Nach Erbschaft: Sparpläne bei Sparkasse - Kontoeinsicht und Auskunft?

4 Antworten

Sprich die entsprechende Sparkasse bitte an und äußere den Wunsch, dass du einen Online-Banking-Teilnehmervertrag möchtest in den die drei Sparbücher eingepflegt werden. Dies ist bei den Sparkassen, die alle an die Finanzinformatik angeschlossen sind und mit dem selben Basissystem arbeiten, ohne Probleme möglich. Ob dafür Kosten auf dich zukommen ist natürlich dem PuLV der entsprechenden Sparkasse zu entnehmen. Ansonsten sollte der zuständige Berater auch bestimmt gewillt sein dir 1 oder 2 mal im Jahr eine kurze Übersicht zukommen zu lassen. Den regelmäßigen Anspruch auf den Stand der Pläne hast du und zwar mit den drei Werturkunden (die Sparbücher) die deine Eltern dir hinterlassen haben. Die Rechtsnatur einer solchen Urkunde ist es nunmal, das die eingedruckte Zahl einen Wert verbrieft und dafür geht man eben zur Sparkasse und lässt sie nachtragen. Natürlich verstehe ich das 450 km dafür etwas überdimensioniert sind und deshalb empfehle ich das Online-Banking.

Hallo,

wenn kein Freistellungsauftrag für die Zinsen greift, erhält man jährlich eine Mitteilung über die Zinshöhe. Zusammen mit den eingezahlten Summen (die man ja kennt) ergibt sich immer der aktuelle Kontostand zum Jahresende.

Ggf. jährlich einen Zettel ins Spartbuch legen: "aktueller Stand am 31.12.XX = .....".

Gruß

RHW

Stehe ich jetzt auf dem Schlauch?

Wie können denn vererbte Sparpläne, ohne Wissen des Erben und ohne Kontoguthaben der Erblasser (mangels Konto), weiter bespart werden?

Und warum müssen bei Sparplänen überhaupt Bücher (vor Ort) aktualisiert werden? Handelt es sich dabei um uralte Sparbücher, wo noch physikalisch eingetragen wird? Dachte, so was gibt´s nicht mehr.

Verrechnungskontonummer der Sparpläne ändern und zack kann der Erbe Weitersparen. Er tritt doch in alle Rechte und Pflichten der Erblasser, warum sollte er die Sparpläne also nicht weiter bespannen können/dürfen?

Diese "alten Sparpläne" sind heutzutage teilweise wirklich attraktiv, da es, je nach Sparzeit, ziemlich hohe Prämien gab. Sparkassen bei mir im Umkreis (NRW) gaben teilweise noch bis zu 50% jährlich auf die Jahressparleistung. Und auch wenn diese Verträge an ein "olles" Buch gekoppelt wären, würde ich die partout nicht auflösen wollen.

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