Arbeitgeber greift nicht auf Werkstudentenregel zurück?

Hallo allerseits,

ich befürchte mein Fall ist etwas komplizierter. Ich bin Studentin, privat versichert und habe bereits zu Beginn des Jahres eine kurzfristige Beschäftigung über 30 Tage ausgeübt. Nun übe ich erneut eine kurzfristige Beschäftigung über 70 Tage aus. Vereinzelt komme ich über 20 Stunden in der Woche. Auf der Seite der TK (steht so ähnlich auch bei der AOK) finde ich zu kurzfristigen Beschäftigungen und Studenten folgendes:

  1. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

  2. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

Ich komme defintiv nicht über die 26-Wochen-Grenze (oder 182 Kalendertage). Ich zog daraus die Schlüsse, dass ich nur Abgaben an die Rentenversicherung bezahlen muss. Nun bekam ich aber meine erste Abrechnung und siehe da, mein Arbeitgeber hat mich einfach bei der AOK angemeldet. Darf er das? Vielen Dank!

Student, krankenkasse, Kurzfristige Beschäftigung, Sozialversicherung, Werkstudent, Sozialversicherungspflicht
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Steuererklärung: Verlustvortrag bei Student mit Gewerbe und kurzfristiger Beschäftigung, ist das möglich?

Hallo,

Bräuchte bitte kurz Hilfestellung bei der Steuererklärung:

-Ich bin noch Student im Erststudium und

-habe ein Gewerbe (mit Kleinunternehmerregelung) - momentan noch ohne Einnahmen aber mit Ausgaben (ca. 300 Euro)

-außerdem bin ich einer kurzfristigen Beschäftigung nachgegangen (ca. 1300 Euro, Steuer 10 Euro, Mindestvorsorgepauschale ca. 150)

-habe ein unbezahltes freiwilliges Praktikum geleistet (mit nicht unerheblichen Fahrtkosten)

-online per Online-Mikrojobbing ca. 80 Euro Einnahmen gehabt

-und zahle ca 80 Euro/Monat für die studentische Krankenversicherung (AOK) außerdem noch eine private Haftpflicht (40€/jahr) und eine private Kranken-Zusatzversicherung (250 €/Jahr)

  1. Da Erststudium kann ich ja Aufwendungen fürs Studium nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben absetzen, was nichts bringen würde, da Gesamteinnahmen unter Steuerfreibetrag und kein Verlustvortrag. Oder? Und: Gilt das auch für die Versicherungen- Ist also Anlage Vorsorgeaufwand hinfällig?

  2. Kann ich den Verlustvortrag für Fahrtkosten (Werbungskosten) zur kurzfristigen Beschäftigung und zum Praktikum (je ca 900 Euro, Einfache Strecke, 0,30€/Kilometer) anwenden? Wenn ja wo kann ich beide eintragen (nur ein Block für "erste Tätigkeitsstätte" in Anlage N)? Kann ich überhaupt was rausholen, außer die 10 Euro Steuer 2014 ? Kann ich dann alle Werbungskosten addieren?

  3. Muss ich Mikrojobbing (Honorar) angeben, wenn ja wo ? Anlage G oder Anlage S?

  4. Ich fülle den Mantel (Einkommensteuererklärung und "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" angekreuzt) sowie die Anlagen N, G und evtl Vorsorge und S aus, Umsatzsteuererklärung Seite 1 , sowie formlose EÜR, Belege erst nach Aufforderung, richtig? Was habe ich dann vergessen?

Und: Zwischenzeitlich war ja auch das Erststudium als Werbungskosten absetzbar - Kann ich also mit freiwilligen Steuererklärungen bis 2013 einen Verlustvortrag für 2015 oder 2016 erreichen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Student, Kleinunternehmer, Kurzfristige Beschäftigung, Steuererklärung, Verlustvortrag
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In welches Steuerjahr fällt ein Vorschuss oder Abschlag?

