Muss man einen Finderlohn auszahlen an jemanden der einen verlorenen Gegenstand gefunden hat?

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2 Antworten

Die Lösung steht in § 971 BGb

Man ist verpflichtet. Beim wert des Verlorenen Gegenstands (oder Geld) bis 500 Euro 5 % vom Wert.

Für einen eventuell höheren Wert, oder betrag 3 %.

Bei Sachen die nur für den Verlierer einen Wert haben (z. B. Ausweis) ein angemessener Betrag.

Darauf könnte man theoretisch klagen. Aber man freud sich doch über einen ehrlichen Finder und zahlt gern.

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Es gibt durchaus einen Anspruch auf Finderlohn und dies ist im BGB geregelt. Er sollte 5% des werts des gefundenen Gegenstands entsprechen und höchstens 500 Euro betragen.

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Kommentar von wfwbinder
30.11.2013, 20:44

Wo steht das mit der Höchstgrenze? ist mir neu.

§ 971 Finderlohn

(1) Der Finder kann von dem Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen. Der Finderlohn beträgt von dem Werte der Sache bis zu 500 Euro fünf vom Hundert, von dem Mehrwert drei vom Hundert, bei Tieren drei vom Hundert. Hat die Sache nur für den Empfangsberechtigten einen Wert, so ist der Finderlohn nach billigem Ermessen zu bestimmen. (2) Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der Finder die Anzeigepflicht verletzt oder den Fund auf Nachfrage verheimlicht.

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