Kann ich auf eigenem Wasserzähler bestehen?

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Wasserzähler sind teuer und müssen regelmäßig kalibriert werden. Wahrscheinlich ist das alles teuer als das Wasser, das der unsoziale Mieter jeden Tag mit nimmt.

Nein, Du kannst nicht darauf bestehen. Es reicht ein Mieter im Haus ohne eigenen Wasserzähler, um für alle die verbrauchsorientierte Wasserrechnung illusorisch zu machen.

Wenn im Mietvertrag keine Verteilung nach Personenzahl vorgesehen ist, dann schreibt das Gesetz die Verteilung nach Quadratmetern vor.

Nachträgliche Korrektur eine Nebenkostenabrechnung für einen Mieter

Hallo, ein Bekannter hat von seinem Vermieter die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 erhalten. Es fiel ihm auf, dass die Kosten für Wasser/Abwasser (Preis je m³) gegenüber den Vorjahren extrem gestiegen sind. Daher hat er Widerspruch eingelegt. Der Vermieter teilte ihm nun mit, dass dieser m³-Preis ein rechnerisch ermittelter Wert wäre, da die Zähler in den Wohnungen wohl immer eine nicht unhebliche Differenz zum Verbrauch des Hauptzählers ausweisen würden (hätte diverse technische Ursachen). Dies wäre aber wohl für diese Abrechnung nicht die eigentliche Ursache. Vielmehr läge es daran, dass die Stadtwerke trotz Meldung der Zählerstände in den vergangenen beiden Abrechnungszeiträume den Verbrauch geschätzt hätten und dies zu niedrich. In 2011 wäre nun der abgelesene Verbrauch berücksichtigt worden und dadurch würde der in den beiden Vorjahren zu gering berechnete Verbrauch nachgeholt worden. Prinzipiell kann ich das nachvollziehen. Man hat also in den Jahren 2009 und 2010 zu wenig bezahlt und das wird nun in 2011 sagen wir mal ausgeglichen. Muss der Mieter dies so akzeptieren oder könnte der Vermieter die beiden vorangegangenen NKA korrigieren. Es gibt ja diese Jahresfrist, innerhalb der eine NKA erstellt werden muss, sonst muss der Mieter Nachforderungen daraus nicht mehr zahlen. Diese Fristen wurden eingehalten. Verjähren tun die rechtzeitig erstellten Abrechnungen m. W. dann nach 3 Jahren. Insofern wären die Abrechnungen 2009 und 2010 also rechtzeitig erstellt worden und noch nicht verjährt. Darf der Vermieter diese Abrechnungen nun noch korrigieren (würden dann zu höheren Kosten in 2009 und 2010 führen - dafür würde die 2011er geringer ausfallen)? Den Vermieter trifft ja eigentlich keine Schuld daran, dass die Stadtwerke den gemeldeten Zählerstand nicht verwendet haben (die wollen dort wohl scheinbar schon vor dem Jahresende den Zählerstand haben doch dieser wurde vom Hausmeister immer exakt am 31.12. abgelesen und dann gemeldet). Es gibt ja auch die Möglichkeit Kosten die nachträglich berechnet wurden auch noch innerhalb von 3 Monaten "nachzuberechnen". Der Vermieter sieht ja die Rechnung der Stadtwerke nicht (die geht ja an den Hausverwalter). Insofern konnte der also ja nicht sehen, dass hier geschätzt wurde (aber das wird ja auch getan, wenn eine Uhr mal kaputt geht). Kann das jemand beantworten? Danke!!!

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Finanzierung Mietobjekt - hohe Sicherheit, geringes Einkommen. Machbar?

Hallo, Community!

Habe mein Traumhaus gefunden und es steht tatsächlich zum Verkauf. Das Objekt soll 550.000€ (inkl. aller Kosten) kosten. Es ist saniert, liegt am Stadtrand einer Mittelstadt, ist teilvermietet, mit unbefristeten Mietverträgen. Hauptmieter ist der Staat. Einnahmen brutto 4200,- € im Monat.

Nun mein Problem: da ich im Familienbetrieb arbeite, habe ich nur ein offizielles Nettoeinkommen von 1000,- €. Dafür so gut wie keine Lebensführungskosten aber Sicherheiten (Aktien, zuletzt Ø 3,6% Rendite) im Wert von 250.000€. Bin schuldenfrei. Schufa erstklassig.

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Die üblichen "wieviel-Immobilie-kann-ich-mir-leisten-Rechner" kommen damit nicht klar.

Wenn doch halbwegs, heißt es "ja klar". Aber am Ende muß ja auch eine Bank mitspielen.

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