Kurzfristige Beschäftigung fehlerhafte Lohnabrechnung?

2 Antworten

Hallo,

welches Datum trägt das Abschlusszeugnis?

Was ist nach dem Schulabschluss (nachweisbar) geplant? Weiterer Schulbesuch? Berufsausbildung?

Gruß

RHW

Du bist kein Schüler mehr und somit ist die Abrechnung meiner Meinung nach richtig.

Die berufsmäßige Beschäftigung schließt eine kurzfristige Beschäftigung aus. Während Schüler aber grundsätzlich nicht berufsmäßig beschäftigt sind, verhält sich dies bei Schulentlassenen anders. Um eine berufsmäßige Beschäftigung auszuschließen, sollten Arbeitgeber darauf achten, dass sich die Aushilfe tatsächlich noch in der Schulausbildung befindet.

Die Eigenschaft als Schüler endet

mit dem Bestehen der Abschlussprüfung des Ausbildungsabschnitts oder,
wenn eine solche nicht vorgesehen ist, mit der tatsächlichen planmäßigen Beendigung des Ausbildungsabschnitts.
Wird ein Prüfungs- oder Abschlusszeugnis erteilt, dann lässt sich der Zeitpunkt der Beendigung der Ausbildung aus dem Datum dieses Zeugnisses herleiten.

Hey Tina34,

danke für deine Antwort. Meine Schulbescheinigung welches ich damals abgegeben hatte zeigte aber an, dass das Schulverhältnis am 31.07 enden würde?

MfG

0

Hiwi, Werkverträge, kurzfristige Beschäftigung?

Hallo,

meine Situation: Ich bin Student auf dem letzten Loch (Diplomarbeit abgegeben, jetzt noch ein paar Kleinigkeiten offen) und habe bis 15.6. 10h die Woche als Hiwi gearbeitet, ab 15.6. 20h die Woche.
Im Oktober trete ich eine WiMi Stelle an einer zweiten Uni an.
Außerdem hatte ich bis Juni noch ein Stipendium, aber ich denke, das spielt keine Rolle.

Jetzt will ich einen Programmierauftrag für eine dritte Uni ausführen. Diese will mich auf Basis verschiedener Werkverträge (Teilkomponenten, verschiedene Projekte, gleicher Auftraggeber) bezahlen. Ich bin kein Informatikstudent, habe Programmieren eher nebenbei erlernt, deswegen bin ich unsicher, ob das als "freier Beruf" gilt. Die Tätigkeit würde vermutlich ca. 2 Monate dauern und sie haben (ca.) 10000€ an Mitteln für dieses Werk.

Ich versuche herauszufinden, welche Abgaben und welche Administrationsschritte auf mich zukommen und was für Rechnungen ich schreiben muss. Dabei geht es vor allem um den Werkvertrag, die Hiwi-Sachen laufen ja hauptsächlich ohne mein Zutun.

Als Zwischenschritt wäre schon mal interessant, wie ich diesen Werkvertrag im Sinne dieser maximalen Wochenarbeitszeit von 20h, die z.B. für student. KV gilt, beziffern muss. Ich greife da durchaus auf bestehende Fähigkeiten und ggf. auch Vorarbeit zurück, um 10000€ wertzuschöpfen. Ich habe allerlei Hausaufgaben zu dem Thema gemacht, finde es aber doch sehr komplex und scheue den Gang zum Steuerberater (das viele Geld habe ich ja noch nicht..).
Ich habe bereits (vor Jahren) mal einen 440€ Werkvertrag für die erste Uni ausgeführt, da habe ich mich nicht selbständig gemacht, vielleicht war das aber auch nur möglich, weil der Betrag so gering war? Muss ich mich jetzt für 2 Monate selbständig machen, vielleicht sogar ein extrem kurzlebiges Gewerbe anmelden?

Ich bin bislang davon ausgegangen, dass ich von meiner Familienversicherung (bin unter 25) seit Juni hätte abschied nehmen müssen, mich selbst versichern hätte müssen (aber freiwillig als Selbständiger oder als angestellter Hiwi? Sicher nicht als Student mit 20h Wochenarbeitszeit + wie auch immer das mit Werkverträgen ist) und den Löwenanteil an die GKV zahle.

Kurz: Ich habe keine Ahnung. Falls einer skeptisch ist: Ich erstelle tatsächlich ein Werk, genau so wie es in den ganzen Einschränkungen steht, danach hab ich nicht mehr viel mit denen zu tun usw.

...zur Frage

In welches Steuerjahr fällt ein Vorschuss oder Abschlag?

Hallo zusammen,

ich muss leider etwas weiter ausholen um meine Frage richtig stellen zu können, vielleicht kann mir ja jemand wieterhelfen, der sich auskennt.

Ich habe im September 2013 auf Basis einer kurzfristigen Beschäftigung für eine Eventagentur gearbeitet. Da sie bei der Gehaltszahlung in Verzug geraten sind und "aufgrund von Abrechnungsproblemen" nicht das gesamte Honorar auszahlen konnten, erhielt ich im September einen Teil des Lohns ausgezahlt mit einem Vermerk auf der Lohnabrechnung 09/2013: "N79 Vorschuss/Abschlagszahlung" und "Der Auszahlungsbetrag wird mit der Abrechnung 04/2014 verrechnet". Im April 2014 erhielt ich dann den Restbetrag.

Nun wurde mir für 2013 aber keine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt mit der Begründung, es wurde lediglich ein Vorschuss ausgezahlt und es wurde eine Nachberechnung im April 2014 gemacht, womit der Vorschuss verrechnet wurde. Da ich meine Arbeit bereits erledigt hatte und ja schon Anspruch auf den Arbeitslohn hatte, läuft das dann noch unter Vorschuss?

Die Frage ist nun, ob ich für 2013 nicht eine Abrechnung erhalten hätte sollen, da der erste Teil (meiner Meinung nach eher eine Abschlagszahlung als ein Vorschuss) des Gehalts somit ins Steuerjahr 2013 fällt und der zweite Teil ins Steuerjahr 2014. Stattdessen erhielt ich nur eine Lohnsteuerbescheinigung (ohne Lohnsteuerabzug) 2014 über den Gesamtbetrag. Damit bin ich nicht einverstanden.

Zu Recht? Hat die Agentur da nicht etwas "Krummes" gedreht? Zählt die Auszahlung nicht dann wann sie auf meinem Konto erscheint? Wie gehe ich mit der Problematik nun in meiner Steuererklärung um und kann ich eine Bescheinigung für 2013 verlangen sowie eine korrigierte Bescheinigung für 2014?

Vielen Dank für jeden Tip oder Hilfe!

Viele Grüße Stefanie

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?