Post vom Webdesigner - 19% nachzahlen??? Für 2013??? Rechtens ?

1 Antwort

  1. Die Leute haben gepennt, denn wenn die ihre Buchhaltung in Schuss gehabt hätten, wäre denen spätestens im Januar 2013 klar gewesen, dass deren Umsatz in 2012 über 17.500,- war und sie nun mit Umsatzsteuer arbeiten müßten.

  2. Die können tatsächlich versuchen die Rechnungen zu berichtigen, also nun Rechnungen mit Umsatzsteuer rausschicken, aber das müssen die Kunden nicht akzeptieren.

  3. Leute die Vorsteuerabzug haben, können das natürlich machen, ohne Schaden zu erleiden.

  4. Lege das Schreiben ab. Wenn wirklich eine berichtigte Rechnung kommen sollte, kannst Du die entweder auch abheften und warten, ob die die Dreistigkeit haben eine Mahnung zu schicken, oder denen gleich mitteilen, dass Du keinen Vorsteuerabzug hast und die Berichtigung nicht akzeptierst.

Zuviel Umsatzsteuer über Jahre hinweg bezahlt, was tun?

Ich als Selbständiger hatte gedacht, mein Steuerberater bucht alles richtig. Wie ich aber nun durch meine Nachprüfung festgestellt habe, hat doch seine Buchhaltungskraft über die Jahre hinweg mehrere Rechnungen falsch kontiert, z.B. Netto-Rechnungen ( Lieferung innerhalb EU umsatzsteuerfrei), als Erlöse brutto inkl. 19% Mwst. gebucht. Desweiteren habe ich gesehen, dass Quittungen, auch inkl. 19% Mwst. darunter waren, auch hier hat die Dame diese dennoch netto gebucht. Paypal-Gebühren waren, darunter, die mit 19% verbucht worden sind, obwohl diese ganz klar Nettobeträge sind. Wareneinkauf, wie z.B. Telefonanlage wurde auch netto gebucht. Rechnung über Aktenvernichter wurde sogar gar nicht gebucht bzw. privat. Dann gibt es auch noch div. andere Fehler, wo die Buchhaltungskraft aus Fantasie gebucht hatte, ohne einen Beleg dafür anzufordern.

Es kann doch einfach nicht sein, dass ständig falsch gebucht wird und man für solche Schlamperei noch bezahlen soll?

Erst vor 4 Wochen hatte ich nämlich auch ein Gespräch mit ihm, da ging es da drum, dass eine betriebliche Rechnung auf privat gebucht worden ist. Er meinte dann, seine Buchhaltungskraft wäre sehr zuverlässig, er könne bei seiner Versicherung versuchen, dass die enthaltene Umsatzsteuer zurückerstattet wird. Er meinte, er müsse den Antrag klar stellen, warum das dann als privat gelaufen ist. Geschehen ist hierzu bisher auch nichts. Scheinbar hat er kein Interesse daran. Greift denn überhaupt seine Haftpflichtversicherung dafür?

Es ist einfach unfassbar, wie viele diverse Belege aus verschiedenen Monaten überall falsch kontiert worden sind. Es wäre ja mehrere Umsatzsteuerbescheide zu korrigieren.

Ich als Laie kann da wirklich nur den Kopf schütteln. Man könnte meinen, ein Auszubildender war am Werk.

Da auch noch andere Sachen beim Steuerberater nicht korrekt gebucht werden, ist nun mein Vertrauen in ihn verloren und ich will natürlich sofort weg. Kann ich ihm diese Kosten (also entgangene Umsatzsteuer) in Rechnung stellen?

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