Nichtabnahmeentschädigung für ein Darlehen - das gleiche wie Vorfälligkeitsentschädigung?

2 Antworten

Nein.

Im Link von wfwbinder wird Deine Frage beantwortet:

Die Höhe der Nichtabnahmeentschädigung ist nach denselben Grundsätzen wie die Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen (BGH WM 2006, 429, 432).

Damit kann die Nichtabnahmeentschädigung bis zum Ablauf der Festzinsbindungsdauer, längstens bis zum Wirksamwerden einer Kündigung (10,5 Jahre) berechnet werden, wobei vertragliche Sondertilgungsrechte zu berücksichtigen sind.

Ob vertragliche Sondertilgungsmöglichkeiten (inkl. Tilgungssatzwechsel) zu berücksichtigen sind, ist höchst umstritten. Dazu gibt es (noch) keine höchstrichterliche Entscheidung und die meisten Banken mauern bei diesem Thema. Es gibt sogar einige Banken und Versicherungsgesellschaften, die die Anrechnung von Sondertilgungsmöglichkeiten bei der der Berechnung der VFE explizit im Darlehensvertrag ausschließen.

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Berechnung Nichtabnahmeentschädigung Berücksichtigung Tilgungssatzwechsel

Guten Tag,

Wir haben unser Forwarddarlehen nicht abgenommen, weil wir unser Haus verkauft haben. Nun streiten wir uns mit der Bank über die Höhe der Nichtabnahmeentschädigung. Die Bank zieht momentan alle Register und behält die Auszahlungen aus einem anderen Immobiliendarlehen für eine Eigentumswohnung zurück, solange wir die Entschädigung aus dem Forwarddarlehen für das Haus nicht anerkennen. Das bringt uns in große finanzielle Schwierigkeiten, da wir den Bauträger unserer ETW nicht bezahlen können. Wir streiten uns um den vertraglich vereinbarten Tilgungssatzwechsel. Es wurden zu den Sondertilgungen auch Vereinbarungen zum Tilgungsatzwechsel getroffen. Es bestand vertraglich die Möglichkeit den Tilgungssatz auf bis zu 5% zu erhöhen, wir hatten im Vertrag erstmal 2,5 % vereinbart und hätten diese Möglichkeit garantiert irgendwann genutzt, deshalb wollten wir sie ja auch unbedingt im Vertrag haben. Die Bank hat die Entschädigung lt. Verbraucherzenztrale korrekt berechnet, außer eben die Geschichte mit dem Tilgungssatz. Sondertilgungen wurden berücksichtigt, Tilgungssatzerhöhungen nicht. Die Bank sagt, dass muss sie gemäß dem Urteil zur Berechng. Entsch. nicht tun und es gäbe auch keinerlei Gerichtsurteile in denen es dazu eine Aussage gibt. Somit sieht sie die Berechnung als korrekt an und will das wir zahlen. Laut Verbraucherzentrale könnten wir eventuell auch ganz den Vertrag widerrufen, da die Widerrufsbelehrung nicht fett gedruckt war und so irgendwo mitten drin stand, also eher unauffällig. Wenn wir der Bank jetzt damit kommen, lässt die uns verhungern. Selbst eine Anwältin meinte, das dies schwierig werden könnte, weil die Bank sich so sturr verhält und sie konnte nicht sicher stellen, dass wir zumindest erstmal wieder Geld für die ETW bekommen. Allerdings sah sie bezgl. des Tilgungssatzwechsels uns im Recht. Die Beratung war kostenlos, bei Mandatsübernahme wird das teuer, sie will nach Erfolg bezahlt werden, also 2000,-Euro netto wenn kein Erfolg, 4000,. Euro bei Erfolg. Kann uns jemand hier im Forum helfen ? Gibt es irgendwelche Literatur zum geschilderten Problem Tilgungssatzwechsel bei Berechng. Nichtabnahmeentschädigung. ??? Oder sogar Urteile ??? Wir sind sehr verzweifelt........

MfG Familie Wilke

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Lohnt es sich, das Darlehen vorzeitig zurückzuzahlen?

Hallo, als wirklicher "Nichtrechenkünstler" wende ich mich mit folgender Frage an Euch:

Für einen Hauskauf hatte ich ein KFW-Darlehen über 25.000.-€ aufgenommen, das mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist und einem Zinssatz von 4% läuft. Regulär würde das Darlehen noch bis zum 30.03.2015 laufen und da ich bereits in der Tilgungsphase bin, beträgt der aktuelle Darlehensstand -23.465.-€. Monatlich zahle ich also noch bis zum 30.03.2015 123.-€ und würde danach das Darlehen mit einem bis dahin angesparten Bausparvertrag tilgen.

Nun habe ich unverhofft über ein Projekt 25.000.-€ eingenommen und stelle mir die Frage, ob ich damit das Darlehen vorzeitig ablösen soll. Die KFW würde dafür 1900.-€ Vorfälligkeitsentschädigung haben wollen.

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