Hallo zusammen,

ich muss leider etwas weiter ausholen um meine Frage richtig stellen zu können, vielleicht kann mir ja jemand wieterhelfen, der sich auskennt.

Ich habe im September 2013 auf Basis einer kurzfristigen Beschäftigung für eine Eventagentur gearbeitet. Da sie bei der Gehaltszahlung in Verzug geraten sind und "aufgrund von Abrechnungsproblemen" nicht das gesamte Honorar auszahlen konnten, erhielt ich im September einen Teil des Lohns ausgezahlt mit einem Vermerk auf der Lohnabrechnung 09/2013: "N79 Vorschuss/Abschlagszahlung" und "Der Auszahlungsbetrag wird mit der Abrechnung 04/2014 verrechnet". Im April 2014 erhielt ich dann den Restbetrag.

Nun wurde mir für 2013 aber keine Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt mit der Begründung, es wurde lediglich ein Vorschuss ausgezahlt und es wurde eine Nachberechnung im April 2014 gemacht, womit der Vorschuss verrechnet wurde. Da ich meine Arbeit bereits erledigt hatte und ja schon Anspruch auf den Arbeitslohn hatte, läuft das dann noch unter Vorschuss?

Die Frage ist nun, ob ich für 2013 nicht eine Abrechnung erhalten hätte sollen, da der erste Teil (meiner Meinung nach eher eine Abschlagszahlung als ein Vorschuss) des Gehalts somit ins Steuerjahr 2013 fällt und der zweite Teil ins Steuerjahr 2014. Stattdessen erhielt ich nur eine Lohnsteuerbescheinigung (ohne Lohnsteuerabzug) 2014 über den Gesamtbetrag. Damit bin ich nicht einverstanden.

Zu Recht? Hat die Agentur da nicht etwas "Krummes" gedreht? Zählt die Auszahlung nicht dann wann sie auf meinem Konto erscheint? Wie gehe ich mit der Problematik nun in meiner Steuererklärung um und kann ich eine Bescheinigung für 2013 verlangen sowie eine korrigierte Bescheinigung für 2014?

Vielen Dank für jeden Tip oder Hilfe!

Viele Grüße Stefanie

gehalt, Kurzfristige Beschäftigung, Lohnsteuer, Steuererklärung, Vorschuß, Abschlagszahlung
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7 Monate Schweiz, 2 Wohnsitze, und nun die Steuern...

Hallo, ich arbeite dieses Jahr von Feb-Sept in der Schweiz (7 Monate). Davor war ich in D angestellt, danach werde ich in D Beamte.

In der Schweiz bin ich gemeldet, zahle Quellensteuer und habe eine kurzfristige Aufenthaltserlaubnis. In D habe ich mich - nach Rücksprache mit dem Bürgeramt (!!!) - NICHT abgemeldet. Die meinten, das wäre kein Problem - ich wollte gerne meine Wohnung behalten und war auch 3-4 mal da, habe ja noch Konto, Auslands-Krankenversicherung usw. in D. laufen. Ausserdem wusste ich ja schon, dass ich zurückkomme.

Jetzt frage ich mich, ob und wenn ja mit wieviel (ungefähr) Steuern ich rechnen muss, wenn ich zurückkomme, denn ich lese hier immer was von "Welteinkommen". Aus einer anderen Antwort habe ich diese Info zur Besteuerung nach Rückkehr:

"Status im Ausland arbeitend: in der CH Steuerpflichtig (Quellensteuer) unter der Voraussetzung, dass der tatsächliche Aufenthalt in der CH mehr als 183 Tage im Jahr beträgt (Teilsteuerpflicht in D jedoch nicht ausgeschlossen - die Lage ist da sehr verworren!). Wird die 183 Tage Regel nicht erfüllt Besteuerung wie beim Grenzgänger."

Trifft das auf mich zu? Was ist die 183 Tage-Regel? Muss ich für dieses Jahr eine Steuererklärung machen? Ich habe von meiner 70%-Stelle fast nix gespart, Zürich ist teuer. Geht das jetzt noch für die Steuern drauf oder kann ich mir noch ein paar Andenken kaufen? ;-)

Freue mich über Antworten - besten Dank!

