "normales" Gewerbe. Nachträglich USt?

Hallo,

ich bin seit Mitte 2012 als freier Ernährungsberater tätig und unterlag bisher der Kleinunternehmerregelung. Zum 1.6. habe ich einen Vertrieb von Nahrungsergänzungen gegründet und obliege der Regelung nicht mehr, da geschätzter Umsatz so bei 80000 EUR liegen wird. Nun habe ich im ersten Halbjahr in meinen Rechnungen keine USt ausgewiesen, das Finanzamt meinte jedoch, dass ich dies nachträglich tun muss, da die Regelung ja nunmal für das ganze Kalenderjahr gilt und ich somit für das gesamte Jahr 2013 USt-pflichtig bin. Wie nun vorgehen? Auf jede gestellte Rechnung nachträglich 19% abziehen und abführen oder wie stellen die sich das vor? Danke und viele Grüße

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Wechsel von Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung nachträglich (Erweiterung der Geschäftstätigkeit)

Hallo Leute, ich bin seit einigen Jahren gewerblich im EDV-Bereich tätig. Ich habe mich für die Kleinunternehmerregelung lt. $19 entschieden und bin demnach von der Umsatzsteuer befreit (Grenzen werden eingehalten, also kein Problem). Nun habe ich Mitte 2011 eine Photovoltaik-Anlage (PVA) erstanden, die mittlerweile auch Strom liefert. Kleinunternehmerregelung macht hier keinen Sinn (da dies die Anlage um 19% verteuern würde). So weit ich informiert bin, kann ich für die PVA kein zweites Gewerbe anmelden, ich muss also irgendwie nachträglich für 2011 zur Regelbesteuerung wechseln, wie gehe ich da vor? Ich bin gerne bereit, für meine Gewinne aus dem EDV-Betrieb nachträglich USt. abzuführen. Mache ich einfach USt.-Voranmeldung für Jan-Dez 11? Danke, Grüße, Oli

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Kein Kleinunternehmer mehr - Umsatzsteuer vergessen

Guten Abend,

ich habe letzten Monat festgestellt, dass ich im vergangenen Jahr Umsatzsteuerpflichtig gewesen wäre (ich habe 2013 erstmals mehr als 17.500 Euro mit meiner freiberuflichen Tätigkeit verdient). Nun habe ich recht umständlich meinen Kunden neue Rechnungen ausgestellt und die 19 Prozent Mwst/Ust. nachgefordert - das war zwar für die meisten recht ärgerlich, die korrigierten Rechnungen wurden aber anschließend um den Fehlbetrag beglichen. Was fange ich nun mit dem Geld an? Ich weiß, dass ich dieses Jahr eine Umsatzsteuererklärung abgeben müsste - mache ich das einfach und überweise dann das Geld an das Finanzamt? Oder sollte ich das besser direkt nachholen? Was ist mit der Umsatzsteuervoranmeldung, die ich letztes Jahr (und dieses Jahr vermutlich auch bereits) hätte machen müssen? Ich habe keinerlei Bescheid oder Aufforderung des Finanzamtes erhalten, obwohl denen ja meine Einkommensverhältnisse spätestens mit der 2013er Steuererklärung vorliegen.

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Erzwungener Wechsel Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung

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Ich war bis 2007 Kleinunternehmer im Medienbereich mit Geschäftskunden, und habe in den Rechnungen nie Umsatzsteuer (US) berechnet. Meine Steuererklärung habe ich immer selber gemacht, was abzusetzen habe ich nicht. 2007 habe ich etwas über die 17500€-Grenze erwirtschaftet, und mich dann Anfang 2008 beim Finanzamt-Service-Center informiert, wie ich mich verhalten soll. Die Antwort war "stellen sie Rechnungen weiter wie bisher, wir melden uns schon....". Das "Melden" kam dann im August 2008 mit der Auskunft ich unterliege jetzt der Regelbesteuerung. Mit diesem Wort konnte ich nicht viel anfangen und habe bis Ende 2008 habe ich weiterhin die Rechnungen ohne US gestellt. Im Jahr 2008 liegt mein Umsatz wieder unter 17500€. Jetzt, als ich die Steuerklärung machen will, habe ich nochmal im Service-Center nachgefragt, und mir wurde gesagt ich soll entweder die Umsatzsteuer selber zahlen (fast 3000€ ) , die Rechnungen in "mit US" umändern (da vergraule ich mir Kunden), oder einen Steuerberater nehmen (wortwörtlich kam die Ansage "vielleicht weiss DER was" :S).

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Vielen vielen Dank für die Hilfe, mein Nervenkostüm ist mittlerweile komplett zerrüttet.

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Wie wird USt verrechnet?

Guten Tag zusammen,

als absoluter Laie in Steuersachen hoffe ich , hier verständlich fragen zu können :-)

AAufgrund unkorrekter Rechnungen von 2015 musste ich in 2017 USt nachbezahlen, demnach leider aus eigener Tasche. Seit 2017 bin ich angestellt und nicht mehr selbständig. Kann ich nun bei der Steuererklärung 2017 die nachgezahlte USt verrechnen lassen oder geht das nicht weil die ja offiziell 2015 fällig war ? Wenn es weiterhilft : Freiberufliche Journalistin, habe zwei Jahre oberhalb der Grenze von 17.500€ verdient und weil ich keine Ahnung hatte leider keine USt auf den Rechnungen geltend gemacht. Viele Grüße und besten Dank schonmal

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