Besteuerung bei Praktikum In Österreich, Hauptarbeitgeber währenddessen in Deutschland?

2 Antworten

Du gehst zu Deinem Wohnsitzfinanzamt und lässt Dir eine Ansässigkeitsbescheinigung ausstellen. Die legst Du Deinem Praktikumsarbeitgeber vor. Er wird keinen Steuerabzug vornehmen. In Deiner Einkommensteuererklärung gibst Du das Einkommen dann über die Anlage "N-AUS" an.

Die Dame im Finanzamt meinte zu mir, dass dies Angelegenheit der österreichischen Behörden sei, und dass ich sehr wohl Steuern in Österreich zahlen müsse. Auch der Arbeitgeber kennt sich hier nicht aus und kann mit der A1 Bescheinigung (Sozialversicherungsbeiträge) und der Ansässigkeitsbescheinigung nichts anfangen =/

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Hallo,

wenn man Entgelt aus Deutschland und gleichzeitig aus Österreich erhält, sollte man diese Stelle bei Sozialversicherungsfragen kontaktieren:

www.dvka.de

Dort sitzen Experten für Sozialversicherungsprobleme mit Bezug auf zwei EU-Staaten.

Gruß

RHW


2 Minijobs, welche Folgen?

Hallo liebe Leute,

ich überlege, ob ich einen 2. Minijob anfangen soll. Mein eigtl. Arbeitgeber hat nicht mehr Stunden "Verwendung" für mich, als ich momentan arbeite, mein ehem. Arbeitgeber dagegen hat so gut wie immer Verwendung für Minijobber.

Da ich gerade knapp bei Kasse bin und sich das die nächste Zeit nicht ändern wird, ich aber nicht Vollzeit arbeiten kann, bzw immer "mehr" arbeiten kann, weil ich studiere, überlege ich, stundenweise einen anderen Job noch dazu zu machen.

Ich bin eigtl. aus Österreich und wohne erst seit Juli in Deutschland, deswegen kenn ich mich noch nicht wirklich aus, was steuerliches und Co betrifft.

Also die Facts: ich studiere in Innsbruck, pendle ca. 2x/Woche (manchmal auch 4x) nach Innsbruck, hab dafür etwa 140 Euro Kosten im Monat, sämtliches Material (Schreibwaren, Fachbücher, Druckerpatrone, Laptop usw) kommen noch dazu - das sind ja prinzipiell Werbungskosten.

Ich würde erst im Februar einen 2. Minijob anfangen (können)

Ich bin bei der AOK im Studententarif versichert - ich darf als von denen aus bis zu 20 Wochenstunden arbeiten gehen - unabhängig vom Einkommen.

Ich beziehe keinerlei Förderungen oder sonstige Transferzahlungen.

Was muss ich beachten, wenn ich einen 2. Minijob machen will? Was sind die Folgen, etc. etc. (also wirklich von Grund auf sämtliche Infos, Bitte)?

Wie sieht die Sache aus, wenn ich einen Minijob habe, allerdings im Sommer bspw. 1 Monat "voll" arbeiten gehen möchte (Praktikum)? (nehmen wir vereinfachend an, dass ich davor genug Überstunden im Minijob gesammelt habe und das Monat Zeitausgleich nehme, oder sowas - weiß nicht, ob ich Minijob und Praktikum zusammen machen "darf" - Arbeitszeitgesetz, etc.)

Ich danke euch viel viel vielmals für eure Hilfe!

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