Wechsel Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung

6 Antworten

Niemand zwingt Dich auch unter der 17.500 euro Grenze die Kleinunternehmerregelung beizubehalten. Nur der Wechseln mitten im Jahr ist nciht möglich.

Der Übergang lohnt sich nur, wenn Deine Umsätze an Unternehmer gehen und Du die Umsatzsteuer aufschlagen kannst, aber dann hättest Du ja die Lösung schon von Anfang an preferieren können.

Wenn Du jetzt umstellen solltest, mußt Du seit jahresbeginn nachversteuern. Bei Unternehmern als Kunden könntest Du ggf. die Rechnungen berichtigen und auch Nachzahlungen anfordern. (wäre für die Ja Erfolgs- und Liquiditätsneutral). Privatkunden würden sich mit Recht weigern.

Ja nur macht es für mich keinen Sinn weiter unter unter der Grenze zu bleiben da ich sicher 30 TE realisieren kann. Bei meiner Gewinnspanne nach Abzug aller Kosten bleiben 60% über, da ist es leicht auszurechnen das es für mich günstiger ist die Steuer aus eigener Tasche nachzuzahlen weil er durch den Jahres-MEHR-Gewinn aufgefangen wird. Andre

Wechsel Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung?

Leider habe ich in 2015 500,- EUR über die Kleinunternehmergrenze verdient. So muss ich doch in den Rechnungen für 2016 die USt ausweisen. Was ist zu beachten, wenn ich eine Rechnung von einem Kleinunternehmer erhalte, z,B. 120,- EUR. Muss ich mir da die Vorsteuer herausrechnen, die ich dann beim Finanzamt geltend machen kann, also das sind dann 19,16 EUR Vorsteuer?

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Ist bei der Kleinunternehmerregelung ein Wechsel zur Regelbesteuerung - bei längerer Selbstständigkeit - außerhalb der Gründungsjahre möglich?

Hallo, ich bin Kleinunternehmer seit 2008. Dieses Jahr (2016) werde ich erstmals definitiv die 17.500-EUR-Grenze übersteigen, aber unter 50.000 bleiben. Gilt die Regel, dass man im Vorjahr nicht mehr als 17.500 und im aktuellen Jahr nicht mehr als 50.000 verdienen darf nur in den Gründungsjahren oder darf ich dieses Jahr auch noch in der Kleinunternehmerregelung bleiben, da ich nicht über die 50.000 kommen werde?

Muss ich bereits 2016 die USt ausweisen oder darf ich das auf 2017 verschieben?

LG und vielen Dank im Voraus

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Wie trage ich weitere Tätigkeiten im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ein?

Hallo, ich habe eine Frage zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Ich möchte gerne meine Tätigkeit als freiberufliche Yogalehrerin anmelden, welches ich neben meinem Job als Angestellte (seit Juni 2017) ausübe. Ich schreibe momentan Rechnungen mit der Klausel § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung), die mich von Umsatzsteuern befreit. 

Allerdings habe ich vor der Arbeit als Yogalehrerin noch zwei weitere Tätigkeiten während meines Studiums ausgeführt. Bei der ersten Tätigkeit habe ich im Jahr 2014 eine Rechnung für einen Videoschnitt gestellt, die damals jedoch mit Umsatzsteuer von 19% zu versehen war, da dies so vom Auftraggeber gefordert wurde. Bei der zweiten Tätigkeit habe ich zwischen 2015-2016 als Yogalehrer-Assistenz in einem Yogastudio gearbeitet und auch hier Rechnungen mit Umsatzsteuer geschrieben. 

Die Frage ist jetzt, wie ich diese beiden vorherigen Tätigkeiten in den Fragebogen eintragen muss?

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Finanzamt "übersieht" Verlust des Kleinunternehmerstatus

Hallo!

Bin seit vielen Jahren Kleinunternehmer nach §19 UStG mit einem Umsatz, der die 17500 EUR Grenze nicht überschreitet. Mit einer einzigen Ausnahme: 2008 lag ich darüber.

Da ich damals die 50000 Euro-Grenze falsch aufgefasst habe, und zudem noch falsch beraten worden bin (man sagte mir, das FA würde mich dann anschreiben und zukünfitg eine USt-Erklärung verlangen, sobald sie mich nciht mehr als KU betrachten), ging ich also weiterhin davon aus, nicht USt-pflichtig zu sein. Die Jahre danach lagen die Einnahmen ja auch wieder unter 17500 EUR.

