Wie ist es rechtlich, wenn ein Transporter gemietet wurde, die Ware jedoch vor Ort nicht mitgenommen werden konnte - wer trägt die Kosten?

Ich habe ein größeres Möbelstück auf ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten - jedoch nur zur Abholung.

Es hat sich ein Interessent gemeldet und wollte das gute Stück haben.

Die Kommunikation lief über ebayKleinanzeigen, Telefon und seit Anfang der Woche WhatsApp.

Nun hatte der Käufer einen Transporter mit zwei Helfern angemietet um das Möbelstück abzuholen.

Ich habe bevor etwas organisiert wurde telefonisch darauf hingewiesen, dass das Möbelstück im Keller steht und hochgetragen werden muss - er es also organisieren muss. Daraufhin wurde die Abholung initiiert.

Die Helfer haben sich nicht getraut besagtes Möbelstück vom Keller durch die Türen und Gänge in den Wagen zu transportieren -es wurde vom Käufer abgebrochen also unverrichteter Dinge wieder weggefahren. 

Nun möchte der Potenzielle Käufer die Kosten für den Transporter/ An- und Abfahrt und die zwei Arbeitskräfte erstattet bekommen - er beruft sich darauf, dass Bei ebay ‚nur zur Abholung‘ frei verladen bedeutet.

und ich im Endeffekt froh sein soll, dass er keinen Schadensersatz für das Stück fordert (Als wir versucht haben es aus dem Keller zu holen ist es leider kaputt gegangen).

Geld ist noch keines geflossen.

Meine Frage - hat er Recht?
Hat er tatsächlich Anspruch darauf, dass die Kosten für Anfahrt und Arbeiter durch mich beglichen werden?

falls ja - wo steht das? Im BGB?

Bitte um Sachverständige Antworten.

Danke im Voraus!

Recht, Rechtsanwalt, Rechtsschutz, Schadenersatz, Rechtslage
Wem fällt dazu noch was gutes ein? Mieter will keine Wohnungsbesichtigung zulassen

Unser Mieter hat im November zum 31.03. gekündigt. So weit auch alles gut, bisher gab es auch nie Probleme. Wir hatten einen Besichtigungstermin Miette Dezember 2010. Dann hatten wir noch einen Besichtigungstermin in der ersten Januar Woche und dann 2 Wochen später noch einen Termin (bei diesem Termin sagte er uns schon - er will keine Besichtigungen mehr!!) Wir haben die Termine immer eine Woche vorher angekündigt, haben ihm gesagt wieviele Personen wir haben und haben ihn gebeten uns mitzuteilen wann es ihm zeitlich und an welchem Tag recht ist. Dann haben wir versucht alle Interessenten passen zu diesen Terminen zu schicken. Wobei bei dem Termin im Januar ist ihm dann 4 Std. vor dem Termin eingefallen, dass er jetzt um 19 h keine Zeit mehr hat und die Interessenten um 17 h nur noch rein dürfen. Da die für ende Januar ihr Baby erwartet haben und das Baby ende Dez. 5 Wochen zu früh kam macht die natürlich nervös und wir haben wirklich versucht unseren Mietern alles recht zu machen (es dürfen keine Leute in die Wohnung die schnupfen haben etc.) Es gibt sogar im Mietvertrag einen Passus in welcher Zeit er Besichtigungen zulassen müsse etc. Wir haben jetzt noch einige Interessenten, aber die springen natürlich alle ab, wenn es uns nicht möglich ist halbwegs Zeitnah Termine mit ihm zu bekommen. Eigentlich wollen wir keinen Anwalt einschalten, vernünftig reden funktion nicht!

Mieter, Mietrecht, Schadenersatz, Vermietung.
Mietverhältnis kommt nicht zustande, muss der Mieter für Mietausfälle haften?

Die Wohnung war besichtigt und hat dem Mieter auch sehr gut gefallen. Er bekräftigt seine Absicht die Wohnung 2 Monate später zu Mieten. Er erhält den Mietvertrag zur Ansicht / Unterzeichnung per Post. Der Vermieter geht 2 Wochen in Urlaub. Dem Mieter gefallen einige Klauseln des Vorlagemietvertrages nicht, vor allem, dass in diesem die Einbauküche nicht als Gegenstand des Mietvertrages, sondern ausdrücklich dem Mieter "nur kostenfrei zur Verfügung" gestellt wird, obwohl die Wohnung mit dieser in der Anzeige beworben wurde. Im Schadensfalle müsse der Mieter für Schäden aufkommen und defekte Geräte (Kühlschrank, Herd, Backofen, Spülmaschine) ersetzen. Dem Mieter reichen diese Punkte um mit diesem Vermieter kein Mietverhältnis eingehen zu wollen und schickt dem Vermieter den Vertrag ohne Unterschrift zurück. Er erklärt diesem schriftlich, dass einige Dinge in dem Mietvertrag nicht wie mündlich vereinbart aufgeführt waren und deshalb kein Interesse mehr bestehe die Wohnung zu Mieten. Der Vermieter meldet sich nach den 2 Wochen Urlaub beim (potentiellen) Mieter und fordert von diesem eine Erklärung und droht jetzt mit Schadenersatzforderungen, da er nun vermutlich das Mietobjekt nicht zum vorgesehen Zeitpunkt (5 Wochen später) vermieten kann und es wieder neu inserieren muss. Können auf den potentiellen Mieter Kosten zukommen. Wenn ja in welcher Höhe.

Mietrecht, Mietvertrag, Schadenersatz

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