Umschuldung Gewerbekredit

3 Antworten

Vielen Dank für die Antwort! Ich konnte in meinem Darlehensvertrag keinerlei Widerrufsrechthinweis entdecken.. Mein Kreditvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 25 Jahren, nach Ablauf von 10 Jahren würde ich von der finanzierenden Bank einen neuen Zins-und Tilgungsplan erhalten. Gern würde ich aber aus dem alten Vertrag raus und habe bei meiner Bank angefragt, diese sagten mir jedoch, dass ein Wechsel innerhalb dieser 25 Jahre nicht ohne Vorfälligkeitsentschädigung vorgenommen werden könnte und ich auch keine Möglichkeit hätte, wie ein Privatdarlehensnehmer nach 10 Jahren / 6 Monaten zu widerrufen, weil es keine Widerrufsbelehrung für Gewerbetreibende geben würde..

Die Frage der Kündigungsmöglichkeiten und Frage der Vorfälligkeitsentschädigung ist nur abhängig von der Frage der Refinanzierung.Bei 25 Jahren Laufzeit ist davon auszugehen, dass auch Dein Darlehn grundpfandrechtlich gesichert ist.

Es ist also kein Unterschied zwischen einem betrieblcihen Kredit udn einem privatenkredit zu machen.

Die Urteile zu diesem Thema:

BGH XI ZR 197/96, XI ZR 198/96, XI ZR 27/00, XI ZR 285/03

Sehr geehrte Sannemaus,

manchmal ist es fraglich, ob ein Verbraucherdarlehen oder ein Nichtverbraucherdarlehen vorliegt. Der Grundsatz ist: Alle Darlehen sind zunächst einmal Verbraucherdarlehen, es sei denn, es greifen Ausnahmen. Eine Ausnahme ist gegeben, wenn das Darlehen dem Hauptberuf des Darlehensnehmers oder seinem Gewerbe diente. In allen anderen Fällen dürfte mit ziemlicher Sicherheit ein Verbraucherdarlehen vorliegen.

Unabhängig davon, ob Verbraucherdarlehen oder Nichtverbraucherdarlehen, kann jedes mit einem Festzinssatz ausgestattette Darlehen zehn Jahre nach seinem Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten entschädigungsfrei zur Rückzahlung gekündigt werden (§ 489 BGB). Es handelt sich hier nicht um ein Widerrufsrecht, sondern um ein Kündigungsrecht.

Eine Widerrufsbelehrung ist nur bei Verbraucherdarlehen verpflichtend, nicht jedoch bei Nichtverbraucherdarlehen. Darlehen können innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Vertragsschluss widerrufen werden. Ist die Widerrufsbelehrung dagegen wegen Formverstoßes unwirksam, so beginnt die 14-Tagesfrist erst ab dem Termin der korrekten Belehrung zu laufen. Dann kann man Verbraucherdarlehen noch viel Jahre nach der Inanspruchnahme wegen dieses Verstoßes widerrufen.

Ich hoffe, die Informationen helfen weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. rer. pol. habil. Klaus Wehrt

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