Nach meinem jetzigen Kenntnisstand hätte ich aber seit Jan. 2009 USt abführen müssen. Das FA hat dies jedoch bisher nicht bemerkt oder eingefordert!

Jetzt aktuell (2013) liege ich das erste mal wieder über den 17500. D.h. ich bin 2014 in jedem Fall umsatzsteuerpflichtig, was auch meinem eigenen Interesse entpricht. Ich würde sogar für 2013 gerne rückwirkend auf die KU-Regelung verzichten.

Nun aber die Fragen:

Gibt es eine Art Verjährungsfrist, wenn das FA selbst verpasst, vom Unternehmer die USt-Erklärung einzufordern?

Spielt es eine Rolle, dass ich für 2009 zwar umsatzsteuer hätte abführen müssen, aber eigentlich nun seit 5 jahren wieder unterhalb der 17500 Grenze liegen (selbst wenn ich in dieser Zeit USt hinzurechnen müsste)?

Wäre es klug, rückwirkend für dieses Jahr zur USt zu optieren oder eher schädlich?

Mein Tätigkeitsumfeld hat sich mittlerweile leicht geändert. Ich könnte also auch das bestehende Gewerbe abmelden und ein neues anmelden, um dann gleich auf die KU zu verzichten. Findet bei der Gewerbeab- und -neumeldung eine umsatzsteuerliche Prüfung der vergangenen Jahre statt, oder wäre dies evtl. ein Weg, mit etwas Glück keine Nachforderung zu bekommen?

Ich weiß im moment nicht so recht, wie ich mich verhalten soll. Ich habe immer alle EInnahmen ehrlich angegeben und bin etwas irritiert darüber, daß mich das FA damals nicht aufgefordert hat, USt zu zahlen, sie hatten ja meine Umsatzzahlen....

bin dankbar für jeden tipp / jede meinung

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Wie soll ich vorgehen mit Rechnungen ohne USt (Kleinunternehmer)?

Guten Tag,

ich bin freiberuflich tätig im Rahmen der Kleinunternehmerregelung und zwar als Übersetzer.

Seit November 2017 habe ich für einige Kunden über die Online-Plattform Upwork gearbeitet. Als ich mich auf dieser Plattform registriert habe, wurde ich gebeten, meine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer einzugeben. Ich tat dies, weil ich dachte, dass es als Teil meiner Angaben notwendig ist, wenn ich Dienstleistungen für Unternehmen im EU-Ausland und Drittland anbiete.

Dennoch entdeckte ich, dass Upwork mir Rechnungen für ihre Vermittlungsleistungen schickte, wo keine Umsatzsteuer angegeben ist, aber es gibt die Formel "VAT Reverse Charged". Wir sprechen von 3 Rechnungen mit einem Gesamtbetrag von 8 Dollar im Jahr 2017 und 4 Rechnungen mit einem Gesamtbetrag von 6 Dollar im Januar 2018.

Als Kleinunternehmer habe ich keine Umsatzsteuer erhoben und nie eine Rechnung ohne Umsatzsteuer verlangt, also ich habe auch keine Umsatzsteuervoranmeldungen vorgenohmen. Was soll ich in diesem Fall tun?

Vielen lieben Dank im Voraus.

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Soll eine Künstlerin eine Umsatzsteuererklärung abgeben oder Rechnungen korrigieren?

Eine Künstlerin übt nebenberuflich eine selbständige Tätigkeit aus. Gesamteinnahmen 1730,00 Euro im Jahr. Für 180,00 davon hat sie jetzt 3 Rechnungen geschrieben mit dem Vermerk + 19 % MwSt. Ohne Betrag das heißt 3x: Honorar 60,00 + 19 % MwSt. Ohne Betrag.(sie macht noch entspannungstherapie) Die restlichen Einnahmen sind : Verkauf von Bildern, usw. Alles Quittungen ohne 19 %. Frage darf man das ? Entweder alles mit 19 % Ust. Oder alles ist brutto gleich netto.? Oder darf man das so aufteilen als Künstler.? Wie sieht dann die Umsatzsteuererklärung aus? 180 mit MwSt . Und der Rest ohne? Wäre dankbar für Hilfreiche Antworten. Gruß

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