Welche Auswirkungen haben vom Arbeitgeber übernommene Spesen?

Person A ist viel für seinen Arbeitgeber (AG) auf Dienstreisen. Auf diesen Dienstreisen werden A alle anfallenden Verpflegungen erstattet. A werden jedoch keine Mahlzeiten von über 60 € erstattet. Alle weiteren Kosten, wie z. B. Hotel, Taxi, Zug, usw. werden vom AG ebenfalls übernommen.

Fallbeispiel 1:

A ist 3 Tage unterwegs.

  1. Abreisetag
  2. Arbeitstag außerhalb der ersten Arbeitsstätte
  3. Heimreise

Insgesamt können 48 € Spesen in der Steuererklärung geltend gemacht werden (12€+24€+12€), da der AG keine Spesen auszahlt.

Fallbeispiel 2:

A ist 3 Tage unterwegs.

  1. Abreisetag, Frühstück (9,6€)
  2. Arbeitstag, Frühstück, Mittagessen und Abendessen (0€)
  3. Heimreise, Frühstück und Mittagessen (4,8€)

Insgesamt können 14,40 € Spesen geltend gemacht werden. ABER, an jedem der 3 Tage waren die Mahlzeiten preislich höher als die entsprechende Tagespauschale.

Frage: Welche der folgenden 2 Aussagen ist richtig?

  1. Die Differenz zwischen dem Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand und die vom AG gewährte Mahlzeiten werden verrechnet und diese Differenz wird als geldwerter Vorteil mit 25% Lohnsteuer besteuert.
  2. Da ein Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand an 2 Tagen besteht sind diese 3 gewährten Mahlzeiten (2x Frühstück + 1x Mittagessen) nicht als geldwerter Vorteil zu beachten (§8, Abs. 2 Satz 9 EStG). Für den 2. Arbeitstag ist die Differenz als geldwerter Vorteil zu versteuern bzw. falls kein Betrag zu ermitteln ist, da eine 3. Person die Gesamtrechnung übernommen hat, ist ein Pauschalbetrag zu nutzen.

Frage: Oder wird dieser Falls gänzlich anders behandelt?

Steuererklärung, Steuern, Spesen
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Wie rechne ich Fahrtkosten und Spesen als Kleinunternehmer und GbR ab?

Nehmen wir an A und B haben zusammen eine GbR gegründet.

Diese GbR stellt eine Dienstleistung an Unternehmen C. Im Zuge der Dienstleistung entstehen Fahrtkosten (30ct/Kilometer) insgesamt 100€ und zudem fallen Verpflegungskosten insgesamt 11,9€ Netto an. Die GbR stellt dem Unternehmen C nun eine Rechnung i.H.v. 1110€ +19% MwSt.(1000€ für die Dienstleistung + 10€ Bruttobetrag der Verpflegungsaufwände und 100€ Fahrtkosten.). Da alles von Gesellschafter A geleistet wurde, möchte dieser das Geld von der GbR zurückbekommen. Er nimmt die Kleinunternehmerregelung in Anspruch und stellt seine Leistung über 1000€ zzgl der 11,90€ Verpflegung in Rechnung. Dabei wird natürlich keine MwSt. ausgewiesen und die Originalbelege der Verpflegung gehen an die GbR. Die GbR reicht die Belege für einen Vorsteuerabzug beim Finanzamt ein und zahlt die 190€ USt. für die Dienstleistung an das Finanzamt. Damit sollte bis auf die Fahrtkosten alles steuerlich korrekt abgegolten sein. Liege ich damit richtig?

A ist zu diesem Auftrag 333,3 km mit seinem Privatwagen gefahren und hat lt. der Kilometerpauschale von 30ct insgesamt einen Aufwand von 100€. Wie wird das ganze jetzt steuerlich geltend gemacht. Rein logisch gäbe es für mich hier 2 Möglichkeiten.

1. Die GbR macht die Kosten beim Finanzamt als Fahrtkosten geltend und A bekommt 119€. In diesem Fall würde A 0,357€/km bekommen. Die Frage hier ist, wer zahlt die Steuern, Ist es damit abgegolten, dass A bereits bei Sprit, Kfz.Steuer etc gezahlt hat.

2. Die GbR zahlt auch davon 19% an das Finanzamt, wodurch A nur 30ct bekäme. Bei dieser Variante würde das Finanzamt aber doppelt kassieren, da für die Fahrt ja o.g. Steuern (Sprit etc.) bereits gezahlt wurden. Welche der zwei (oder welche weiter Möglichkeit) wäre steuerrechtlich korrekt?

Steuern, UST, Abrechnung, Fahrtkosten, Kleinunternehmerregelung, Spesen
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EÜR Kilometerpauschale vs. Spesen - wie richtig verbuchen?

Hallo,

ich habe eine Frage - Finanzamt wurde schon kontaktiert, die verwiesen mich an einen Steuerberater, weil die Frage scon zu speziell wäre, was aber wegen der Verhältnismäßigkeit der Kosten zu teuer wird.

Also: ich habe bei meinem Kleinunternehmen einen Kunden, für den ich immer mal ausser Haus bin und mit dem Privat-PKW zu den Einsatzorten fahre.

Ich kann ja generell für die Fahrten mit Privat-PKW die Kilometerpauschale von 30ct als Ausgaben in meiner EÜR verbuchen. Nun ist der Kunde aber bereit, mir pro gefahrenen Kilometer 25ct zu zahlen - aber nicht für alle Termine, sondern nur erfolgreiche.

Wie verbuche ich das richtig?

Variante 1: ich habe gelesen, dass Spesen steuerfrei sind und so eingenommen werden können. Dann aber darf keine Kilometerpauschale berechnet werden, sondern nur die Differenz. Also meine Kilometerpauschale nicht in die EÜR einpflegen und die Spesen ebenfalls nicht, sondern wenn, dann nur die Differenz - richtig?

Variante 2: Ich setze die Kilometerpauschale wie gewohnt in der EÜR als Ausgabe an, und rechne dann die Spesen als Einnahme gegen - so würde ich dann auch die "fehlenden 5 ct" als Differenz automatisch berechnen, da die ja übrigbleiben. Und die Termine, für die ich nur Kosten, aber keine Spesen bekommen hätte, wären automatisch korrekt abgerechnet.

Was davon ist richtig oder geht?

Variante 2 erscheint mir am einfachsten, zumal ich vom Kunden keine Kilometerpauschale bekomme, wenn ich keinen Auftrag vor Ort an Land gezogen habe, aber dennoch die Ausgaben der Fahrt hatte. Aber ist das so korrekt?

Danke!

eÜr, Kleinunternehmer, Kilometergeld, Spesen
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