Tragen Singles die Spitzenlast der Abgaben in Deutschland ?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Ich find das so ok, dass Singels stärker belastet werden bei Sozialabgaben 66%
Ich finde das auch ungerecht, dass Singels deutlich stärker belastet werden bei Sozialabgaben 33%

5 Antworten

Ich find das so ok, dass Singels stärker belastet werden bei Sozialabgaben

Es fehlt die Möglichkeit das man für beide Seiten gute Argumente finden kann.

Es gibt Punkte, wo ich schon dafür bin das man Familien entlastet. So ist es gut, wenn die Krankenversicherung der Kinder solidarisch aus den Steuermitteln gezahlt werden.

Im übrigen ergibt sich bei der steuer keine Benachteiligung von Singles, denn ob nun zwei Singles je 30.000 verdineen, oder beide Zusammen als Ehepaar, es ergibt die gleiche Steuer.

Nur bei der Krankenversicherung ergibt sich eben für Familien ggf. ein Vorteil.

Für alle intellektuellen Tiefflieger: Wir leben in einem Land in dem 1. die so genannte Bildungselite immer weniger und 2. Menschen aus sozial schwachen Familien immer mehr Kinder bekommen (Q: Bundesamt für Statistik etc.). In einem vergreisendem Land sollte man sich meiner Meinung mal die Frage stellen, ob man mit so einer Politik noch die richtigen Anreize setzt. Wer ein Kind bekommen möchte sollte mit einer stärkeren finanziellen Belastung rechnen. Aber was ist z.B. mit Menschen, die keine Kinder bekommen können? Kinderlose Arbeitnehmer stärker zu belasten ist sozial ungerecht, die Frage ist nur ob oder wie lange das sozial tragbar ist. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem ein Single irgendwann zu seinem Chef geht und sagt: "Meine Gehaltserhöhung ist gerechtfertigt, weil ich zu den Zeiten arbeite, wo sich andere um ihre Kinder kümmern müssen !" Besser: "Ich habe am Monatsende für gleiche Leistung gleiches Geld bekommen und mit meinem Geld kaufe ich mir entweder ein neues Auto oder meinem Sohn ein Pony, weil mein Kind mir wichtig ist !"

Ich find das so ok, dass Singels stärker belastet werden bei Sozialabgaben

Ich finde es ganz in Ordnung, daß die Singles steuerlich mehr belastet werden, sie sorgen schließlich nur für sich selber, keine Ausgaben für den Ehepartner und vor allen für Kinder. Aber die Singles profitieren später schon von den Kindern der Anderen, sie es bei der Pflege- oder bei der Rentenversicherung. Deshalb ist es ganz legitim, daß die Singles etwas mehr Steuern zahlen.

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Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

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