Tilgung von Hauskredit bei steigender Inflation.

2 Antworten

Wenn die Inflationsrate wirklich auf lange sicht höher wäre, dann wäre schnell tilgen nicht klug. Ausserdem habt ihr ja auch sehr günstige Zinsen, auch kein anreiz schneller zu tilgen.

Nur haben wir im Moment unter 1 % udn mit deutlich höheren Raten ist erst zu rechnen, wenn es mit der Wirtschaft wieder bergauf geht. Auch dagegen seid ihr dageschützt, denn dann werden die Zinsen hoch gehen um die Inflation zu bekämpfen.

nur das mit der 4 % Tilgungsrate würde ich mir wieder überlegen.

Wenn Ihr mit diesen jährlichen Sondertilgungen weitermacht, würdet Ihr auch bei 0 % sonstiger, regelmäßiger Tilgung eher als in 15 Jahren das Darlehn abbezahlt haben.

Ihr wißt nicht, ob Ihr auch künftig die Sondertilgung von 9 T€ aufbringen könnt. Und die Tilgungrate von 4 % (statt 1 %) verpflichtet Euch auch zur Zahlung dieser höheren Annuität. Ihr gebt damit ohne Not finanziellen Spielraum auf, den Ihr mit den Sondertilgungen (max. 5 %/Jahr nehme ich an) bei 1 %iger Regeltilgung hättet.

Inflation: Wenn Euer Bruttoeinkommen lediglich mit der Inflationsrate steigt, habt Ihr - "dank" unseres progressiven Steuertarifes - netto weniger als die Inflation ausmacht. Euer finanzieller Spielraum, der durch das Nettoeinkommen definiert wird, sinkt daher.

Genau deshalb wäre es aus meiner Sicht nicht sinnvoll, die höhere 4 %ige Tilgungsquote verpflichtend zu wählen, sondern die einprozentige mit den jährlich maximalen Sondertilgungen.

Schuldenbereinigungsplan?

ich muss mich nochmal an euch wenden.

Hatte jetzt einen Schuldenberater zu Hause und er hat mir einen Schuldenbereinigungsplan vorgeschlagen. Die Rate auf die wir uns geeinigt haben sind 1000€ pro Monat auf 6 Jahre.

Meine Gesamtschuld beträgt 120.000€ bei 12 Gläubigern. Nun habe ich aber einige Fragen dazu denn das wurde nicht so richtig geklärt.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mitte Oktober muss ich wieder auf See. Der Schuldenberater sagte mir, dass ich unter Umständen auch mit einer Lohnpfändung rechnen müsste, der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen kann, Mahnungen ohne Ende usw. und das verstehe ich jetzt alles nicht so richtig.

Folgene Fragen habe ich:

1.) ich zahle jeden Monat jetzt 1000€ aber habe keine Ruhe vor Mahnungen, Gerichtsvollzieher ect. bis die Gläubiger zustimmen sollten?

2.) können sie in dieser Zeit eine Lohnpfändung durchsetzen?

3.) ist es richtig, dass mir laut Pfändungstabelle bei drei Personen ( meine Frau ist in der Elternzeit) bei 4000€ Netto ca 3000€ bleiben müssen

4.) was passiert z.B. nach einem Jahr wenn keine Einigung erzielt wurde mit den dann 12000€ die eingezahlt habe und wie soll es dann weiter gehen?

für ehrliche und Antworten auf die ich mich auch verlassen kann würde ich mich sehr freuen, da mir auch langsam die Zeit davon läuft, denn noch habe ich 14 Tage Wiederspruchsrecht, wenn ihr meint das es zu unsicher ist und ich besser die Insolvenz anstreben sollte....was ich aber eigendlich nicht möchte

DANKE

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