kfz versicherung helvetia will nicht zahlen!

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6 Antworten

An Deiner Stellel würde ich darauf verweisen, das ich einen Rechtsanwalt beauftragen würde, der meine Rechte vertritt (die Kosten hierfür müsste die Versicherung ebenfalls zahlen). Meist wirkt das und Du bekommst dann zügig Dein Geld. Vorher höflich anfragen, aber deutlich und mit Nachdruck die Konsequenzen aufzeigen. Sollte es dann immer noch nicht zur Einigung kommen, wirst Du nicht um einen Anwalt herumkommen. Also wirds dann für die Versicherung noch teurer.

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Kommentar von mig112
04.12.2012, 03:31

Der Versicherer unterstellt eine vorsätzliche Straftat Sachbeschädigung, Verursachen eines Verkehrsunfalles hin bis zum Versicherungsbetrug! Glaubst du ernsthaft, die würden sich von einer Anwaltsdrohung einschüchtern lassen!???

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Zunächst solltest du höflich, aber bestimmt deutlich machen, dass du einen Anwalt einschalten wirst, sofern die Versicherung ihrer Pflicht nicht nachkommt. Solltest du damit keinen Erfolg haben, wirst du dich vermutlich tatsächlich durch einen Anwalt vertreten lassen müssen.

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Kommentar von Primus
03.12.2012, 20:54

Du hättest meinen Text auch kopieren können ;-)

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Da gibt es bei den Versicherern einen sogenannten Punktekatalog, über den ermittelt wird, ob es sich um einen abgesprochenen Schaden handeln könnte. Zur Ermittlung werden etliche Daten herangezogen, wie z. B.

mit dem Schädiger bekannt, Unfall ohne Zeugen, nachts, älteres hochwertiges Fahrzeug beschädigt, geringer Schaden am verursachenden Fahrzeug, Unfallverursacher ein Miet-LKW

und einiges mehr. Werden alle diese Punkte erfüllt, wird es kritisch.

Aber eines ist natürlich klar. Da treffen die Versicherer auch ab und zu mal einen Unschuldigen. Das ist dann richtig bitter für denjenigen, vor allen Dingen, wenn dann auch noch ein Deckungsprozess durch den Versicherer gewonnen wird. Denn die Richter orientieren sich auch sehr stark nach diesem Punktekatalog.

Ich vermute mal, dass der Unfallverursacher in dieser Richtung schon einmal aufgefallen ist, bzw. in der Vergangenheit schon mehrere Schäden nach ähnlichem Muster eingetreten sind. Der Auslöser bist vermutlich garnicht Du. Wichtig ist hier, dass Du den Schädiger nicht kennst. Weil das, sofern viele andere Punkte für einen vorgetäuschten Unfall sprechen, ein ganz kritischer Punkt ist.

Was ich nicht ganz verstehe ist, da es sich wohl um einen Firmenwagen handelt, dass Du hier überhaupt involviert bist. Es sei denn, Du bist Inhaber. Das habe ich jetzt mal gedanklich wegen "bald Rentner" ausgeschlossen. Dann ist doch die Firma diejenige, die klagen muss und Du benötigst auch keine Rechtschutzversicherung.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg in dieser Sache.

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Kommentar von christoph6119
03.12.2012, 22:22

der Unfall erreignete sich im Ausland,auf einer viel befahrener Strecke-also klar daß ich den Verursacher nicht kenne; kann ich mir auch kaum vorstellen,daß ein Ausländischer Fahrer,der nie in Deutschland war -bei der Versicherungen hier auffällig geworden ist! es gab auch Zeugen ,Polizei war auch vor Ort.

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Das Auto ist über die Firma zugelassen? Hat diese keine entsprechende Rechtsschutzversicherung oder einen entsprechenden Anwalt zur Verfügung?

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Ohne Anwalt wirst du hier nicht weiterkommen.

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Eine Rechtsschutzpolice würde dir bei Vorwurf des Vorsatzes rein gar nichts nützen!

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Kommentar von christoph6119
04.12.2012, 09:19

es ist klar,daß manche Versicherungen um sich vor Zahlung zu drücken sehr schlau vorgehen,die haben auch große Erfahrung mit Gerichten und wissen wie man vorgehen soll um möglichst nicht zahlen zu brauchen oder die Entschädigung zu halbieren.Nur (frech) behaupten ist eine Sache und etwas beweisen eine andere.

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