Parken auf dem Hof meines Elternhauses

3 Antworten

Vermutlich hat der Bruder das Haus nicht geschenkt bekommen sondern geerbt, aber für die Beantwortung ist es relativ egal.

Die Mutter wohnt in dem Haus?

Da gibt es zwei Rechtspositionen:

  1. Wenn der Bruder Eigentümer des Hauses ist, hat er das Hausrecht. Man darf nur mit seiner Genehmigung ins Haus und auf dem Hof parken.

Wenn die Mutter in dem Haus wohnt, hat sie aber automatisch auch das Hausrecht. Zumindest für ihre Räume und den Zugang dorthin. Mit dem Parkraum ist es leicht problematisch. Die Mutter dürfte als Wohnberechtigte natürlich ihr Auto auf dem Hof parken. Das müßte eigentlich auch für ihre Besucher gelten. Insbesondere wenn es um Personen geht, die hier auch die Versorgung vornehmen.

Klingt alles nach kleinkrieg in der Familie.

Wollen Sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen? Dann einfach trotzdem parken und darauf warten, dass der Bruder die Polizei holt und/oder abschleppen läßt.

Ich vermute mal die Polizei würde den Wagen eines Besuchers, der sich bei der Mutter aufhält nicht entfernen lassen.

Das Recht hat er zwar, abschleppen zu lassen, aber er muß erst einmal in Vorauskasse gehen. Und bei einem Rechtsstreit um den Kostenersatz ist es fraglich, ob er Kostenersatz zugesprochen bekommt, denn die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist in diesem Fall verletzt, denn es wurde ja die Mutter besucht, die in diesem Anwesen wohnt.

Zunächst mal ist die Drohung ja noch keine Entscheidung über Recht bekommen. Wenn er der Drohung Fakten folgen läßt und den Wagen tatsächlich abschleppen läßt, dann geht es um die Frage des Kostenersatzes. Um Euren Wagen wiederzubekommen, müßt Ihr vermutlich dem Abschleppunternehmen erst die Kosten bezahlen und könnt diese dann klageweise einfordern und dann geht es um Recht bekommen.

Angenommen, Ihr habt kein Hausverbot und ein unbestrittenes Besuchsrecht Eurer Mutter, dann wäre doch die einfache Frage, ist Euch ein Parken ausserhalb des Hofes zumutbar. Wenn Ihr also nur 50 m zu Fuß gehen müßtet, dann wäre dieses Parken zumutbar, wenn es 500 m wären, dann sicherlich nicht. Auch wäre zu klären, ob dieser Parkplatz grundsätzlich von allen frei nutzbar ist (und nur Euch das Parken verwehrt wird).

Eine andere Frage ist, ob die Schenkung von Eurer Mutter (oder von wem wurde geschenkt) wegen groben Undanks widerrufen werden kann. Siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkung

Beim Abschleppen vom privatem Grund - las ich gerade bei Wikipedia - muss der Auftraggeber, also Dein Bruder, die Abschleppkosten verauslagen. Aber wie findet Ihr Euer Auto wieder, wenn Ihr den Abschleppvorgang nicht bemerkt?

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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Neffe wohnt mit Familie im Elternhaus (in Einliegerwohnung) und hat nun großzügig für sich angebaut). Wie regeln bei späterer Erbaufteilung?

Einer meiner Neffen bewohnt in seinem Elternhaus die Einliegerwohnung mit seiner Familie. Nun hat er sich das Geschoss großzügig ausgebaut und einen großen Anbau machen lassen. Dazu wurde die Einliegerwohnung mit rund zwei Drittel des Grundstücks im Vorfeld an den Bruder überschrieben.

Die Eltern bewohnen das EG im Haus. Das Dachgeschoss wird nur sporadisch genutzt von ihnen genutzt (Hobbyraum, TV-Zimmer).

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