Was muss ich bei Rechnungsstellung (Netto-Rechnung) an einen Drittland-Kunden beachten?

3 Antworten

Wenn an eine Privatperson in einem Drittland berechnet wird:

Rechnung ohne Steuer, weil die Lieferung als im Drittland ausgeführt gilt und somit der Umsatz nicht steuerbar ist.

Geschäftskunde im Drittland (bei einem Geschäftskunden im Gemeinschaftsgebiet ebenso):

Weil bei einem Geschäftskunden die Lieferung von Online/Download Leistungen im Land des Empfängers als ausgeführt gilt, wird ohne Steuer berechnet und der Empfänger versteuert im Reverse Charge verfahren.

Bei einem Privatkunden im Gemeinschaftsgebiet wird mit Umsatzsteuer berechnet, wie für einen inländischen Kunden.

http://www.pkv-selbstvergleich.de/Software.htm

Danke für die Antwort.

Wenn ich den Download-Artikel für 10,00 € anbiete, egal aus welchem Land der Kunde kommt, muss ich der Privatperson aus einem Drittland als auch dem Unternehmen aus einem Drittland 10,00 € netto auf die Rechnung schreiben, korrekt? Bei Unternehmen dann zusätzlich der Hinweis bzgl. Reverse-Charge-Verfahren sowie deren USt-ID. Alles korrekt?

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@maxleup

stimmt. 

nur dran denken Privatkunden aus einen Land des Gemeinschaftsgebietes, wie ein deutscher Privatkunde.

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Ich kann mir nicht helfen,  aber Du erinnerst mich mit Deiner ständig wiederkehrenden Frage an: Und täglich grüßt das Murmeltier.

Ganz normale Rechnung schreiben, Steuer weglassen. Land bei der Anschrift dazuschreiben.

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Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

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Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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