Lohnabrechnung in Verbindung mit Altersvorsorge / Rente

Hallo an die Wissenden, der Sachverhalt ist etwas verstrickt, es handelt sich um eine Altersvorsorge die vom Arbeitgeber seinem neu angestellten Mitarbeiter vorgeschlagen, und dann durch diesen (AG) beauftragt und vermittelt wurde.
Diese Versicherung wurde im Arbeitsvertrag schriftlich verankert, mit einem Wert (Cent) in Form eines pro geleisteter Arbeitsstunde zusätzlich dafür zu erhaltenden Wertes auf den Std.-Lohn. In der monatlich Lohnabrechnung ist davon allerdings separat nichts einzeln ersichtlich.
Jetzt die Frage: ist dieses Vorgehen lohnabrechnungsrechtlich korrekt? Denn der versicherte Angestellte bekam von der, von seinem AG zwingend, und nur dieser, vorgeschlagenen, Versicherung dann seine Unterlagen.
Er hat also keinen Versicherungsvertrag direkt bei dieser Versicherung ausgewählt oder beantragt. Allerdings wurde dann der monatliche Beitrag für diese AltVrsrg-Versicherung mit einem monatl. Festbetrag zur Überweisung bei der Versicherung aus dem Vermögen des Angestellten vereinbart und getätigt. Also vom Netto-Lohn des abhängig soz.-versicherungspflichtig Beschäftigten, unabhängig von der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden bei seinem AG.
Die zusätzlich pro Arbeitsstunde erhaltene Vergütung wurde dann über die Lohnabrechnung jedoch zusammen im Ges.Std.-Lohn der Versteuerung und der soz.versich.pflichtigen. Abzüge unterzogen.
Ist der Sachverhalt so eindeutig verstanden wurden, und ist diese Methode der Versteuerung von Bezügen zur Altersvorsorge über den AG korrekt geschehen?
Oder hätten die extra vereinbarten Bezüge auf der Lohnabrechnung separat aufgeführt sein, und auch als solche einzeln der Versteueung und Abgabepflicht unterzogen werden müssen?
Abschließend stellt sich noch die Frage: wie ist dieser zusätzlich erhaltene Betrag arbeitsrechtlich bzgl. Einhaltung des Mindestlohns zu werten?

Vielen Dank für die Mühen im Voraus

Altersvorsorge, arbeitsrecht, Lohnabrechnung, Mindestlohn
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