BKK Mobil Oil Schätzung von Mitarbeiter?

3 Antworten

Ich glaube, du hast bald ein viel größeres Problem. Wenn der Mitarbeiter angestellt ist, trägst du alleine das Risiko in Bezug auf die Auftragslage. Das funktioniert nur bei Selbstständigen, aber da sind die Hürden inzwischen extrem hoch. Bei deinem Rechtsverständnis und deinem Vorwissen hättest du damit in kürzester Zeit die Staatsanwaltschaft am Hals wegen Scheinselbstständigkeit.

Du solltest dich mal dringen intensiv beraten lassen!

Da kann etwas nicht stimmen. Was hast Du denn mit dem Mitarbeiter für einen Anstellungsvertrag ass er das Auftragsrisiko trägt?

Warum hast Du da für den Mann keine Kurzarbeit angemeldet, damit der wenigstens etwas Geld bekommt.

Ausserdem braucht der eine Lohnabrechnung und sei es eine für 1 Euro, als Beschäftigungsnachweis.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es muss ja einen Arbeitsvertrag geben in dem ein Stundenlohn oder ein Gehalt vereinbart ist.

Es kann nicht sein das ein Mitarbeiter wegen der Auftragslage kein Geld erhält.

Das würde nämlich bedeuten das das unternehmerische Risiko auf den AN abgewälzt wird und das ist nicht zulässig.

Ist im Arbeitsvertrag nichts vereinbart, gilt §12 TzBfg und das wird bestimmt auch die Betriebsprüfung so sehen.

Ergo ist natürlich eine Abrechnung gem. Arbeitsvertrag bzw. gem. §12 TzBfg zu erstellen.

Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG) § 12 Arbeit auf Abruf

(1) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen.

(2) Ist für die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nach Absatz 1 Satz 2 eine Mindestarbeitszeit vereinbart, darf der Arbeitgeber nur bis zu 25 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit zusätzlich abrufen. Ist für die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nach Absatz 1 Satz 2 eine Höchstarbeitszeit vereinbart, darf der Arbeitgeber nur bis zu 20 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit weniger abrufen.

(3) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.

(4) Zur Berechnung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist die maßgebende regelmäßige Arbeitszeit im Sinne von § 4 Absatz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes die durchschnittliche Arbeitszeit der letzten drei Monate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit (Referenzzeitraum). Hat das Arbeitsverhältnis bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit keine drei Monate bestanden, ist der Berechnung des Entgeltfortzahlungsanspruchs die durchschnittliche Arbeitszeit dieses kürzeren Zeitraums zugrunde zu legen. Zeiten von Kurzarbeit, unverschuldeter Arbeitsversäumnis, Arbeitsausfällen und Urlaub im Referenzzeitraum bleiben außer Betracht. Für den Arbeitnehmer günstigere Regelungen zur Berechnung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall finden Anwendung.

(5) Für die Berechnung der Entgeltzahlung an Feiertagen nach § 2 Absatz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes gilt Absatz 4 entsprechend.

(6) Durch Tarifvertrag kann von den Absätzen 1 und 3 auch zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, wenn der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren.

https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__12.html