Neue Krankenversicherung fordert Befundbericht eines Arztes an und dieser stellt Rechnung!

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Stimmt der Wirt in Deinem Stammrestaurant seine Rechnungsstellung mit Dir ab?

Du hast den Auftrag für den Befund erteilt, dass Du dafür eine Rechnung bekommst, ist doch selbstverständlich.

Ich würde davon ausgehen, dass die KV die Kosten trägst, wenn Du den Vertrag abschließt, aber einen Anspruch darauf hast Du nicht. Zumindest ist mir das mal bei einem PKV-Vertrag so gegangen.

Übrigens sind die meisten Ärzte durchaus bereit, eine Rechnung in veränderter Form zu ergänzen.

Da muß man die Vertragsverhältnisse auseinander halten:

Du hast den Arzt beauftragt und bist verpflichtet, ihn zu bezahlen. Der Arzt braucht Dich darüber nicht zu informieren da das eine platte Selbstverständlichkeit ist. Du bist offenkundig Kassenpatient und gewohnt, nichts an den Arzt zu zahlen. Ich als Privatpatient weiß, dass es außer einem "Guten Tag" nichts in der Arztpraxis gibt, was kostenlos ist.

Die andere Frage ist die der Erstattung durch die KK. Das kannst nur Du beantworten. Es steht bestimmt in den Antragsbedingungen.

Wer den Auftrag gibt zahlt auch die Rechnung. Die Versicherung hat den Auftrag nicht an den Arzt erteilt. Du kannst höchsten die Versicherung anrufen und um Erstattung der Rechnung bitten. Das wird die Versicherung aber sicher nicht für eine Zusatz-KV machen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Folgende Darstellung: Die Kabel BW hatte mir bisher die Rechnung per Postweg zugesandt, die wiederum pünktlich überwiesen wurde. Nun stelle ich fest, dass die Kabel BW für die Nichteilnahme am Lastschriftverfahren monatlich zusätzlich 1,60 € in Rechnung stellt. Ich habe mir daraufhin die Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kabel BW, Geltungsbereich 5. Entgelte,Rechnung,Änderungen der Entgelte und Zahlungsbedingungen durchgelesen. Unter Position 5.4(1) steht dazu Folgendes: .....Die Rechnungsbeträge werden grundsätzlich, soweit nichts anderes vereinbart ist, nicht vor dem fünften Werktag nach Zugang der Mitteilung im Lastschriftverfahren vom Konto des Kunden eingezogen. Der Kunde wird dem Kabelnetzbetreiber hierzu ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen und..... Bei Nichterteilung oder Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats kann der Kabelnetzbetreiber bis zur Erteilung eines ordnungsgemäßen SEPA-Lastschriftmandats ein Bearbeitungsentgelt für die erhöhte administrative Abwicklung pro Rechnung gemäß Preisliste erheben.

Nun steht jedoch unter 5.4(3) auch das Folgende: Liegt kein SEPA-Lastschriftmandat vor, muss der Rechnungsbetrag innerhalb von zehn Tagen nach Zugang der Rechnung dem Kabelnetzbetreiber dem Konto gutgeschrieben sein.

DIES IST IMMER DER FALL GEWESEN !

Nun habe ich die Kabel BW diesbezüglich angeschrieben. Die Antwort ist, dass er mich auf die Allgemeine Geschäftsbedingungen aufmerksam macht, indem pro Rechnung eine Selbstzahlergebühr gemäß der aktuellen Preisliste erhoben wird....

Also, nach der Rechtssprechung kann man einen Kunden nicht benachteiligen, wenn das SEPA Lastschriftverfahren nicht erteilt ist. Entweder das eine oder das andere....aber hier hat doch der Verbraucher das Recht auf Rechnungsstellung mit Überweisung innerhalb der genannten Frist lt. AGB.

Wie sehen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ?

Vielen Dank für die Informationen !

MfG Forum Mitglied "Unbekannter"

...zur Frage

Nachzahlung Krankenkasse trotz Gleitzonenbeschäftigung?

Hallo! letzte Woche kam ein Brief mit einer Nachzahlungsforderung der KK. Ich weiß überhaupt nicht wieso es überhaupt soweit kommen konnte und bin mit der Situation etwas überfordert. Das Alles lief in Etwa so:

Anfang letzten Jahres hatte ich eine Beschäftigung auf 400 € Basis. Derselbe Arbeitgeber hat mich Mitte 2011 hochgestuft, sodass ich in die Gleitzone fiel. Dies wurde mündlich besprochen. Ein neuer Vertrag wurde nicht aufgesetzt.

3 Monate nach dieser Hochstufung bekam ich einen Brief der KK, dass ich zu Ende Juni vom Arbeitgeber bei der KK abgemeldet wurde und seitdem kein Versicherungsschutz mehr bestände. Ich fiel aus allen Wolken und kümmerte mich darum, mein Arbeitgeber versicherte mich erneut zu Ende September.

Nun kam letzte Woche ein Brief der Krankenkasse mit einer Forderung einer Nachzahlung der Versicherung von drei Monaten, da ich im August 2011 eine einzige Leistung beim Arzt in Anspruch genommen hatte (Ausstellung eines Rezepts).

Nun meine Fragen: Wieso wusste ich nichts von der Abmeldung der Krankenkasse? Hätte mich die KK nicht früher darüber informieren müssen? Hätte mich mein Arbeitgeber versichern müssen? Könnte die KK dem Arzt die KOsten des Medikaments in Rechnung stellen und dieser wiederum mir? Warum die Nachzahlung von drei Monaten wenn es um eine einzige Leistung in Form eines ausgeschriebenen Rezeptes geht? Hätte ein neu aufgesetzter Arbeitsvertrag diese Probleme vermieden?

Danke für jede Antwort!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?