Kurzfristige Beschäftigung, Schweiz, Steuern, Quellensteuer, Rückkehr
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Unregelmässiges Einkommen, Berechnung Lohnsteuer

Hallo!

Ich habe ein Frage zur Berechnung der Lohnsteuer. Ich möchte gerne wissen, ob sie monatlich oder jährlich berechnet wird.

Ein Fallbeispiel:

Von Juni bis September wird ein Einkommen aus unselbstständiger Arbeit(als Angestellter) von 2000 Euro brutto erzielt. Während für den Rest des Jahres kein Einkommen erzielt wird. Das jährliche Einkommen, d.h. 8000 Euro liegt innerhalb des Freibetrags und ist somit steuerfrei. Oder ist das falsch, und die Lohnsteuer wird monatlich berechnet. Wie werden die Sozialversicherungsabgaben in so einem Fall berechnet? Werden bei der Berechnung der Sozialversicherungsausgaben die 8000 Euro durch 12 geteilt?

Wie steht das im Zusammenhang mit kurzfristiger Beschäftigung(geringfügige Beschäftigung)?

Für den Zeitraum bis Mai und ab Oktober werden weder ALG I noch ALG II-Leistungen bezogen. Der Status bis März ist Student mit Bafög-Bezug. Von April bis Mai wird keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen und auch keine Einkünfte erzielt. Ab Oktober ist der Status erneut Student, aber diesmal ohne Bafög, ohne Einkünfte und ohne Erwerbstätigkeit.

Um die Sache nicht komplizierter zu machen, bezieht sich die Frage auf das Jahr 2012 und die steuerrechtlichen Regelung etc. die im Jahr 2012 gültig sind.

Vielen Dank im voraus

Kurzfristige Beschäftigung, Lohnsteuer, jährlich, monatlich, Sozialversicherungsabgaben, unregelmässig
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Kurzfristige Beschäftigung 1-Jahres-Frist

Hallo, ich habe 1 Hauptjob und 1 geringfügige Beschäftigung u. bin in einer 3. Firma 3 Abende im Monat tätig, man hat mich dort "kurzfristig" angemeldet zum 01.02.2009, da 50 Tage/Jahr nicht überschritten werden.Niemand hat die 1-Jahresfrist beachtet , es läuft nun schon 15 Monate.Nun kam ein Schreiben der Knappschaft mit 5 Möglichkeiten:

1.Kurzfristigkeit bestand von anfang an nicht, Anmeldung muss rückwirkend geändert werden auf geringf. Beschäftigung.

2.Kurzfristigkeit hat sich im laufe geändert, dann ist rückwirkend zu dem Zeitpunkt auf geringfügig zu ändern, wo es ersichtlich wurde

3.Es wurde vergessen die Abmeldung zu senden, dann sollte man dies noch tun.

4.(... auch was mit Änderung auf geringfügig ...)

5.kurzfristige Beschäftigung bestand nicht durchgehend die ganzen 15 Monate lang, nachträglich die An- und Abmeldungen senden.

Da ich mit 1 Hauptjob nur 1 geringf. Beschäftigung haben darf, kann ich nicht auf Geringfügigkeit ändern lassen. Ganz abmelden für einen längeren Zeitraum geht nicht, ich habe jedes Monat Lohn erhalten. Meine Idee:

  • Anmeldung vom 01.02.09 bis 10.04.09
  • Anmeldung vom 05.05.09 bis 07.07.09
  • Anmeldung vom 03.08.09 bis 09.10.09

Jedes Monat wäre Lohnzahlung gedeckt, die Meldung jedoch immer nur für 2 Monate. Ich arbeite in dieser Firma nur 3 Abende/ Monat (zw. 5. u.10. f. Buchhaltung) Ist dies möglich? Danke!

400-Euro-Job, geringfügige Beschäftigung, Kurzfristige Beschäftigung, Minijob, Sozialversicherung
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